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REFERENDARIATNEWS

Ausgabe 44/2026 Montag, der 26.10.2026

Alle Nachrichten · Seite 5

Staatsexamen

KI-Korrektur rückt Examensklausuren neu in den Blick

von Marcus ·

Ein Forschungsprojekt untersucht, wie juristische Klausuren künftig fairer und nachvollziehbarer mittels KI korrigiert werden können. Im Mittelpunkt steht nicht die Vorstellung, menschliche Prüfer durch Technik zu ersetzen. Vielmehr geht es um die Frage, welche Kriterien bei der Bewertung tatsächlich tragfähig sind und wie digitale Werkzeuge helfen könnten, Abweichungen, Routinen und unausgesprochene Erwartungen sichtbar zu machen. Damit berührt die Studie einen Kernbereich der juristischen Ausbildung.

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Referendarbuchladen: gebrauchte Bücher für Rechtsreferendare

Staatsexamen

Keine unzulässige Beeinflussung durch Anruf beim Prüfer

von Michael ·

Symbolbild StaatsexamenEin interessantes Urteil zum Zweiten Staatsexamen: Das Bundesverwaltungsgericht hatte 2012 in einem Fall aus Sachsen zu entscheiden, ob eine Klausur mit 0 Punkten bewertet werden darf, wenn die Kandidatin den Prüfer kontaktiert, der im Rahmen des Widerspruchsverfahrens seine Bewertung der Klausur nochmals zu überdenken hatte. Durch den Anruf wollte die Kandidatin erfahren, aus welchen Gründen der Prüfer zu seiner ursprünglichen Note kam.

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Wahlstation

Wahlstation im Ausland: Früh planen statt kurzfristig suchen

von Marcus ·

Die Wahlstation ist für viele Referendarinnen und Referendare der Moment, in dem das Referendariat über den üblichen Ausbildungsplan hinauswächst. Wer ins Ausland möchte, sollte diese Chance aber nicht wie eine kurzfristige Reiseplanung behandeln. Wie beck-aktuell.de berichtet, entscheiden vor allem Fristen, Bewerbungswege …

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Vor dem Referendariat

Mentale Belastung im Referendariat: Schleswig-Holstein zeigt Beratungsweg

von Marcus ·

Das Referendariat gilt für viele angehende Volljuristinnen und Volljuristen als besonders verdichtete Ausbildungsphase: neue Stationen, praktische Verantwortung, Erwartungsdruck und die Vorbereitung auf das zweite Staatsexamen laufen gleichzeitig. Wie jurfuture-dav.de berichtet, rückt der Referendarrat Schleswig-Holstein …

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Rechtsprechung

OVG Niedersachsen: Mündliche Prüfung trotz offener Klage gegen Klausurnoten (2 ME 26/25)

von Marcus ·

Wer im Zweiten Staatsexamen an den schriftlichen Klausuren scheitert, verliert damit nicht zwingend jede Chance, zeitnah noch zur mündlichen Prüfung zu gelangen. Genau das zeigt ein Beschluss des OVG Niedersachsen, der für das Prüfungsrecht im Referendariat erhebliche praktische Bedeutung hat. Ausgangspunkt war ein …

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Staatsexamen

Fachschaften kritisieren Stillstand bei Reform der Juristenausbildung

von Marcus ·

Die Diskussion über die juristische Ausbildung bleibt in Bewegung, auch wenn die Justizministerinnen und Justizminister vorerst keine grundlegende Reform auf den Weg bringen wollen. Wie beck.de berichtet, stößt der jüngste JuMiKo-Beschluss bei studentischen Fachschaften auf deutliche Kritik. Aus ihrer Sicht wird damit erneut die Chance vertan, die Ausbildung an die tatsächlichen Belastungen, Erwartungen und Berufsbilder angehender Juristinnen und Juristen anzupassen.

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Zur letzten Instanz – das Forum für Rechtsreferendare

Rechtsprechung

VG Wiesbaden: Kein pauschaler Nachteilsausgleich im zweiten Staatsexamen

von Marcus ·

Ein chronisch kranker Rechtsreferendar erhält für das zweite juristische Staatsexamen vorerst keinen Nachteilsausgleich. Wie lto.de berichtet, hat das Verwaltungsgericht Wiesbaden den Eilantrag eines Kandidaten abgelehnt, der wegen einer Autoimmunhepatitis Erleichterungen für die Examensklausuren erreichen wollte. Die Entscheidung macht deutlich, dass eine Erkrankung allein noch nicht genügt, um Prüfungsbedingungen zu verändern.

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Rechtsprechung

VG Arnsberg stärkt den Antwortspielraum im Staatsexamen bei vertretbaren Klausurlösungen (9 K 1167/24)

von Marcus ·

Wer im juristischen Staatsexamen eine ungewöhnliche, aber fachlich saubere Lösung wählt, darf dafür nicht einfach abgestraft werden. Genau das hat das Verwaltungsgericht Arnsberg in einem Fall aus Nordrhein-Westfalen deutlich gemacht. Geklagt hatte ein Examenskandidat, der in sämtlichen staatlichen Prüfungsleistungen 15 oder …

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Allgemein

Wer war eigentlich ... Adolf Baumbach

von Alice ·

Symbolbild Baumbach/HoptIn unserer Artikel-Serie „Wer war eigentlich ...“ nehmen wir einen weiteren Examenskommentar unter die Lupe und befassen uns mit Adolf Baumbach, dem Begründer des Beck’schen Kurzkommentars zum Handelsgesetzbuch. Dieser hieß lange „Baumbach/Hopt“ und erscheint seit der Umbenennung durch C.H. Beck nur noch unter dem Namen „Hopt“.

Adolf Baumbach wurde am 15.05.1874 im Kurort Bad Homburg vor der Höhe in Hessen geboren. Er studierte Jura an den Universitäten Leipzig, Marburg und Rostock.

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Vor dem Referendariat

Niedersachsen: Direkteinstieg ins Referendariat oft nur noch mit Prädikat

von Marcus ·

Der Zugang zum Referendariat in Niedersachsen ist spürbar schwieriger geworden. Wie lto.de berichtet, haben seit Herbst 2025 deutlich mehr Absolventinnen und Absolventen einen Ausbildungsplatz im Land beantragt. Wer ohne Wartezeit direkt nach dem ersten Examen starten möchte, braucht deshalb inzwischen häufig ein Prädikat. Am OLG Celle lag die Grenze zuletzt um neun Punkte; im Dezember 2025 waren es sogar 10,04 Punkte.

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