In der Legal Tribune Online ist im September 2013 ein nach wie vor lesenswertes Interview mit einem Referendar erschienen, der seine Station im Rahmen des Vorbereitungsdienstes beim Bundesverfassungsgericht absolviert hat.
Die Fragen, die die LTO dem Referendar stellte, drehen sich um die Bewerbung um eine Stelle beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, um die Aufgaben, die einen Referendar dort erwarten, sowie um die Arbeitszeiten.
Das Buch „Öffentliches Recht im Assessorexamen“ von Roland Kintz ist in der JuS-Schriftenreihe bei C.H.Beck erschienen. Die Rezension beruht auf einer Vorauflage; aktuell ist die 12. Auflage 2024 (34,90 €, Stand: Oktober 2026). Das Buch ist im Referendarbuchladen erhältlich.
Es gibt Namen, denen kann man sich als Jurist einfach nicht entziehen. Im Zivilrecht gehörte dazu lange Otto Palandt, nach dem der bekannte BGB-Kommentar bis 2021 benannt war – heute erscheint er als „Grüneberg“. Über Palandt könnt Ihr Euch in unserem Beitrag über den Palandt und seinen Namensgeber schlau machen. Aber auch das Verwaltungsrecht hat eine Persönlichkeit zu bieten, die im RefBlog nicht unerwähnt bleiben soll: Ferdinand Otto Kopp (12. Januar 1932 bis 2. Juli 1995).
Der Kopp/Ramsauer ist in den meisten Bundesländern im schriftlichen Examen des 2. Staatsexamens als Hilfsmittel zugelassen. Dementsprechend sollte man auch im Vorfeld des Examens diesen Kommentar bereits zur Bearbeitung der verwaltungsrechtlichen Übungsklausuren nutzen. Hierbei reicht - wie bei allen Kommentaren - die günstigere Vorauflage vollkommen aus, da die Übungsklausuren, die bei Gericht geschrieben werden, einige Jahre alt sind.
Vor kurzem ist der VwGO-Kommentar in Neuauflage erschienen. Die Vorauflage des Kopp/Schenke verkaufen wir daher ab sofort bei uns im Shop!
Vorauflagen eignen sich besonders für die Ausbildung bei Gericht. Denn dort werden aussortierte Examensklausuren zur Übung geschrieben, die schon mehrere Jahre alt sind. Aktuelle Kommentare benötigt man für diese Klausuren also nicht.
Auf der Seite von "Protokolle Assessorexamen" gibt es neben den Prüferprotokollen für das 2. Juristische Examen auch viele Hinweise zu aktueller Rechtsprechung, die Gegenstand der Klausuren oder der mündlichen Prüfung werden könnten. Insbesondere werden examensrelevante Entscheidungen für Rechtsreferendare im "Fall des Monats" detailliert aufbereitet. Wir stellen Euch hier den Fall des Monats aus dem April 2015 vor:
Mittlerweile ist einige Zeit vergangen, seit ich meinen letzten Stationsbericht hier gepostet habe. Meine Verwaltungsstation habe ich beim Rechtsamt verbracht. Und irgendwie musste ich mich dazu "zwingen", endlich den versprochenen Beitrag dazu zu verfassen. Vielleicht weil es nicht gerade die aufregendste meiner Stationen war. Das mag nun schlimmer klingen, als es tatsächlich war. Denn die Themen, mit denen ich zu tun hatte, waren durchaus breit gefächert.
Die Strafstation bei der Staatsanwaltschaft ist mittlerweile zu Ende gegangen und die Verwaltungsstation hat begonnen. Zum Ende der Strafstation haben wir in der Arbeitsgemeinschaft mit unserem AG-Leiter Aktenvorträge geübt, die auch bewertet wurden. Insgesamt empfand ich diese Übungsmöglichkeit trotz des damit doch auch verbundenen Prüfungsdrucks als gut. Denn je häufiger man einen solchen Vortrag hält, umso mehr wird es zur Routine.
Zum 1.1.2015 ist in Niedersachsen das neue Justizgesetz (NJG) in Kraft getreten. Im neuen Niedersächsischen Justizgesetz sollen die Vorschriften über die Organisation der Justiz einheitlich zusammengefasst werden, so dass vierzehn bisher bestehende Gesetze aufgehoben werden können. Besondere Bedeutung hat dabei, dass das Nders. AGVwGO auch im neuen Justizgesetz aufgeht. Soweit ersichtlich gehen damit aber keine grundlegenden inhaltlichen Änderungen einher.
Hallo zusammen, nun habe ich schon wirklich lange Zeit nichts mehr von meinem Referendariat berichtet und heute möchte ich einen kurzen Rückblick zu meiner Verwaltungsstation schreiben.
Vorab: Ö-Recht ist nicht so mein Fall. Also habe ich nach einer Station gesucht, in der ich möglichst nicht mit viel Spezialwissen zum öffentlichen Recht überhäuft werde und vielleicht auch etwas Zivilrecht machen kann.
Die Verwaltungsstation ist unter den Referendaren wohl nicht die beliebteste. Gerüchte über stundenlanges Rumsitzen und Nichtstun in einem kleinen Raum kursieren immer wieder. Von vornherein wird diese Station jedenfalls meiner Meinung nach unterschätzt. Gleich zu Beginn reichten viele meiner Mitstreiter den Urlaubsantrag ein, in der Hoffnung, so selten wie möglich zu den jeweiligen Ausbildern zu müssen. Dabei muss man wesentliche Unterscheidungen zwischen den verschiedenen verwaltungsbehördlichen Einrichtungen treffen.
Bereits vor 2 Monaten ist in Eckernförder Zeitung ein Artikel über einen derzeitigen Rechtsreferendar erschienen, den wir euch nicht vorenthalten wollen.
Nikoloz Alikhanashvili ist Referendar in Schleswig-Holstein und in der Verwaltungsstation. Ursprünglich stammt er aus Georgien und musste aus seiner Heimat wegen eines Bürgerkriegs fliehen. Damals war er 19 Jahre alt und bereits Student der Rechtswissenschaften.