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REFERENDARIATNEWS

REFNEWS
  Ausgabe 36/2026
Sonntag, der 06.09.2026
     

Alle Artikel der Kategorie "Nach dem Referendariat"

Thüringen bindet Referendare früher an die Justiz

von

Thüringen will Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare schon während der Ausbildung enger an die Justiz binden. Wie www.lto.de berichtet, sollen ab September zunächst acht Stellen für sogenannte Justizassistentinnen und Justizassistenten am Landgericht Erfurt und bei der dortigen Staatsanwaltschaft ausgeschrieben werden. Der Start des Modellprojekts ist für November geplant. Bezahlt werden soll die Nebentätigkeit mit rund 30 Euro brutto pro Stunde.

Für angehende Volljuristinnen und Volljuristen ist das mehr als ein Nebenjob. Die Tätigkeit soll juristische Recherchen, Entwürfe, Entscheidungsvorschläge und Fallsammlungen umfassen. Damit bekommen Referendare zusätzlichen Praxiskontakt, ohne dass die eigentliche Ausbildung ersetzt wird. Vorgesehen sind höchstens 32 Stunden im Monat, also typischerweise vier bis acht Stunden pro Woche. Gerade in einer Phase, in der Stationen, Arbeitsgemeinschaften und Examensvorbereitung eng getaktet sind, bleibt diese Begrenzung wichtig.  »»» 

Nachversicherung nach dem Rechtsreferendariat: Was passiert mit der Rente, wenn der Vorbereitungsdienst endet?

Das Rechtsreferendariat endet, das zweite Staatsexamen ist geschrieben oder bestanden, und plötzlich taucht ein Begriff auf, mit dem viele bis dahin kaum Berührung hatten: Nachversicherung.

Gemeint ist damit nicht irgendeine private Zusatzversicherung und auch kein Formulartrick kurz vor Berufseinstieg. Die Nachversicherung ist ein rentenrechtliches Verfahren. Sie soll klären, was mit den Zeiten passiert, in denen Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare während des Vorbereitungsdienstes keine regulären Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt haben.  »»» 

Wo lagern die Referendarakten nach Ende des Referendariats?

von

Nachdem das Referendariat beendet ist, gehts für die Meisten direkt in die Bewerbungsphase. Sofern man sich beispielsweise für den öffentlichen Dienst bewirbt, wird oft die Einwilligung zur Einsichtnahme in die Personalakte aus dem Referendariat gefordert bzw. die Ausstellung einer dem entsprechenden Vollmacht. Dort befinden sich schließlich alle Stationszeugnisse und Beurteilungen sowie sonstige Infos aus der vergangenen Referendarszeit. In der Vollmacht muss man natürlich auch angeben, wo diese Akte denn nun abrufbar ist.  »»» 

Verwaltungs-/Wahlstation in der Hauptabteilung Personal

von Norddeutscher Rundfunk
Du bist juristische*r Referendar*in und möchtest deine Verwaltungs- bzw. Wahlstation im Personalbereich absolvieren? Dann haben wir für dich ein spannendes Themenfeld zu bieten: Bei uns im NDR sind ca. 5.000 Mitarbeitende und Freelancer in mehr als 40 verschiedenen Berufen in Redaktionen, Produktion und Verwaltung tätig, damit täglich rund um die Uhr journalistische Inhalte und Formate in Radio, Fernsehen, auf Social Media Kanälen und online ausgespielt werden können. Wir in der Hauptabteilung Personal unterstützen alle Kolleginnen und Kollegen in ihrem Job - von der persönlichen Weiterentwicklung bis hin zur Gehalts- oder Honorarabrechnung. Vielfalt im NDR leben Der NDR macht Programm für alle Menschen. Als öffentlich-rechtliches Medienunternehmen wollen wir die Diversität in der Gesellschaft auch durch unsere Kolleg*innen repräsentieren. Deshalb freuen wir uns besonders über Bewerber*innen, die unsere Teams vielfältiger machen und damit bereichern. Alle sollen sich bei uns sicher und wertgeschätzt fühlen und sich entfalten können – unabhängig von Alter, Behinderung, sexüller Orientierung oder geschlechtlicher Identität, der sozialen Herkunft, Nationalität, Glauben oder Weltanschauung, dem Familienkonzept oder Care-Verantwortung.

Sperrfrist nach Arbeitslosmeldung? Mit guten Argumenten wehren!

Es ist ein klassisches Problem vieler Referendare: Nach der mündlichen Prüfung meldet man sich bei der Arbeitsagentur arbeitssuchend / arbeitslos. Die Agentur geht – aus oftmals überhaupt nicht benannten Gründen – davon aus, dass die Meldung zu spät erfolgte und verhängt als erste Maßnahme eine Sperrfrist.

Wir haben aus erster Hand nun einen Erfahrungsbericht eines Referendars erhalten, der sich erfolgreich gegen die verhängte Sperrfrist gewehrt hat (vielen Dank hierfür!).  »»» 

Informationen rund um „Richter auf Probe“

von

Du spielst mit dem Gedanken dich als Richter oder Staatsanwalt zu bewerben? Jetzt stellt sich die Frage, wo der beste Arbeitsplatz für dich wäre. Bleibst du in dem Bundesland, wo du dein Referendariat absolviert hast? Oder gehst du in dein Heimatland zurück? Wo erfüllst du überhaupt die Mindestanforderungen und was wird wo von dir erwartet? Um diese Fragen zu klären, müsstest du dich jetzt durch die Seiten der OLG´s aller Bundesländer klicken, was sehr zeitintensiv wäre.  »»» 

Mache Deine gebrauchten Bücher zu Geld!

Für einige Bücher hat man nach den Klausuren keine Verwendung mehr, während viele Referendare auf der Suche nach bezahlbaren Skripten sind. Auf der Seite www.referendarbuchladen.de/ankauf.php kannst Du mit nur wenigen Klicks Deine Bücher aus dem Referendariat verkaufen, statt sie im Bücherregal verstauben zu lassen.

Viel Aufwand und hohe Gebühren wie bei ebay & Co. fallen auch nicht an! [RefN]

Legal Project Manager – ein neues Berufsbild

von

Der Legal Project Manger, eine Mischung aus Jurist, Ökonom und Projektmanager, ist ein neues Berufsbild, das aus Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung hervorgeht.

In den USA sind Juristen immer mehr als diese angestellt und arbeiten in Großkanzleien oder großen Unternehmen. Zu ihren Aufgaben zählen das Qualitätsmanagement und die Beaufsichtigung der Einhaltung rechtlicher Standards und Vorschriften sowie des zeitlichen und finanziellen Rahmens bei Großprojekten. Somit geht das Wissen über das eines „einfachen“ Juristen hinaus.  »»» 

Gute Stationszeugnisse ersetzen nicht das 2. Examen!

Immer wieder diskutiert wird im Netz die Bedeutung guter AG- und Stationszeugnisse. Dabei darf man zwar den Wert dieser Zeugnisse nicht überschätzen. Denn es hängt oftmals vom jeweiligen AG-Leiter / Ausbilder ab, wie gut das Zeugnis letztlich ausfällt. Dennoch haben diese Zeugnisse sicherlich ihre Bedeutung, wenn man sich später auf den ersten Job bewirbt. Der BGH musste aber tatsächlich dazu Stellung nehmen, ob gute Stationszeugnisse ausreichen, um eine Anwaltszulassung zu bekommen, wenn man endgültig durch das zweite Staatsexamen gefallen ist!  »»» 

Unterhaltsbeihilfe ist Bezugsgröße für späteres Arbeitslosengeld

Ein ehemaliger Referendar aus Sachsen-Anhalt forderte, dass bei der Berechnung des Arbeitslosengeldes nicht die geringe Unterhaltsbeihilfe zugrunde gelegt wird, sondern das erzielbare Einkommen als Richter. Das Arbeitsamt berechnete das Arbeitslosengeld aber nach der im letzten Jahr der Ausbildung bezogenen Unterhaltsbeihilfe i.H.v. 900 €/Monat brutto. Die hiergegen gerichtete Klage des Referendars wies das LSG Halle allerdings ab.  »»» 

Arbeitslosmeldung nach dem Referendariat

Ein wichtiges Urteil für Referendare wurde vom Landessozialgericht Bayern gesprochen. Gegenstand der Entscheidung war die Frage, wann man sich als Referendar spätestens bei der Arbeitsagentur melden muss, um Arbeitslosengeld zu erhalten, ohne dass zuvor eine Sperrfrist verhängt wurde.

Ausgangspunkt für die rechtliche Bewertung dieser Frage ist § 38 Abs. 1 S. 2 SGB III.  »»» 

Unterschiede des Gehalts zwischen männlichen und weiblichen Associates

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Es geht wieder einmal um das liebe Geld. Eine azur-Associate-Umfrage 2016 hat nämlich herausgefunden, dass männliche Berufseinsteiger deutlich mehr verdienen als weibliche. In den ersten drei Berufsjahren ist dieser Unterschied noch am größten. Betrachtet wurde das durchschnittliche Jahresfestgehalt bei Vollzeitbeschäftigung.

erstes Berufsjahr: Unterschied von 4.000€ 

zweites Berufsjahr: Unterschied von 9.000€

drittes Berufsjahr: Unterschied von 10.000€  »»» 

Ländervergleich zu Ausgaben für Richter und Staatsanwälte

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Der DAV beschäftigte sich mit der Höhe der Investition der einzelnen Bundesländer in die Justiz. Das erschreckende dabei: kein einziges Bundesland gibt auch nur 5% seines Haushaltsbudgets für die Justiz aus! Gemeint sind hier Sach- und Personalkosten für Richter und Staatsanwälte, wie strafrechtliche Ermittlungen oder Gerichtsverhandlungen. Dabei ist diese Berufsgruppe für den Staat noch verhältnismäßig günstig.

Die vom DAV veröffentlichte Statistik schlüsselt den Anteil am Gesamthaushalt 2016 der einzelnen Länder auf.  »»»