Ende Oktober diesen Jahres haben wir alle Informationen rund ums Rechtsreferendariat überarbeitet. Dabei fielen uns unter anderem die geänderte Verteilung der Auswahlkriterien in Schleswig-Holstein auf.
Bis November 2017 wurden die Ausbildungsplätze noch so vergeben:
20% nach Leistung
70% nach Wartezeit
10% wegen eines besonderen Härtefalls
Seit Januar 2019 erhalten alle Rechtsreferendare in Schleswig-Holstein statt den vorherigen 1.199,79 Euro nun 1.294,79 Euro. Das entspricht einem Anstieg von rund 5% seit der letzten Erhöhung im Oktober 2017. Damit gehört Schleswig-Holstein zu den bestzahlenden Ländern.
An der absoluten Spitze befindet sich derzeit Mecklenburg-Vorpommern mit 1.402,50 Euro, wobei diese Summe nur gezahlt wird, wenn sich die Referendare auf Widerruf verbeamten lassen.
Normalerweise werden die Klausurtermine im 2. Examen weit mehr als ein Jahr im Voraus festgelegt - und anschließend auch nicht mehr geändert. So besteht Planungssicherheit für alle Referendare, die sich frühzeitig auf den Termin der ersten Klausur einstellen können. Dies ist sicherlich für eine zeitgenaue Planung der Examensvorbereitung hilfreich.
Als junge Kanzlei konzentrieren wir uns auf Arbeitsrecht und Compliance. Zu unseren Mandanten gehören Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die wir beraten und vertreten. Fachliches Können und ein freundliches, offenes Miteinander prägen unsere Zusammenarbeit.
Derzeit ist ein außergewöhliches Stationsangebot auf Stationsradar.de abrufbar. Die Kanzlei Dr. Junge & Riedel sucht einen Rechtsreferendar (w/m) für die Anwalts- bzw. Wahlstation. Das Besondere dabei: Als Vergütung winkt eine Umsatzbeteiligung in Höhe von 20 %!
Alle weiteren Infos zu dieser für Referendare sehr interessanten Ausschreibung findest Du jetzt auf Stationsradar.de.
Bereits vor 2 Monaten ist in Eckernförder Zeitung ein Artikel über einen derzeitigen Rechtsreferendar erschienen, den wir euch nicht vorenthalten wollen.
Nikoloz Alikhanashvili ist Referendar in Schleswig-Holstein und in der Verwaltungsstation. Ursprünglich stammt er aus Georgien und musste aus seiner Heimat wegen eines Bürgerkriegs fliehen. Damals war er 19 Jahre alt und bereits Student der Rechtswissenschaften.
Der Vorwurf ist skurril: Ein Jurastudent, der noch bis vor kurzem Referendar war, soll eine als Wecker getarnte Mini-Kamera in den Prüfungsraum geschmuggelt und zumindest eine mündliche Prüfung mitgefilmt haben.
Derzeit steht er vor dem AG in Hamburg vor Gericht. Der strafrechtliche Vorwurf: Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes gemäß § 201 StGB.
Der Personalrat der Referendare aus Schleswig-Holstein haben bekannt gegeben, dass Referendare nun ein "Jobticket" beantragen können, um so vergünstigt Bahn zu fahren. Bislang war es bei der Bahn oftmals ein Glücksspiel, ob der jeweilige Mitarbeiter einen Rechtsreferendar als "Auszubildenden" ansieht, sodass man vergünstigt an Tickets kommt. Die wesentlichen Infos sind in einem einseitigen Merkblatt zusammengefasst.
Wir wurden darauf aufmerksam gemacht, dass vor kurzem die Unterhaltsbeihilfe für Referendare aus Schleswig-Holstein angestiegen ist. Vielen Dank für diesen Hinweis!
Wer in den Nordländern Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein Referendar ist und im Juni 2014 oder später ins schriftliche Examen geht, muss in den Zivilrechtsklausuren mit einer kautelarjuristischen Aufgabe rechnen. Das geht aus einem Schreiben des Gemeinsamen Prüfungsamtes hervor, das unter anderem auf der Seite des Personalrats der Referendare am OLG Bremen veröffentlicht wurde. Nach mehrmaligem Verschieben der Einführung dieser neuen Klausurform, wird es nun also ernst für die Referendare!
Der Personalrat der Referendare in Schleswig-Holstein berichtet auf seiner Internetseite über eine positive Entwicklung: Spätestens zum 01.01.2014 - möglicherweise aber auch schon früher - erhalten Rechtsreferendare mit Kindern einen Familienzuschlag in Höhe von 100 €. Damit zahlen mit Schleswig-Holstein nun 15 der 16 Bundesländer einen solchen Familienzuschlag; lediglich in Hamburg gehen Referendare mit Kindern weiterhin leer aus.
Inzwischen sind die Statistiken zur zweiten juristischen Staatsprüfung 2011 veröffentlicht worden. Bundesweit sank die Durchfallquote von 17,5 % auf nunmehr 17,0 %. Gleichzeitig wurden mehr Prädikatsexamina (vollbefriedigend oder besser) vergeben: Diese Quote stieg von 18,2 % auf 19,5 %. Negativ fällt der hohe Anstieg der Durchfallquote in Schleswig-Holstein auf. Positives gibt es in dieser Hinsicht dagegen aus dem Saarland zu berichten.
In Hamburg muss man mit einem "mittelprächtigen Examen" wieder länger auf einen Referendarplatz warten. Lag die niedrigste Gesamtpunktzahl in den Einstellungsterminen Juni und August 2011 auf dem Minimum von 6,49 Punkten, ist diese Punktzahl in den letzten Durchgängen wieder auf knapp 10 Punkte angestiegen. Die Wartezeit für Kandidaten, die ein ausreichendes 1. Examen haben, beträgt daher momentan knapp 2 Jahre.