KOMMENTARE MIETEN STATT KAUFEN
  • RefNews - Der Blog von und für Rechtsreferendare


REFERENDARIATNEWS

REFNEWS
  Ausgabe 43/2026
Montag, der 19.10.2026
     

Alle Artikel der Kategorie "Allgemein"

Wieviel verdienen eigentlich unsere AG-Leiter?

Im Referendariat wird man von Richtern sowie Staats- und Rechtsanwälten in den Arbeitsgemeinschaften unterrichtet. Diese investieren regelmäßig viel Zeit in die Vorbereitung und in den Unterricht selbst.

Diese Zusatzbelastung „Arbeitsgemeinschaft“ rechtfertigt es, dass AG-Leiter, die dafür nicht von ihren sonstigen Aufgaben entlastet werden, eine zusätzliche Vergütung erhalten. Wie hoch diese ausfallen kann, zeigte im Jahr 2011 ein Abrechnungsformular der Justiz Mecklenburg-Vorpommern, das damals auf den Seiten des Justizministeriums abrufbar war.  »»» 

Wie wichtig sind gute Stations- und AG-Zeugnisse?

von

Schon in den ersten Wochen des Referendariats geht’s los: Klausuren werden geschrieben, man wird vom Einzelausbilder bewertet und man erhält Bewertungen für mündliche Leistungen wie das Halten von Aktenvorträgen.

All das soll uns natürlich auf das 2. Staatsexamen und die Berufswelt vorbereiten, die Noten sollte man aber trotzdem nicht unterschätzen:  »»» 

Internationaler Studentenausweis für Referendare

von

Symbolbild StudentenausweisNach dem 1. Staatsexamen ist man zwar kein Student im eigentlichen Sinne mehr – einen Studentenausweis besitzt man in der Regel nicht mehr (es sei denn, man ist z. B. als Doktorand weiter eingeschrieben) und kommt so nicht in den Genuss verschiedener Vergünstigungen, an die man sich im Laufe der Jahre so gewöhnt hat.

Es gibt aber doch eine Möglichkeit, die Vorzüge weiter zu genießen: den Internationalen Studentenausweis (ISIC)!  »»» 

Rechtsreferendar:in (m/w/d)

von NAHME & REINICKE Partnerschaftsgesellschaft mbB
Zentral in Hannover gelegen bieten wir Jurastudent:innen (m/w/d) die Möglichkeit, die Anwaltsstation bei uns zu absolvieren. Wir sind eine renommierte Kanzlei im Herzen Hannovers mit guter Anbindung an die Leibniz Universität Hannover und den Hauptbahnhof Hannover. Mit 12 Fachanwaltschaften und weiteren Schwerpunkten bieten wir Referendar:innen (m/w/d) einen umfangreichen und differenzierten Einblick in die Arbeit eines:r Rechtsanwält:in. Unsere 2 Notar:innen können bei Interesse zusätzlich einen fundierten Einblick in die Arbeit in Notariatsangelegenheiten geben.

Referendarbuchladen – Wir kaufen Eure ausrangierten Bücher

von

MP900405544In unserem Buchladen, der sich speziell an Rechtsreferendare richtet, findet Ihr alle Bücher übersichtlich kategorisiert in Zivilrechts-, Strafrechts- und Verwaltungsstation, Examen und weitere Bücher mit entsprechenden Unterkategorien. Zu jedem Buch findet Ihr eine Inhaltsangabe und eine kurze Information zu den Autoren. Um sich bei dem riesigen Angebot an Büchern zurechtzufinden, empfehlen wir Euch passende Literatur für die verschiedenen Stationen, bei deren Anschaffung Ihr auf der sicheren Seite seid.  »»» 

Wer war eigentlich … Adolf Baumbach

von

Symbolbild Baumbach/HoptIn unserer Artikel-Serie „Wer war eigentlich …“ nehmen wir einen weiteren Examenskommentar unter die Lupe und befassen uns mit Adolf Baumbach, dem Begründer des Beck’schen Kurzkommentars zum Handelsgesetzbuch. Dieser hieß lange „Baumbach/Hopt“ und erscheint seit der Umbenennung durch C.H. Beck nur noch unter dem Namen „Hopt“.

Adolf Baumbach wurde am 15.05.1874 im Kurort Bad Homburg vor der Höhe in Hessen geboren. Er studierte Jura an den Universitäten Leipzig, Marburg und Rostock.  »»» 

Blick über den Tellerrand: Der Dichterjurist

von

So vielfältige Talente wie bei den Juristen findet man in kaum einer anderen Berufsgruppe, daher wundert es kaum, dass sich für einige sogar eigene Begrifflichkeiten entwickelt haben. Der Kategorie „Dichterjurist“ (was sich dahinter verbirgt, ist klar: Dichter mit juristischer Ausbildung) gehören laut der Wikipedia-Liste der Dichterjuristen mehrere hundert Berühmtheiten an. Johann Wolfgang von Goethe kennt jeder als Dichterjuristen, aber auch Novalis, Heinrich Heine und Theodor Storm hatten Jura studiert.  »»» 

Die Arbeitszeit eines Rechtsanwalts – Work-Life-Balance

von

Laut der 2016 erschienenen Studie „Anwaltstätigkeit der Gegenwart“ des Soldan Instituts betrug die durchschnittliche Wochenarbeitszeit eines Rechtsanwalts damals 51,1 Stunden, das waren rund 10 Stunden mehr als die eines durchschnittlichen deutschen Vollzeitbeschäftigten. Befragt wurden 1.593 Anwälte, von denen jeder Dritte 50 bis 60 Stunden, fast jeder Fünfte sogar noch mehr arbeitete. Rund 30 % gönnten sich an nur einem Wochentag eine Pause.

Hinsichtlich des Umsatzes war nach der Studie eine wöchentliche Arbeitszeit zwischen 50 und 59 Stunden am effektivsten. So wurde ein Umsatz von 96 € pro Stunde erreicht (Stand 2016). Prof. Dr. Matthias Kilian, Direktor des Soldan Instituts, stellte 2017 in einem LTO-Bericht fest, dass der Umsatz pro Arbeitsstunde nicht kontinuierlich linear ansteigt. Der Umsatz pro Arbeitsstunde nahm ab 59 Stunden wieder ab, sodass sich ein höherer zeitlicher Arbeitsaufwand nur noch begrenzt lohnte.  »»» 

Erscheinungstermine von Skripten, Gesetzen und Kommentaren

Symbolbild ReferendarbuchladenWer sich darüber informieren möchte, ob und wann die Neuauflage eines Referendarskripts, eines Kommentars oder einer Ergänzungslieferung für eine Gesetzessammlung angekündigt ist, kann sich darüber auf einer Übersichtsseite im Referendarbuchladen informieren. Die Liste ist nach Skripten, Kommentaren und Loseblattsammlungen gegliedert und wird laufend aktualisiert. So waren im Oktober 2026 etwa die 86. Auflage des Grüneberg (BGB) für Dezember 2026 und die 48. Auflage des Thomas/Putzo (ZPO) für April 2027 angekündigt.

Der Referendarbuchladen ist der Buchshop für Rechtsreferendare. Dort findest Du die Referendarliteratur übersichtlich nach Stationen sortiert. Zudem gibt es auf der Seite viele Rezensionen und Literaturempfehlungen für die einzelnen Stationen, um die Suche und Auswahl der „richtigen“ Literatur zu erleichtern.

Neuauflage und Examen

Welche Kommentare und Auflagen in den Examensklausuren zugelassen sind, legen die Prüfungsämter in ihren Hilfsmittelbekanntmachungen fest – in Bayern etwa in der Hilfsmittelbekanntmachung für die Zweite Juristische Staatsprüfung. Bevor Du kurz vor dem Examen eine Neuauflage kaufst, lohnt sich daher ein Blick, ab wann sie in Deinem Land verwendet werden darf. Gerade wenn eine Neuauflage bevorsteht, kann es außerdem sinnvoll sein, die Examenskommentare für den Prüfungszeitraum zu mieten statt zu kaufen, zum Beispiel beim Juristenkoffer. [RefN]

Gibt es in der Schweiz eigentlich ein Referendariat?

von

SchweizGerade, wenn man vor dem Examen steht, fragt man sich: Muss das denn wirklich alles sein? Ich hab doch schon das erste Examen, das sollte reichen, warum all der Stress, warum dieses wahnsinnig umfangreiche 2. Examen?

Und schon drängt sich die Frage auf, wie eigentlich unsere (teilweise) deutschsprachigen Nachbarn die Juristenausbildung geregelt haben! Und siehe da: Das hört sich doch schon etwas entspannter an als die deutsche.  »»» 

Deutsch-Französische Juristenvereinigung

von

Symbolbild Deutsch-Französische JuristenvereinigungAn dieser Stelle möchten wir Dir die Deutsch-Französische Juristenvereinigung (DFJ) vorstellen. Die DFJ ist bestrebt, die beruflichen und persönlichen Beziehungen zwischen deutschen und französischen Juristen zu fördern. Dies betrifft natürlich auch die Ausbildung der angehenden Juristen. Wer also eine Station in Frankreich verbringen möchte, findet in der DFJ einen Ansprechpartner für die verschiedensten Bereiche und eine vielseitige Informationsquelle.  »»» 

Keine Nebentätigkeit als Steuerberater für Referendare

von

Symbolbild SteuernDas Rechtsreferendariat als eng gestaltetes Ausbildungsverhältnis ist nicht vereinbar mit einer Tätigkeit als Steuerberater, so das Finanzgericht Münster in seinem Urteil vom 20.07.2011 (7 K 77/11 StB; Revision nicht zugelassen).

Zugrunde lag die Klage eines Rechtsreferendars, der vor Antritt des Referendariats Partner einer Steuerberatersozietät war und diese Tätigkeit auch während des Referendariats fortführen wollte.  »»» 

Wer war eigentlich… Dr. Heinrich Schönfelder

von

Heinrich SchönfelderGenerationen von Juristen kannten die rote Gesetzessammlung als „Schönfelder“ – seit 2021 heißt sie „Habersack“. Wer war der Mann, dessen Name 90 Jahre lang auf dem Einband stand? Heinrich Schönfelder wurde am 16. Juli 1902 in Nossen (Sachsen) geboren. Er studierte Jura in Tübingen und Leipzig und legte dort auch sein erstes Staatsexamen im Jahre 1925 ab. Es folgten kurz darauf die Promotion in Leipzig und 1930 das zweite Staatsexamen. Anschließend war er Gerichtsassessor in Chemnitz und Dresden, später Amtsgerichtsrat in Dresden. Zu seinem Lebenslauf gehört aber auch eine deutliche NS-Belastung.  »»»