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  Ausgabe 38/2018
Freitag, der 21.09.2018
     

Alle Artikel der Kategorie "Thüringen"
Erhöhung der Unterhaltsbeihilfe in Thüringen
von

Bis 2016 war Thüringen noch das einzige Bundesland, welches seine Rechtsreferendare noch als Beamte auf Widerruf eingestellt hat. Da am 16. März 2016 der Thüringer Landtag aber das Gesetz zur Änderung der Rechtsverhältnisse im juristischen Vorbereitungsdienst verabschiedet hat, werden Referendare nun in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis angestellt. Seit dem betrug die Unterhaltsbeihilfe 1.100,00€  »»» 

Thüringen sucht händeringend Rechtsreferendare
von

Seit einem guten Jahr sind Rechtsreferendare in Thüringen in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis angestellt, und sind daher keine Beamte auf Widerruf mehr. So war Thüringen das letzte Land, das hierauf umgestellt hat. Von dem eh schon reduzierten Gehalt werden aber auch noch Rentenversicherungsbeiträge abgezogen, was in allen anderen Ländern nicht der Fall ist. Viele suchen sich aufgrund dessen einen Nebenverdienst. Für Referendare sind das natürlich keine guten Gründe, ihren Vorbereitungsdienst in Thüringen zu absolvieren.  »»» 

Verjüngung der Thüringer Justiz
von

Strukturen in der Thüringer Justiz zu verjüngen hat Vorteile für alle: die jungen Juristen profitieren von den Erfahrungen der “Alten” und die “Alten” erhalten wieder neuen Schwung. Das weiß Justizminister Dieter Lauinger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), dessen höchstes Ziel es bei seinem Amtseintritt war, mehr junge Menschen in den Richterdienst zu bringen. In dieser Legislaturperiode wurden bereits mehr als 50 Proberichter eingestellt, allein im Jahr 2016 wurden 26 Stellen besetzt.

Der Anteil der Neueinstellungen soll auf die Gesamtzahl der Richter gesehen jedes Jahr ca. 2-3% betragen, so das Ziel des Ministeriums. Momentan sind rund 700 Richter und Staatsanwälte über 50 Jahre alt, was sich aber bald ändern soll…

Alles zu den Einstellungsvoraussetzungen als Richter oder Staatsanwalt in Thüringen könnt Ihr auf unseren Infoseiten nachlesen.

von Jacobs University Bremen gGmbH
Jacobs University ist eine private, staatlich anerkannte, englischsprachige Forschungsuniversität in Bremen. Wir bieten Bachelor-, Master- und PhD-Programme in den Focus Areas Health, Mobility und Diversity an. Zu den Leitprinzipien gehören höchste Ansprüche in Forschung und Lehre, Interkulturalität und systematische disziplinenübergreifende Zusammenarbeit. Ziel ist es, junge Talente aus aller Welt optimal auf verantwortungsvolle Aufgaben in einer globalisierten Arbeitswelt vorzubereiten. Derzeit leben und lernen mehr als 1.300 junge Menschen aus über 100 Nationen auf dem Campus.
Negative Folgen der Reform in Thüringen
von

Wie wir ausführlich in den RefNews berichteten, wurde in Thüringen das Gehalt der Rechtsreferendare gekürzt. Zudem wurde aus dem Beamtenverhältnis nun – wie auch in den anderen Ländern – ein öffentlich-rechtliches Ausbildungsverhältnis.

Eine “Kleine Anfrage” im Thüringischen Landtag zeigt nun die Konsequenzen dieser Maßnahmen. So sind die Einstellungen im Jahr 2016 im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zurück gegangen:  »»» 

Beamtenbund kritisiert Kürzung der Unterhaltsbeihilfe

Wenn ein Beamtenbund die Kürzung der Unterhaltsbeihilfe für Rechtsreferendare rügt, ist bereits klar, dass es sich um eine Meldung aus Thüringen handelt. Denn nur in diesem Bundesland werden Rechtsreferendare (noch) als Beamte auf Widerruf ernannt.

Das ändert sich aber demnächst (wie wir bereits in den RefNews berichteten), denn die Landesregierung möchte Geld sparen. Zukünftig werden auch die Thüringer Referendare in einem öffentlich-rechtliches Ausbildungsverhältnis angestellt. Damit einher geht eine deutliche Kürzung der Unterhaltsbeihilfe.  »»» 

Thüringer Referendaren droht Kürzung der Unterhaltsbeihilfe

Zugegeben: Derzeit verdienen Thüringer Referendare mit Abstand am meisten, wie ein Blick auf die aktuelle Gehaltstabelle auf den Ref-Infoseiten von Juristenkoffer.de zeigt. Und nur die Thüringer Referendare werden noch verbeamtet; alle anderen Referendare in Deutschland stehen in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis zum Land.

Thüringen steht aber unter finanziellem Druck. Es wird daher überlegt, den Thüringer Referendaren die Unterhaltsbeihilfe zu kürzen.  »»» 

Deine Meinung zählt

Wo absolvierst Du Deine Wahlstation?

Frist für die Bewerbung um einen Referendarplatz

Im Forum “Zur letzten Instanz” wurde die Frage gestellt, ob es eine Frist gibt, bis wann man sich nach Bestehen des 1. Examens für einen Referendarplatz beworben haben muss, oder ob zwischen 1. Examen und Referendariat auch viele Jahre liegen können.

Die Antwort darauf scheint landesabhängig zu sein. Während wir im JAG des Landes NRW keine Frist entdecken konnten, gibt es aber zumindest in Baden-Württemberg und Thüringen entsprechende Regelungen.  »»» 

Mehr Gehalt für Referendare im Saarland

Wir wurden über unsere Facebook-Seite darauf aufmerksam gemacht, dass die Referendare im Saarland seit August mehr Gehalt bekommen. Die Unterhaltsbeihilfe stieg auf 1.046,89 € brutto pro Monat. Vielen Dank für diesen Hinweis!

Im Vergleich der Beihilfen für Referendare aller Länder liegt das Saarland weiterhin im Mittelfeld. “Toppverdiener” bleiben die Referendare aus Thüringen.

Kürzung der Unterhaltsbeihilfe

In den Merkblättern der Referendarabteilungen und in der “Gerüchteküche” der Referendare geistert immer die Möglichkeit umher, dass die Unterhaltsbeihilfe auch gekürzt werden kann. Doch wann kann einem Referendar das Gehalt gekürt werden? Und wenn eine Kürzung in Betracht kommt, mit wie viel weniger Gehalt muss man dann auskommen? Wir sind auf die Suche gegangen und zeigen anhand der Vorschriften in Thüringen, wie es mit der Gehaltskürzung tatsächlich aussieht.  »»» 

Ein Thüringer Referendar bloggt über das Rechtsreferendariat

Seit Kurzem gibt es ein neues Blog zum Rechtsreferendariat! Ein Thüringer “Noch-Student”, der sich gerade um einen Referendarplatz bewirbt,  möchte Einblicke in den Vorbereitungsdienst in Thüringen geben.

Die ersten Postings handeln von der Bewerbungsphase. Auf die nächsten Beiträge sind wir schon gespannt. Das Blog haben wir auch unseren Surftipps hinzugefügt…  »»» 

Thüringer Referendarverein gerettet

Die Arbeit der Personalräte und Referendarvereine ist unbestritten wichtig. Dennoch haben die bestehenden Vertretungen der Rechtsreferendare an den Gerichten bzw. in den Ländern große Probleme, Nachfolger zu finden, die die Arbeit fortsetzen.

Zuletzt hatte der Thüringer Referendarverein große Probleme damit, einen neuen Vorstand zu wählen. Im Dezember scheiterte eine Neuwahl an der Beteiligung.  »»» 

Infoveranstaltung zum “Speyer-Semester”

Es ist sehr beliebt bei den Referendaren, in der Verwaltungsstation an die Hochschule für Verwaltungswissen-schaften zu gehen und das “Speyer-Semester” zu absolvieren. Erste Infos zum Speyer-Semester findest Du auf den Seiten der DHV und auf unserer speziellen Infoseite zum Ergänzungs-studiengang für Rechtsreferendare. Dennoch geht natürlich nichts über Erfahrungsberichte anderer Referendare, die bereits das Semester mitgemacht haben.  »»» 

Ausbildungsstatistik für das Jahr 2008 erschienen

Inzwischen wurde die Statistik über die Juristenausbildung des Jahres 2008 veröffentlicht. Die Durchfallquote lag 2008 bundesweit bei durchschnittlich 16,7 % (ein Jahr zuvor: 18,1 %). Die meisten Durchfaller gab es in Thüringen.

Wir werden Euch die Zahlen aufbereiten und in Kürze die Durchfallquoten und die Anzahl der Prädikatsexamina in den einzelnen Bundesländern hier im RefBlog vorstellen. Auch werden wir die aktuellen Zahlen in unsere Übersichtsseiten zum Rechtsreferendariat einarbeiten.

Erhöhung der Unterhaltsbeihilfe

Wir haben unsere Infoseiten zum Rechtsreferendariat aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht. In dieser Aktualisierungsrunde hat sich allerdings relativ wenig getan. Insbesondere die Wartezeiten auf einen Referendarplatz sowie die Gehälter sind in den meisten Ländern unverändert geblieben.

Freuen können sich aber zumindest die (zukünftigen) Rechtsreferendare in Bayern, Rheinland-Pfalz und Thüringen. In diesen Bundesländern stieg die Unterhaltsbeihilfe – wenigstens etwas – zum 01.03.2010.

Bayern

In Bayern erhalten Referendare zukünftig 1046,52 Euro (vormals: 1034,11 Euro). Man darf aber gar nicht darüber nachdenken, was von der sagenhaften Erhöhung von 12,40 Euro nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben tatsächlich übrig bleibt 😉

Zudem wurde der Familienzuschlag auf 113,04 Euro (vormals: 111,70 Euro) und die vermögenswirksamen Leistungen auf 6,65 Euro angehoben.

Rheinland-Pfalz

Die Referendare in Rheinland-Pfalz können sich über eine Gehaltssteigerung von 12,17 Euro brutto freuen. Die Unterhaltsbeihilfe stieg auf 1026,27 Euro. Vermögenswirksame Leistungen werden in Rheinland-Pfalz anders als in Bayern nicht gezahlt.

Thüringen

Schließlich stieg auch das Gehalt in Thüringen, in dem die Referendare noch als Beamte auf Widerruf eingestellt werden. Hier erhalten die Referendare seit dem 01.03. nun 1197,37 Euro. Thüringen bleibt damit überraschenderweise Spitzenreiter, was die Entlohnung der Juristen im Vorbereitungsdienst angeht!

Übersicht über die Höhe der Unterhaltsbeihilfen

Über die Höhe der Unterhaltsbeihilfen der anderen Länder kannst Du Dich ausführlich auf den oben verlinkten Seiten informieren. Einen kurzen Überblick gibt Dir die Grafik zu den Gehältern der Referendare in Deutschland.