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  Ausgabe 43/2018
Dienstag, der 23.10.2018
     

Alle Artikel der Kategorie "Staatsexamen"
Bekanntgabe der Klausurergebnisse

Schon ein paar Wochen nach dem schriftlichen Examen beginnt das Warten auf die Bekanntgabe der Klausurergebnisse und das Bangen, ob man zumindest die erste Hürde genommen hat und zur mündlichen Prüfung geladen wird.

Die Art und Weise, wann und wie man dann vom Prüfungsamt über seine Klausurergebnisse informiert wird, ist aber – wie schon das gesamte Referendariat und das Examen – von Bundesland zu Bundesland sehr verschieden.  »»» 

Performance Psychology für Examenskandidaten: Wer hoch hinaus will trainiert auch mental

Das Examen ist eine extreme Drucksituation und psychische Belastung. Bisher hat Dir niemand bei diesem Teil der Prüfung geholfen. Die typische Reaktion eines Examenskandidaten auf die herannahende Prüfung lautet: Noch mehr lernen. Ein Skript mehr, einen weiteren Crashkurs am Wochenende, in der Bibliothek abhängen, um das Gewissen zu beruhigen.

Aber während wir von allen Seiten juristisches Wissen reingeballert kriegen, wirst Du auf den psychischen Druck nicht vorbereitet. Angesichts der modernen Erkenntnisse von Experten für Spitzenleistungen ist das mehr als verwunderlich. Denn ohne gezieltes Training im Umgang mit Stress und Leistungsdruck (*) ist es sehr schwer, im Examen cool zu bleiben und die Klausuren zu bestmöglich meistern.

Nur ein Jurist kann nachempfinden, wie es sich anfühlt, nach mehreren fünfstündigen Klausuren völlig kaputt zu sein aber trotzdem nicht schlafen zu können, weil man so nervös wegen der morgen anstehenden, weiteren Klausur ist.

Wer Spitzenleistungen erbringen will, trainiert auch seine Leistungsfähigkeit unter Druck.  »»» 

Psychologische Examensvorbereitung für Juristen – was meine Musikschwäche mit Deinem Examen zu tun hat

Eigentlich bin ich ganz gut durch die Schulzeit gekommen. Nur Musik konnte ich überhaupt nicht. Damit meine ich nicht nur, dass ich nicht singen kann. Ich habe nicht mal die Theorie verstanden. Physik, Mathe, Englisch, alles kein Problem – aber wie man Dreiklänge erkennt, habe ich nicht kapiert.

Heute verstehe ich, warum meine Musiklehrer an mir verzweifelt sind. Sie wussten, dass ich eigentlich intelligent genug gewesen wäre, um Akkorde und klassische Musik zu verstehen. Was mich blockiert hat war nicht mangelnde Intelligenz, sondern meine innere Einstellung.

Ich hielt mich für unmusikalisch, habe nicht geglaubt, dass ich Musik verstehen würde und hatte auch überhaupt keine Lust, mich ernsthaft damit zu beschäftigen. Sobald mein Musiklehrer den Mund aufmachte, ging in meinem Kopf eine Schranke runter.

Im Fach Musik hat mein Kopf mich also nicht nur nicht unterstützt, er hat mich beim Lernen aktiv behindert.

Im Examen musst Du zwar keine Dreiklänge verstehen. Die richtige Einstellung ist aber mindestens genauso wichtig.  »»» 

von Advofleet Rechtsanwaltsgesellschaft i.G.
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Was Examenskandidaten von Profisportlern lernen können

678ghob1Jeder Examenskandidat kann ein Lied davon singen: Je näher das Examen rückt, desto größer der Druck.

Aber hast Du Dir schon einmal Gedanken gemacht, wie sich dieser Stress auf Deine Leistung auswirkt? Lernst Du unter dem Examensdruck effektiver, schläfst besser, hast mehr Energie und powerst in den Klausuren richtig los? Oder bist Du nervös, verspannt, müde und überarbeitet, so dass Du am Ende hinter Deinen Möglichkeiten zurückbleibst?

In Fällen extremer Prüfungsangst leuchtet der Effekt des Examensdrucks jedem sofort ein. Wer in der Klausur vor Angst fast ohnmächtig wird, der kann kein gutes Examen schreiben…

Aber: Die psychische Verfassung von Examenskandidaten spielt auch abseits solcher Extremfälle eine wichtige Rolle. Jeder profitiert im Examen von einem gesunden Selbstvertrauen und mentaler Stärke.  »»» 

Das amtsärztliche Attest
von

Die Horrorvorstellung für jeden Prüfling: Man wird während der Prüfung bzw. kurz davor krank, sodass die Prüfung erst gar nicht angetreten werden kann oder abgebrochen werden muss. Um dann nicht die Prüfung als “durchgefallen” abtun zu müssen, braucht man bekanntlich eine Bescheinigung vom Amtsarzt.

Aus diesem Attest müssen Art und Dauer der Erkrankung sowie das Beschwerdebild hervorgehen und die Tatsache, dass eine prüfungsrelevante Erkrankung vorliegt.  »»» 

Kein Anspruch auf einen bestimmten Prüfungstermin

Juristische Referendare können gegenüber dem Prüfungsamt keinen bestimmten Termin auf Abhaltung der mündlichen Prüfung beanspruchen. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin in einem Eilverfahren entschieden.

Ein Referendar im juristischen Vorbereitungsdienst des Landes Berlin beabsichtigt seine mündliche Prüfung vor dem GJPA der Länder Berlin und Brandenburg Anfang des Jahres 2016 abzulegen.  »»» 

Schreibzeitverlängerung bei Hitze

Derzeit haben wir einen Jahrhundert-Sommer! Die Temperaturen liegen konstant bei um die 30 Grad, manchmal auch darüber – und das nun schon seit Wochen.

Eine Gruppe Bonner Referendare, die im August am OLG Köln ihre Klausuren zum 2. Examen schreiben, sahen aber durch die Hitze die Chancengleichheit im Examen gefährdet. Denn während der Klausurraum beim OLG Köln unklimatisiert unter dem Dach des Gebäudes liegt, können alle Referendare, die beim OLG Düsseldorf zur gleichen Zeit dieselben Klausuren schreiben, sich auf durch Klimanlagen gekühlte Räume freuen.  »»» 

Prüfungsangst rechtfertigt keinen 3. Versuch

Hier im RefBlog hatten wir euch schon mal die Vorschriften der Länder zum sogenannten “Gnadenversuch” vorgestellt. Das Problem an diesen Regelungen ist, dass sie alle generalklauselartig formuliert sind und auf das Vorliegen eines “Härtefalls” abstellen. Das OVG Rheinland-Pfalz musste sich – im Zusammenhang mit dem 3. Versuch im ersten juristischen Staatsexamen – mit der Frage beschäftigen, ob Prüfungsangst ein solcher Härtefall sein kann.  »»» 

Zu lange Verfahrensdauer – Zulassung zur 2. Wiederholungsprüfung
von

Erfolgreich ging ein ehemaliger Rechtsreferendar gegen das Verwaltungsgericht Chemnitz vor, welches sich mehr als zwei Jahre Zeit ließ, um über die Klage auf Zulassung zur 2. Wiederholungsprüfung zu entscheiden.

Passiert war folgendes: Der Referendar erreichte beim 1. Anlauf im 2. Staatsexamen eine Punktzahl von 2,7 – nicht bestanden. In der Wiederholungsprüfung im Dezember 2006 erreichte er wieder nur 3,16 Punkte.  »»» 

Schlechtere Noten für Frauen und Migranten
von

Das Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen gab eine Studie in Auftrag, die die Notenvergabe von rund 20.000 Juristen, welche ihr erstes und zweites Staatsexamen zwischen 2006 und 2016 in NRW ablegten, untersuchten. Hintergrund ist eine Studie von 2014, die Benotungsunterschiede je nach Geschlecht und Herkunft feststellte. Die Autoren Andreas Glöckner von der Fernuniversität Hagen, Emanuel Towfigh von der EBS Universität Law School und Christian Traxler von der Hertie School of Governance bestätigen in ihrer nun erneuten Studie diese Ergebnisse.   »»» 

Wieviele Vorpunkte braucht man, um zur Mündlichen geladen zu werden?

Als ob das Öffnen des Briefes mit den Klausurergebnissen nicht schon aufregend genug wäre, müssen dann manche der Referendare erst einmal rechnen, ob sie zur mündlichen Prüfung geladen werden. Die Regelungen der Länder hierzu weichen voneinander ab. Daher haben wir uns mal die Regelungen hierzu näher angeschaut und in diesem Artikel eine Liste gemacht, wie viele Punkte man in den Klausuren nun braucht, um anschließend zur Mündlichen geladen zu werden.  »»» 

Abbruch des Examens wegen Erkrankung: Amtsarzt

Es gibt wahrscheinlich nichts Schlimmeres, als kurz vor dem Examen oder sogar während der Klausuren krank zu werden und das Examen abbrechen zu müssen. In einem Artikel sind wir bereits auf das amtsärztliche Attest eingegangen.

Auf der Seite des GPA Hamburg haben wir ein Informationsblatt mit weiteren interessanten Hinweisen zur amtsärztlichen Untersuchung gefunden.  »»» 

Revision oder Urteil im 2. Examen?

Die Gretchenfrage im 2. Examen: Soll man sich im Strafrecht auf eine Revisionsklausur vorbereiten oder muss man mit einer Urteilsklausur als S2-Klausur rechnen? Diese Frage stellt sich insbesondere für alle Referendare in NRW.

Wir haben wieder einmal geschaut, in welchen Monaten im vergangenen Jahr eine Revision bzw. ein Strafurteil liefen. Unsere bisherige Übersicht haben wir um diese Daten angepasst. So ist ein Vergleich der vergangenen fünf Jahre möglich.  »»» 

Prädikatsexamen im 2. Examen 2016 – Das Ranking
von

Nach dem Ranking zu den Durchfallquoten im Jahr 2016 gibt es heute das Ranking über die Anzahl derjenigen, die im vergangenen Jahr das 2. Staatsexamen mit einem Prädikat abgeschlossen haben.

Insgesamt wurden im Jahr 2016 ein paar mehr Prädikate vergeben, als noch 2015. Der Bundesdurchschnitt stieg um 0,1 % von 18,2 % auf 18,3 %.  »»»