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REFERENDARIATNEWS

Ausgabe 45/2026 Mittwoch, der 04.11.2026

Kategorie

Rechtsprechung

40 Artikel

Rechtsprechung

VG Berlin: Verschwiegenes Ermittlungsverfahren beendet Referendariat (VG 7 L 487/22)

von Marcus ·

Wer sich für den juristischen Vorbereitungsdienst bewirbt, muss gegenüber der Ernennungsbehörde vollständige und wahrheitsgemäße Angaben machen. Das gilt nicht nur für rechtskräftige Vorstrafen, sondern kann auch laufende strafrechtliche Ermittlungsverfahren erfassen. Das Verwaltungsgericht Berlin hat in einem Eilverfahren die rückwirkende Entlassung eines Rechtsreferendars bestätigt, der ein gegen ihn geführtes Ermittlungsverfahren nicht angezeigt hatte. Der Beschluss zeigt, welche Bedeutung die Erklärung zur persönlichen Eignung bei der Aufnahme in das Referendariat hat und welche Folgen …

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Referendarbuchladen: gebrauchte Bücher für Rechtsreferendare

Rechtsprechung

BVerwG: Unentgeltliche Kopien von Examensklausuren und Prüfergutachten (6 C 10.21)

von Marcus ·

Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Urteil vom 30. November 2022 die Rechte von Absolventinnen und Absolventen des Zweiten juristischen Staatsexamens bei der Prüfungseinsicht deutlich gestärkt. Im Ausgangsfall hatte ein Prüfling nach bestandenem Examen von dem Landesjustizprüfungsamt Nordrhein-Westfalen verlangt, ihm seine …

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Rechtsprechung

VG Köln: Alte Kennziffer macht Examensversuch nicht anfechtbar (6 K 4363/19)

von Marcus ·

Das Verwaltungsgericht Köln hatte über einen ungewöhnlichen Angriff auf das Nichtbestehen des Klausurenblocks der Zweiten Juristischen Staatsprüfung zu entscheiden. Der Kläger war zunächst für einen Prüfungstermin im Dezember 2017 vorgesehen. Wegen längerer Erkrankungen wurde sein Ergänzungsvorbereitungsdienst verlängert und …

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Wahlstation für Rechtsreferendar:innen (m/w/d) - Start in 2026

von LVM Versicherung · Stationsangebot

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Rechtsprechung

OVG Sachsen-Anhalt: Zweifel an der Verfassungstreue blockieren den Start ins Referendariat (3 M 70/26)

von Marcus ·

Der juristische Vorbereitungsdienst ist kein voraussetzungsloser Zugang zu einer beliebigen Ausbildung. Das OVG Sachsen-Anhalt hat mit Beschluss vom 10. September 2026 klargestellt, dass Bewerberinnen und Bewerber ein Mindestmaß an Verfassungstreue gewährleisten müssen. Im Eilverfahren 3 M 70/26 bestätigte der 3. Senat, dass …

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Rechtsprechung

BVerwG: Punktesprung allein beweist keine Täuschung im Zweiten Staatsexamen (6 B 20.24)

von Marcus ·

Das Bundesverwaltungsgericht hat sich mit der Frage befasst, wann die nachträgliche Aberkennung eines bestandenen Zweiten Juristischen Staatsexamens wegen eines Täuschungsversuchs gerechtfertigt sein kann. Anlass war der Fall einer Volljuristin, die ihre Prüfung mit der Gesamtnote „vollbefriedigend“ und 10,89 Punkten bestanden …

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Rechtsprechung

VG Düsseldorf: Offene Zweitkorrektur gilt auch im Überdenkensverfahren (15 K 555/24)

von Marcus ·

Wer eine juristische Staatsprüfung angreift, setzt oft große Hoffnung in das Überdenkensverfahren. Dort müssen Prüferinnen und Prüfer die substantiierten Einwände des Prüflings erneut zur Kenntnis nehmen und ihren Bewertungsspielraum noch einmal ausüben. Das VG Düsseldorf hat nun klargestellt, dass dieses Verfahren nicht zu einer verdeckten Zweitkorrektur wird. Auch beim späteren Überdenken darf der Zweitgutachter wissen, wie der Erstgutachter die Arbeit bewertet hat und wie dieser mit den Einwendungen umgeht.

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Zur letzten Instanz – das Forum für Rechtsreferendare

Rechtsprechung

OVG Berlin-Brandenburg: Prüfungsstörungen müssen im Staatsexamen sofort gerügt werden (6 N 33/26)

von Marcus ·

Wer in einer juristischen Staatsprüfung erhebliche Störungen erlebt, darf damit regelmäßig nicht bis zum späteren Klageverfahren warten. Das hat das OVG Berlin-Brandenburg in einem Beschluss zur staatlichen Pflichtfachprüfung des ersten juristischen Staatsexamens erneut deutlich gemacht. Eine Examenskandidatin wollte die …

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OVG Berlin-Brandenburg: Berliner Vorbereitungsdienst darf vollständiges Examenszeugnis verlangen (4 A 1/25)

von Marcus ·

Wer in Berlin in den juristischen Vorbereitungsdienst aufgenommen werden will, muss sich auf strengere formale Anforderungen einstellen. Das OVG Berlin-Brandenburg hat einem Bewerber keine Prozesskostenhilfe für eine geplante Normenkontrolle gegen die neue Justizkapazitätsvergabeverordnung bewilligt. Im Kern ging es um die …

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BVerfG: OLG-Präsident scheitert im Streit um rechtsextremen Referendar (2 BvR 17/26)

von Marcus ·

Das Bundesverfassungsgericht hat die Verfassungsbeschwerde eines OLG-Präsidenten nicht zur Entscheidung angenommen, der sich gegen die vorläufige Aufnahme eines Bewerbers in den juristischen Vorbereitungsdienst gewandt hatte. Der Bewerber war zuvor wegen seines politischen Engagements in Organisationen, die der …

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VG Wiesbaden: Kein automatischer Notensprung knapp vor dem Prädikat (7 K 298/25.WI)

von Marcus ·

Eine Examenskandidatin in Hessen hat vor dem VG Wiesbaden vergeblich versucht, ihre Abschlussnote im Zweiten Juristischen Staatsexamen von 8,95 auf 9,00 Punkte anheben zu lassen. Der Abstand zum Prädikat war minimal: Nur 0,05 Punkte trennten sie von der Note „vollbefriedigend“. Das Gericht stellte jedoch klar, dass eine solche Nähe zur nächsten Notenstufe für sich genommen keinen Anspruch auf eine Notenanhebung begründet. Entscheidend bleibt, ob die Prüfungskommission ihren Beurteilungsspielraum ordnungsgemäß ausgeübt hat.

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Rechtsprechung

LG Stuttgart: Kein Schadensersatz wegen Rückenschmerzen im Zweiten Staatsexamen (7 O 212/25)

von Marcus ·

Wer im Zweiten Staatsexamen knapp an der Zulassung zur mündlichen Prüfung scheitert, sucht naturgemäß nach jedem möglichen Ansatzpunkt. Das LG Stuttgart hatte nun über Prozesskostenhilfe für eine Amtshaftungsklage zu entscheiden, mit der eine ehemalige Referendarin Schadensersatz wegen ihrer Prüfungsbedingungen verlangte. Sie …

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Rechtsprechung

Thüringer VerfGH: Verfassungsfeinde dürfen vom Referendariat ausgeschlossen werden (VerfGH 9/25)

von Marcus ·

Der Thüringer Verfassungsgerichtshof hat eine zentrale Zugangsregel zum juristischen Vorbereitungsdienst bestätigt: Bewerberinnen und Bewerbern darf die Aufnahme in das Referendariat verweigert werden, wenn sie gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung tätig sind. Hintergrund war ein abstraktes Normenkontrollverfahren …

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