Die Anzahl der Sonderermittler, die nun ca. 2000 Examina der Examenskandidaten überprüfen, wurde nochmals von 84 auf nunmehr knapp 200 (!) aufgestockt.
Wohin kommen Sie eigentlich, wenn Sie gegen das Urteil einer großen Strafkammer beim Landgericht Berufung einlegen? Und kommen Sie im Strafrecht mit der Revision immer zum BGH?
Derartige Fangfragen lassen eine mündliche Prüfung schnell im Desaster enden.
Denn gerade im zweiten Staatsexamen verlangen die Prüfer auch umfangreicheres prozessuales Wissen.
Zum 13.06.2014 sind die neuen Regelungen zum Widerrufsrecht in Kraft getreten.
Für Rechtsreferendare stellt sich die Frage, inwieweit bereits in den nächsten Klausurdurchgängen diese neuen Vorschriften Gegenstand des 2. Examens sein können. Es kursierte das Gerücht, dass LJPA werde dieses Themas bis Februar 2015 nicht zum Gegenstand der Prüfungen machen.
Das Unwetter in Nordrhein-Westfalen, das dort am 09. und 10.6.2014 wütete, hat auch Auswirkungen auf das 2. Staatsexamen, das derzeit geschrieben wird. Einige Referendare haben es wegen der Ausfälle im öffentlichen Nahverkehr nicht geschafft, rechtzeitig zur S1-Klausur zu kommen. Das LJPA Düsseldorf hat entschieden, dass die betroffenen Referendare die Strafrechtsklausur morgen nachschreiben können.
In dem Fall der verkauften Examenssachverhalte in Niedersachsen gibt es wieder etwas Neues: Die Anzahl der Experten, die mehr als 2000 Examina überprüfen, wird von bisher 36 auf nunmehr 84 Experten erhöht. Man will gar nicht nachrechnen, was das die Niedersächsische Justiz kostet!
Laut Hamburger Abendblatt rechnet das Ministerium für August mit Ergebnissen, ob es konkrete Verdachtsfälle gibt, die detailliert überprüft werden müssen.
In dem Skandal um verkaufte Examenssachverhalte in Niedersachsen rechnet die Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz damit, dass in Folge der Überprüfung tausender Examensarbeiten einige Staatsexamen aberkannt werden müssen. Dies berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Im Rechtsausschusses des Niedersächsischen Landtages äußerte sich die Justizministerin zum weiteren Prüfungsverfahren.
In der Affäre um verkaufte Sachverhalte und Lösungen im 2. Examen in Niedersachsen werden nun laut Göttinger Tageblatt die Examina von 101 Richtern und Staatsanwälten in Niedersachsen untersucht. Diese hatten offenbar ihr Examen in der Zeit bestanden, in der der Richter Kandidaten des 2. Staatsexamens den Kauf angeboten hat; sie könnten demnach potentiell zu den Käufern der Klausuren gehören.
Vor gut zwei Jahren hatten wir bereits darüber berichtet, dass in Niedersachsen Prüflinge vor Einlass in den Prüfungssaal mit einem Metalldetektor untersucht werden sollen, um das Hereinschmungeln von Handys zu unterbinden.
Nun scheint auch das Gemeinsame Juristische Prüfungsamt der Länder Berlin und Brandenburg diese Kontrolle vor den Klausuren einführen zu wollen.
Seit gestern Abend berichten mehrere Medien über einen Skandal im LJPA Niedersachsen. Ein Refereratsleiter des LJPA soll seit 2010 Examenskandidaten in Niedersachsen vor Beginn der Klausuren Zugang zu den Sachverhalten und Lösungen gegeben und dafür viel Geld erhalten haben. Manche Referendare sollen sich also ihr 2. Examen bei diesem Mitarbeiter des LJPA gekauft haben.
Da mich einige in einem früheren Beitrag gefragt haben, ob meine „Lernmethode“ erfolgreich verlief und ich später mal ein Feedback geben soll, kann ich - nach solide-bestandenem schriftlichen Examen - hiermit sagen: für mich, ja. Mein sehr ausgewogenes Lern-Freizeit-Verhältnis (man erinnere sich an meine mangelnde Motivation aufgrund des super Sommerwetters über den Büchern zu sitzen) war für mich und mein Examen genau richtig und hat gut funktioniert.
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Diese Woche kann man nicht nur bei Gruppenbestellungen Geld sparen: Auf alle Bestellungen für den Klausurmonat August 2014 gibt es einen Rabatt in Höhe von 10 Euro.
3,5 Monate sind seit der letzten Examensklausur vergangen, bis es Anfang Februar soweit war und mich die Erinnerung wieder einholte: die Ergebnisse der Examensklausuren müssten bald eintreffen.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich die Klausuren völlig verdrängt und mich nur der Wahlstation gewidmet.