Ein bisschen ist es zwar noch hin (meine Examensvorbereitung beginnt erst so richtig mit der Tauchzeit im Juli), aber dennoch wollte ich mal grob berichten, wie ich meine Vorbereitung auf die Klausuren im 2. Staatsexamen gestalten werde.
Ob es von Erfolg gekrönt ist erfahrt ihr dann allerdings erst im Frühjahr 2014 – da bekomme ich die Ergebnisse der schriftlichen Klausuren. ;-)
Wer in den Nordländern Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein Referendar ist und im Juni 2014 oder später ins schriftliche Examen geht, muss in den Zivilrechtsklausuren mit einer kautelarjuristischen Aufgabe rechnen. Das geht aus einem Schreiben des Gemeinsamen Prüfungsamtes hervor, das unter anderem auf der Seite des Personalrats der Referendare am OLG Bremen veröffentlicht wurde. Nach mehrmaligem Verschieben der Einführung dieser neuen Klausurform, wird es nun also ernst für die Referendare!
Wir versuchen in unserer Kategorie "Was lief in den Klausuren" aus jedem Monat die Sachverhalte der Klausuren aus dem 2. Examen zu sammeln. Neu eingestellt haben wir dort eine Zusammenfassung der Klausuren aus dem April 2013.
Wenn Du Dein Examen schreibst, hilf uns bitte die Sammlung aktuell und vollständig zu halten und sende uns die Sachverhalte an info@refblog.de oder poste Zusammenfassung in die entsprechende Rubrik im Forum "Zur letzten Instanz". Vielen Dank!
von HKS - Heyder, Klie, Schindler · Stationsangebot
Wir sind eine kleine, mittelständische Kanzlei mit persönlicher Arbeitsatmosphäre und direktem Draht untereinander. Wir sind in Freiburg und bundesweit tätig. Bei uns arbeitest du eng mit deinem Ausbilder zusammen, bekommst ehrliches Feedback und wirst von Anfang an aktiv in die Mandatsarbeit eingebunden. Unser Ziel: dich bestmöglich auf dein Examen und den späteren …
Personalratsarbeit lohnt sich für alle Referendare! Das zeigen die Ergebnisse der Tätigkeit des Personalrats der Referendare am OLG Hamburg: Dort wird nun ab Mai - und dann turnusgemäß alle 2 Monate - ein Probeexamen für die Referendare angeboten.
Ein Probeexamen ist sicherlich eine gute Vorbereitung auf die sich dann anschließenden Klausuren zum 2. Examen. Es wird allerdings nur in manchen Ländern angeboten.
Wer sich für die Sachverhalte der Klausuren interessiert, die im März in NRW liefen, findet ausführliche Zusammenfassungen im Forum "Zur letzten Instanz"!
Auch zukünftig sind wir auf Zusammenfassungen der Sachverhalte angewiesen, um unsere Rubrik "Was lief in den Klausuren" aktuell halten zu können. Bitte sende auch Du uns den Inhalt Deiner Klausuren, wenn Du das 2. Examen schreibst. Vielen Dank!
Das Sächsische Justizministerium hat vor kurzem die Statistiken für das Jahr 2012 veröffentlicht. Von 173 Kandidaten haben 148 das 2. Examen bestanden. Die Durchfallquote lag 2012 somit bei 14,45 % und damit etwas unter der Quote aus dem Jahr 2011 (16 %). Ebenfalls 14,45 % der Kandidaten schafften ein vollbefriedigendes Examen. Der Anteil an Prädikatsexamina stieg somit leicht im Vergleich zu 2011 (12,6 %).
Viele Referendare hätten sich nach Abschluss des Examens ein besseres Ergebnis gewünscht, sodass sie in Betracht ziehen, die Bewertung von Klausuren gerichtlich überprüfen zu lassen.
Das Landesjustizprüfungsamt München hat für das Prüfungsjahr 2011 wieder Zahlen veröffentlicht, anhand denen man die Erfolgsaussichten von solchen Anfechtungen ablesen kann. Diese Zahlen sind nicht gerade motivierend.
Immer wieder im Gespräch und - weil noch ein neuer Klausurtyp - bei den Referendaren in vielen Ländern ein Schreckgespenst sind Kautelarklausuren! In der Vergangenheit wurde durch die Präsidenten der Justizprüfungsämter über die Einführung dieses Klausurtyps diskutiert (wir berichteten).
NRW hat nun entschieden, dass ab 2014 rechtsgestaltende Klausuren im Examen gestellt werden.
Es besteht für die Referendare Gelegenheit, Fragen zum Ablauf des Examens zu stellen. Dazu steht Herr Dr. Labe als Leiter des Gemeinsamen Prüfungsamtes der Länder Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein zur Verfügung.
Das Landesjustizprüfungsamt Bayern gibt auf seiner Internetseite eine Änderung der zulässigen Hilfsmittel im 2. Examen bekannt. Danach tritt am 01. Februar 2013 eine Änderung in Kraft, nach der das Hilfsmittel "Polizeiaufgabengesetz von Berner/Köhler" ersatzlos wegfällt.
Bayern war bislang das einzige Land, in dem dieses Buch als Hilfsmittel im 2. Staatsexamen zulässig war.
Der BGH hat vor kurzem eine Entscheidung gefällt, die Gegenstand einer mündlichen Prüfung im 2. Examen im Strafrecht werden könnte. Inhaltlich geht es um die Anforderungen einer Revisionsbegründungsschrift. Ein Rechtsanwalt wählte in der Begründung Formulierungen wie "Herr G.", "möchte vortragen", "bleibt bei seiner Darstellung", "ist der Überzeugung". Der BGH hat daraufhin die Revision als unzulässig verworfen.
Diesen Monat war es mal wieder soweit und traf diesmal die Referendare im OLG-Bezirk Köln: Während der Z1-Klausur wurde offenbar der Feueralarm ausgelöst und die Klausur abgebrochen. Alle Referendare, die am OLG Köln derzeit schreiben, müssen nun "nachsitzen" und die erste Zivilrechtsklausur zu einem späteren Zeitpunkt erneut schreiben.
Es ist nicht das erste Mal, dass Referendare wegen eines Feueralarms den Klausurraum verlassen mussten.