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REFERENDARIATNEWS

REFNEWS
  Ausgabe 35/2026
Dienstag, der 25.08.2026
     

Alle Artikel der Kategorie "Staatsexamen"

Verloren gegangene Klausuren im 2. Staatsexamen

Dies dürfte eine der „Horrorvorstellungen“ im 2. Examen sein: Nachträglich geht eine der geschriebenen Klausuren verloren und ist nicht mehr auffindbar.

So ist es offenbar diesen Monat beim LJPA NRW geschehen. Wie ein Referendar im Forum „Zur letzten Instanz“ berichtet, sind wohl insgesamt 23 V2-Klausuren des Februar-Durchgangs verschwunden.  »»» 

Rheinland-Pfalz: Änderung der Hilfsmittelverordnung

Es kommt zwar selten vor, aber in Rheinland-Pfalz ist es nun eingetreten: Die Hilfsmittel, die im 2. Examen zugelassen sind, wurden geändert.

Waren bislang als Kommentare nur Palandt, Thomas/Putzo, Fischer und Meyer-Goßner zugelassen, dürfen Referendare nun zusätzlich auch Kopp/Schenke (VwGO) und Kopp/Ramsauer (VwVfG) verwenden!  »»» 

Mai 2015: Strafurteil statt Revision!

Kalt erwischt wurden gestern die Referendare, die derzeit das 2. Staatsexamen schreiben. Wie unserer Übersicht zu entnehmen ist, wurde in den letzten 7 Jahren im Mai-Durchgang eine Revisionsklausur als S2-Klausur gestellt. In diesem Jahr hat sich das LJPA aber etwas Neues einfallen lassen und ein Strafurteil als Aufgabe gestellt! Dies zeigt: Man muss sich so oder so auf Revision und Urteil als Klausur im 2. Examen im Strafrecht vorbereiten.  »»» 

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Examenszeugnisse mit Sicherheitsmerkmalen

Immer mal wieder werden Fälle bekannt, dass sich vermeintliche Juristen ihre Staatsexamina selbst ausstellen und zusammenkopieren und anschließend für längere Zeit – ohne dass es den Vorgesetzten sofort auffällt! – in der Praxis als Volljuristen arbeiten. Auch wir haben über solche Fälle „falscher (1) Juristen (2)“ in der Vergangenheit hier im RefBlog berichtet.

Bayern geht dem aber seit 2011 entgegen und stattet die Zeugnisse mit Sicherheitsmerkmalen aus.  »»» 

UPDATE: Lange Haftstrafe gefordert

Im Verfahren vor dem Landgericht Lüneburg, in dem sich ein ehemaliger Referatsleiter des Justizprüfungsamts wegen Weitergabe von Klausursachverhalte an Rechtsreferendare verantworten muss, haben heute die Plädoyers begonnen. Die Staatsanwaltschaft forderte laut Cellesche Zeitung eine Haftstrafe von 5 Jahren und 3 Monaten. Das Plädoyer der Verteidigung steht noch aus. Ein Urteil wird voraussichtlich erst in den kommenden Tagen ergehen.

Vorbereitung auf die mündliche Prüfung

von

Tja, die Master-Frage ist natürlich: wie bereitet man sich sinnvollerweise auf die mündliche Prüfung vor?

Aktenvorträge

Grundsätzlich sicher zunächst mal, indem man in der Wahlstation bereits kontinuierlich Möglichkeiten sucht und schafft, um Aktenvorträge im eigenen Wahlfach zu üben. Da die mündliche Prüfung damit beginnt, kann man diesen ersten Eindruck, den die Prüfer von einem erhalten noch am ehesten beeinflussen.  »»» 

Mündliche Prüfung anschauen

von

Damit ich in etwa weiß, was mich am Tag der mündlichen Prüfung erwartet, habe ich mir im letzten Durchgang schon mal eine Prüfung angeschaut. Ich muss sagen – es war total anstrengend! Und das, obwohl (oder gerade?) weil ich nur als Zuschauer dabei war. Bis 9.45 Uhr mussten alle im Saal Platz genommen haben. Es folgte eine Belehrung, dass weder etwas mitgeschrieben, noch aufgenommen werden dürfe und schon das Anfassen von Handys strickt verboten sei und diese in Taschen zu verschwinden haben.  »»» 

… und da kam sie endlich – die langersehnte Post …

von

Eigentlich war es ein ganz normaler Tag. Nichts ahnend ging ich nach dem Mittagessen zum Briefkasten, um die üblichen Werbeprospekte abzuholen und noch ein wenig belanglosen Gedanken wie Einkaufsinspirationen nachzuhängen, bevor das nächste Skypen zum Aktenvortrag üben anstand.

Zwar gab es Verlautbarungen, dass die Briefe mit den Ergebnissen der Examensklausuren so langsam raus gehen könnten, allerdings kursierte das Gerücht, dass zunächst nur die Durchfaller Post bekämen.  »»» 

UPDATE: Richter gesteht Verkauf von Examensklausuren

In dem Fall der verkauften Examenssachverhalte in Niedersachsen, in dem derzeit ein Referatsleiter und Richter am Landgericht Lüneburg angeklagt ist, gibt es eine überraschende Wendung: Hatte der Angeklagte in den ersten beiden Verhandlungstagen seine Aussage zum Fall verweigert, hat er heute am dritten Verhandlungstag die Taten weitestgehend eingeräumt!

„Ich möchte die Verantwortung für mein Handeln übernehmen“, so wird der frühere Richter u.a. vom NDR zitiert.  »»» 

Revision oder Urteil im 2. Staatsexamen

Soll man sich für das 2. Examen im Strafrecht auf eine Revisionsklausur vorbereiten oder muss man mit einer Urteilsklausur als S2-Klausur rechnen? Diese Frage stellt sich insbesondere für alle Referendare in NRW.

Wir haben wieder einmal geschaut, in welchen Monaten 2014 eine Revision bzw. ein Starfurteil lief. Dies haben wir in einer Tabelle mit den letzten Jahren verglichen.  »»» 

Wie verhindere ich, dass ich endgültig durchs Examen falle?

So lautete eine Frage, die ein Referendar vor seinem 3. Versuch im zweiten Examen dem „Jobcoach“ der Süddeutschen Zeitung gestellt hat (bzw. haben soll). Der Druck, bei einem sogenannten Gnadenversuch bestehen zu müssen, ist natürlich immens. Die gesamte berufliche Zukunft hängt an diesem letzten Versuch.

Da gilt: Bestehen ist Alles! Die Antworten des „SZ-Jobcoach“ sind allerdings nur bedingt hilfreich.  »»» 

UPDATE: Verkaufte Examenssachverhalte – 15 Betrüger entdeckt

Im Fall der verkauften Examenssachverhalte in Niedersachsen gibt es nach der Anklageerhebung gegen den Richter weitere Neuigkeiten: Wie der Weser Kurier unter Berufung auf den Staatssekretär des Justizministeriums, Wolfgang Scheibel, berichtet, seien bislang 15 Betrüger enttarnt worden.

200 Sonderermittler überprüfen derzeit insgesamt 2.000 Examina Niedersächsischer Referendare.  »»»