Nein, ich glaube nicht, dass ich nochmals ins Schriftliche muss! :-) Auch wenn man natürlich nie genau einschätzen kann, was letztlich raus kommt und ob man bestanden hat, bin ich alles in allem ganz zufrieden mit den Klausuren. Wenn ich dann doch durchfalle und nicht zur Mündlichen geladen werde, stellt sich für mich das ganz große Problem, dass ich nicht weiß, wie ich mich für den nächsten Versuch besser vorbereiten sollte.
Nach den Klausuren war natürlich erst einmal Feiern angesagt. Und wie so oft, wenn der Stress abfällt, habe ich mir anschließend eine (kleine) Erkältung eingefangen und auskuriert. Urlaub gab es dann auch noch für 2 Wochen. Aber wie so viele Juristen habe ich nach gut zwei Wochen Abschalten schon ein schlechtes Gewissen bekommen und bin gestern wieder mit dem Lernen angefangen.
Laut dem Jahresbericht des Thüringer Justizprüfungsamtes hat sich die Durchfallquote im Jahr 2008 im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt. Sie stieg von 12,25 % auf nunmehr 23,62 % an! Auch wenn noch nicht alle JPA´s der Länder die Jahresstatistiken 2008 veröffentlicht haben, so ist Thüringen aller Voraussicht nach bei der aktuellen Durchfallquote ganz vorne dabei.
Auch wenn die Gesamtübersicht zu den Examensergebnissen 2008 vom Bundesministerium der Justiz erst in einem halben Jahr zu erwarten ist, haben inzwischen auch die Landesjustizprüfungsämter von NRW und Niedersachsen die Jahresberichte für das Jahr 2008 veröffentlicht.
Die LVM ist mehr als eine Versicherungsgesellschaft: Wir sind ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, für den die Menschen und das Miteinander zählen. Seit über 125 Jahren setzen wir dabei auf die Leitwerte Vertraün, Verantwortung und Sicherheit – und mit Erfolg. Nicht ohne Grund gehören wir heute zu den führenden Versicherern Deutschlands. Bei uns findest du nicht nur …
Wer in der nächsten Zeit seine mündliche Prüfung hat, sollte sich unbedingt mit dem Thema "Deal im Strafprozess" beschäftigen. Zwar war die Möglichkeit der Verständigung im Strafverfahren ja auch bereits in den letzten Wochen in allen (Fach-)Zeitungen ein großes Thema. Nach Inkrafttreten des Gesetzes am 04.08.2009 ist der Deal …
Dieses Jahr hat Niedersachsen die Staatsexamina etwas reformiert. Im ersten Examen wurde der vor kurzem erst eingeführte Themenvortrag wieder abgeschafft und im Rahmen des zweiten Examens endlich ein Verbesserungsversuch eingeführt.
Im Netz schreiben zurzeit einige Referendare über die Sachverhalte der Klausuren, die momentan im Examen laufen. Die ersten beiden verwaltungsrechtlichen Klausuren sind bereits geschrieben. Donnerstag und Freitag geht es dann weiter mit Strafrecht, bevor nächste Woche die vier Zivilrechtsklausuren an der Reihe sind.
Der Aktenvortrag ist ein sehr wichtiger Teil der mündlichen Prüfung. Denn nach dem Vorgespräch mit dem Vorsitzenden der Prüfungskommission ist der Aktenvortrag der erste Auftritt vor allen Prüfern. Zusammen mit den Vornoten aus dem schriftlichen Examen wird der Aktenvortrag nicht selten die Richtung für den Ausgang des Prüfungsgesprächs vorgeben.
In der S1-Klausur aus dem Juni-Durchgang gab es in Berlin und Brandenburg eine revisionsrechtliche Zusatzfrage. Die Personalräte hatten daraufhin an das GJPA eine Anfrage geschickt (vgl. dazu diesen RefBlog-Artikel), um zu klären, ob es sich dabei überhaupt um eine zulässige Prüfungsaufgabe handelt.
Heute sind Referendare aus NRW und Hessen ins schriftliche Examen gestartet. Diesen Monat werden die Klausuren in der "klassischen Reihenfolge" geschrieben, das heißt es beginnt mit den vier zivilrechtlichen Klausuren, dann folgen die beiden Strafrechtsklausuren und zu guter letzt kommen die verwaltungsrechtlichen Aufgaben.
Der Personalrat Berlin hat am 11.06. auf seiner Homepage bekannt gegeben, dass er sich mit der S1-Klausur aus dem Examensdurchgang Juni befassen will, die in Berlin und Brandenburg geschrieben wurde. Neben einer Aufgabe 1, in der die Kandidaten eine Anklage zu fertigen hatten, gab es noch eine 2. Zusatzaufgabe mit folgendem Inhalt:
Vorbild dafür könnte China sein, wo laut Bericht auf Spiegel-Online momentan gut 10 Millionen Chinesen an den Prüfungsfragen für die Zulassung zu den Universitäten des Landes sitzen. Da es bei dem Test, der in China "Gaokao" genannt wird, natürlich um viel geht und Schummeleien verhindert werden sollen, setzt die Regierung nun auf technische Hilfsmittel zur Überwachungder Prüflinge:
Seit Dienstag schreiben Referendare aus Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen die Klausuren des 2. Staatsexamens. Im Netz finden sich wieder sehr viele Infos zu den Klausuren, die wir dann nach und nach in unsere Kategorie "Was lief in den Klausuren" einstellen und sammeln werden.