Neben der reinen Stationsarbeit bietet das Land Sachsen-Anhalt noch ein paar „Extras“. Ein großes Highlight ist der kostenlose Zugang zu den wichtigsten juristischen Datenbanken: Du bekommst während der gesamten Ausbildung freien Zugriff auf JURIS, Beck-online und das Lernprogramm ELAN-Ref. Das Lernprogramm ist besonders für den Einstieg in die Stationen Gold wert, weil es dir zeigt, wie die Praktiker arbeiten.
Auch in Sachen Mobilität gibt es Unterstützung: Es existieren Job-Ticket-Verträge mit dem MDV und marego, durch die du günstiger mit Bus und Bahn zur Arbeit kommst. Das alte DB-Job-Ticket für den Fernverkehr wurde allerdings zum 31.10.2025 gekündigt.
An Fortbildungen kommt man in Sachsen-Anhalt nicht vorbei, da einige gesetzlich vorgeschrieben sind (§ 5a Abs. 2 DRiG). Dazu gehören:
- Workshops zum nationalsozialistischen Unrecht und zum Unrecht der SED-Diktatur.
- Ein eintägiges rhetorisches Training für mehr Sprechsicherheit zu Beginn der Ausbildung.
Außerdem gibt es Programme wie „eJustice-Kompetenz“ und den Podcast „Kurzerklärt“ der DUV Speyer, die dich auf die digitale Justiz vorbereiten. Wenn du in AGs außerhalb deines Wohnorts musst, werden dir unter bestimmten Voraussetzungen Fahrtkosten erstattet (§ 7 JAG LSA).




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