Gute Nachrichten: Im Referendariat wirst du zwar nicht reich, aber du bekommst eine monatliche Unterhaltsbeihilfe. Aktuell (Stand Februar 2025) liegt der Bruttobetrag bei 1.583,07 €. Das Geld ist als Hilfe zum Lebensunterhalt gedacht und wird regelmäßig angepasst, wenn sich auch die Beamtenbesoldung in Hamburg erhöht.
Wichtig für deine Finanzplanung: Das Referendariat in Hamburg findet in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis statt. Du bist zwar kein Beamter, aber es gelten viele beamtenrechtliche Regeln. Zum Beispiel hast du eine Anwartschaft auf Versorgung bei Erwerbsminderung oder im Alter. Außerdem gibts einen Fahrkostenzuschuss von 25 % für das Deutschlandticket als Jobticket.
Thema Krankenversicherung: Das ist ein wichtiger Punkt bei der Einstellung. Während des Studiums warst du vielleicht privat oder über die Eltern versichert. Mit Beginn des Referendariats wirst du aber versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung. Einen Wechsel musst du allerdings erst zum tatsächlichen Einstellungstermin vollziehen, für die Bewerbung selbst ist das noch nicht nötig. Falls du ins Ausland gehst (z. B. in der Wahlstation), reicht die normale EU-Versicherungskarte nicht aus – du brauchst zwingend eine Auslandskrankenversicherung, die den gesamten Zeitraum abdeckt. Und falls du mal im Dienst krank wirst: Ab dem 4. Tag brauchst du eine Krankschreibung, wobei das Wochenende mitzählt.
Gesetzliche oder Private Krankenversicherung
Angehende Rechtsreferendare müssen sich vor dem Start in den Vorbereitungsdienst Gedanken dazu machen, wie sie sich während des Referendariats krankenversichern. Wir haben alle relevanten Informationen zusammengetragen und auf einer speziellen Seite zum Thema Gesetzliche bzw. Private Krankenversicherung im Rechtsreferendariat für Dich aufbereitet.





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