Auch in der F-AG müssen Referendare weiter fleißig Klausuren schreiben. War ja auch anders nicht zu erwarten. Im Unterschied zu vorherigen Arbeitsgemeinschaften hat man in der F-AG aber 3 Fächer parallel. Das führt dann dazu, dass man in einer Woche je eine Klausur pro Fach und zusätzlich noch eine ganz normale Zivilrechtsklausur schreibt. Die Klausurwoche, die je am Ende eines von 4 Abschnitten der F-AG steht, gestaltet sich folgendermaßen: »»»
REFERENDARIATNEWS
Referendariat in OWL (25) – Klausurwoche
13. Stellenbörse im DAV-Haus Berlin
Der Deutsche Anwaltverein veranstaltet bereits zum 13. Mal seine Stellenbörse. Im DAV-Haus kann man Kontakte zu Berliner Kanzleien knüpfen und so möglicherweise eine interessante Stelle für die Rechtsanwaltsstation oder sogar den ersten Job nach dem Referendariat finden! Los gehts am am Dienstag, den 5. April 2011 um 18.00 Uhr im DAV-Haus, Littenstraße 11 in 10179 Berlin. Eine Anmeldung ist per Email unter buchholz [at] anwaltverein.de möglich. »»»
Referendariat in OWL (22) – Geld vom Anwalt
Mit 10 Monaten ist die Anwaltsstation in NRW die längste Station. Und wenn man nicht nach Speyer will und deshalb die Anwaltsstation aufteilen muss, verbringt man die gesamte Zeit bei einem Anwalt. Die Gründe dafür sind Bequemlichkeit – man will sich nicht zweimal in eine Kanzleistruktur einarbeiten – und eine zwei- dreimonatige Tauchphase. Ich selbst hatte auch gar keine Wahl, bei meiner Kanzlei könne man sein Referendariat nur über die vollen 10 Monate machen. »»»
ReferendarInnen für die Anwalts- oder Wahlstation im Familienrecht
Unsere 2006 gegründete Kanzlei ist auf Familienrecht spezialisiert. Sie finden uns am Wittenbergplatz in Berlin. Die Welt eines Rechtsreferendars in Berlin
Und noch ein Blog eines Rechtsreferendars: Im Blog „IT-Lex“ schreibt ein Berliner Referendar, der im Februar letzten Jahres in den Vorbereitungsdienst gestartet ist und sich momentan in der Anwaltstation befindet.
Die neuesten Artikel drehen sich um die erste Klausur in der Anwaltstation Zivilrecht und die Übung eines zivilrechtlichen Aktenvortrages. Wir sind gespannt auf weitere Berichte!
Referendariat in OWL (21) – F-AG Curriculum
Mit der Anwaltsstation startet auch morgen für mich die AG für Fortgeschrittene durch. Und der Zeitplan hat es in sich. Wenn in den jeweiligen Anfänger-AG´s für manche Themen auf die AG für Fortgeschrittene (F-AG) verwiesen wurde, hatte man doch gewisse Skepsis. Denn es sollte ziemlich viel der F-AG vorbehalten bleiben: Strafurteil, strafrechtliche Revision, Zwangsvollstreckungsrecht, verwaltungsrechtliches Urteil und allerlei Details. »»»
Rechtsanwälte Lübbert und Kollegen suchen Referendare
Kürzlich veröffentlichte die Anwaltskanzlei Lübbert, Haaf, Beeretz, Berst & Kollegen aus Freiburg in einem Kommentar auf unserer Seite ihr Stellengesuch. Dies möchten wir zum Anlass nehmen, um nochmals auf das durchaus interessante Stellenangebot in einem eigenen Artikel hinzuweisen:
Es werden zur Mitarbeit an einem Kommentar im öffentlichen Dienstrecht qualifizierte Referendare gesucht. »»»
RechtsreferendarIn für IT-Recht gesucht
Viele Anwälte bloggen inzwischen. Und manche Rechtsanwälte suchen über ihr Blog Referendare und Referendarinnen für die Anwaltsstation oder schreiben referendariatsbegleitende Stellen aus.
So zum Beispiel auch RA Carola Sieling aus Paderborn. Sie sucht einen Referendar / eine Referendarin für den Bereich IT-Recht, Vertragsrecht und Wettbewerbsrecht. »»»
Stellenbörse im DAV-Haus am 20.04.
Nach der Stellenbörse im November letzten Jahres, auf die wir ebenfalls an dieser Stelle hingewiesen hatten, findet die nächste Stellenbörse am 20. April im DAV-Haus in Berlin (Littenstraße 11, 10179 Berlin) statt. Die Stellenbörse wird jeweils zwei Mal im Jahr vom Deutschen Anwaltverein gemeinsam mit u.a. dem Berliner Anwaltsverein und dem Personalrat der Referendare Berlin veranstaltet.
Die Veranstaltung bietet Studierenden, Referendaren und Assessoren die Gelegenheit, mit Kanzleien aus Berlin und Umgebung ins Gespräch zu kommen und sich insbesondere auch über die angebotenen Anwaltsstationen zu informieren. Interessierte werden gebeten, sich telefonisch unter 030 7 26 15 21 88 oder per Mail „buchholz[at]anwaltverein.de“ anzumelden, damit für sie Namensschilder vorbereitet werden können. Wer bei seinen Gesprächspartnern einen bleibenden Eindruck hinterlassen möchte, wird gebeten, Bewerbungsunterlagen mitzubringen.
Auf der Seite www.anwaltausbildung.de werden unter „Aktuelles“ ab dem 12. April 2010 eine Liste der Kanzleien online gestellt, die an der 11. Stellenbörse teilgenehmen werden. Einen Eindruck von der letzten Stellenbörse im November 2009 gibt ein kurzes Video auf der Seite des Berliner Anwaltsvereins.
Alles weitere zu dieser Veranstaltung sowie viele weitere interessante Veranstaltungstipps für Referendare findest Du beim Stationsradar – dem Portal für Stationsangebote, Nebenjobs und Veranstaltungen für Referendare!
Ende der Anwaltsstation
Meine Anwaltsstation geht diesen Monat leider auch schon wieder zu Ende. „Leider“ nicht unbedingt deswegen, weil ich mir nun sicher bin, später als Anwalt arbeiten zu wollen. Vielmehr bedeutet das Ende der Anwaltsstation zugleich, dass es bereits nächsten Monat ins schriftliche Examen geht!
Mit meinem Ausbilder hatte ich auch in dieser Station Glück. Wie schon den Richtern, Staatsanwälten und Leitern der Rechtsämter kann man zwar auch den Rechtsanwälten nicht vorab in den Kopf schauen. Allerdings waren wir uns zu Beginn der Station einig, dass ich zu Anfang ordentlich mitarbeite (und auch frühzeitig genug die Pflichtarbeiten mache) und zum Ende hin etwas mehr Zeit bleibt für die Examensvorbereitung.
Die Zeit dafür habe ich dann auch wirklich gebraucht, auch wenn ich mich nun gut eine Woche vor Beginn der Klausuren nicht hundertprozentig vorbereitet fühle. Allerdings haben mit Freunde, die diese Sache schon hinter sich gebracht haben, bestätigt, dass das ganz normal ist. Und irgendwie hat Jura dann auch was Schönes: man kann gerade die letzten Tage vor der Prüfung recht entspannt sein, da die Stoffmenge so groß ist, dass kurzfristiges „darauflos“ Pauken eh nicht möglich ist. Ich werde die nächsten Tage vermehrt materielles Zivilrecht wiederholen und die ein oder andere Rechtsprechungsübersicht lesen. Vielleicht habe ich dann insofern einen Zufallstreffer in der Klausur!
Um auf die Anwaltsstation zurückzukommen: Alles in allem war es sehr interessant. Von der Bandbreite der Fälle, die man zu bearbeiten hatte, und den praktischen Erfahrungen, die man sammeln konnte, sicherlich eine der spannensten Stationen! Aber ob ich schließlich Anwalt werde oder nicht doch woanders lande, ich weiß es (noch) nicht.
Dann werde ich mich nach den Klausuren mal wieder melden!
Als Rechtsreferendar zur Werbeagentur
Das Referendariat bietet bei der Stationswahl viele Möglichkeiten. Nicht nur dass sich die Wahlstation dazu anbietet, einen Teil des Referendariats im Ausland zu verbringen. Auch muss beispielsweise die Anwaltsstation in nahezu allen Bundesländern nicht vollständig bei einem Rechtsanwalt abgeleistet werden, sondern man kann auch einen Teil dieser Station bei einem Unternehmen verbringen und als Unternehmensjurist arbeiten.
Wer sich eine zukünftige Tätigkeit in der Medienbranche vorstellen kann, für den ist sicherlich die Stellenausschreibung der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt interessant. Auch wenn es um „normale“ Rechtsgebiete geht, die man dann bearbeitet…
Die Jung von Matt/basis GmbH in Hamburg liefert neben anderen kreativen und administrativen Services die Rechtsberatung für die Werbeagenturen der Jung von Matt-Gruppe. Dabei konzentriert sich unsere Rechtsberatung auf die Bereiche Urheber-, Marken-, Wettbewerbs- sowie Vertragsgestaltungsrecht.
…so ist es für eine spätere Bewerbung von Vorteil, wenn man sich mit diesen Rechtsgebieten gerade aus der Sicht der Werbebranche beschäftigt hat.
Außergewöhnlich ist auch die Beschreibung der Referendare, die man für diese Stelle sucht:
Statt dem elften Praktikum in einer Großkanzlei haben Sie vielleicht schon mal in einer Band gespielt, bei einem Label gejobbt, als Journalist geschrieben, bei einem Fotografen hinter die Kulissen geblickt oder in einer kleinen Werberechtskanzlei gearbeitet.
Und schließlich ist die Arbeitskraft der Werbeagentur auch etwas wert:
Ihre Leistung wird von uns vergütet und Sie erhalten neben dem professionellen „Mentoring“ durch unseren Rechtsberater zusätzlich diverse Schulungen.
Für Hamburger Referendare oder Referendare anderer Bundesländer, die in der Nähe von Hamburg wohnen, und die sich in diese Richtung spezialisieren wollen, bestimmt eine interessante und lohnenswerte Station!
Viele weitere interessante Angebote findest Du beim Stationsradar – dem Portal für Stationsangebote, Nebenjobs und Veranstaltungen für Referendare!
Bewerbung in der Großkanzlei
Viele Referendare nutzen die Anwaltsstation dazu, zumindest einen Teil dieser Station bei einer Großkanzlei zu verbringen, um mal Einblicke in die rechtsanwaltliche Tätigkeit dort zu gewinnen. Zwar ist die Tätigkeit als Rechtsreferendar in der Großkanzlei oftmals arbeitsintensiv. Der Vorteil ist jedoch, dass man möglicherweise mit spannenden Mandaten zu tun hat und für die Tätigkeit ein zusätzliches Gehalt bekommt.
Im Blog von „Statt Aller“ schreibt ein Großkanzleiler, der bei der Einstellung von Referendaren mitentscheiden darf, über Bewerbungen und Bewerbungsunterlagen, wie sie nicht sein sollen. Interessant jedenfalls die Meinung des Autors zum Inhalt der Bewerbungsunterlagen …
Keine Illusionen – was interessiert und was im Lebenslauf auffindbar sein sollte, sind Noten. Beim Praktikanten das Abi und die Zwischenprüfung, beim Referendar das Abi und das 1. Examen, beim Associate das 1. und das 2. Examen. „Stationsnoten im Durchschnitt vollbefriedigend“ kommt in der Regel zustande, weil Rechtsanwalt Dosenkohl (Termine nach Vereinbarung) und die Stadtverwaltung Hildesheim 17-18 Punkte gegeben haben. Diesen verräterischen Satz sollte man daher weglassen.
… und zum Foto der Bewerber …
Das Foto ist immens wichtig. Kann man gut oder schlecht finden („oh Mann, sind doch nur Äußerlichkeiten“), ist aber so. Die Damen sind meist stilsicher im Hosenanzug mit Bluse abgelichtet. Herren greifen öfter in den Eimer. Es gilt: Grauer Anzug, weißes Hemd, dezente Krawatte (gemustert oder gestreift). Jedes dunkle Hemd sieht nach Mafia aus, jede knallrote Krawatte nach Zuhälter. Motivkrawatten tragen Clowns. Ohne Krawatte ist man Gewerkschaftssekretär oder Frank Plasberg und den schwarzen Anzug trägt man nur, wenn man hinter Ommas Sarg herlatscht.
Und hier geht´s zu den weiteren „Bewerbungs-Tipps“ des Autors…
Sollte man so vor Gericht auftreten?!
Ich war vergangene Woche mit meinem Rechtsanwalt bei einer Verhandlung vor einem Amtsgericht. Der Rechtsanwalt der Gegenseite hatte sich offenbar mit dem Fall als solchem und der Rechtsprechung zu zwei entscheidungserheblichen Fragen überhaupt nicht beschäftigt. Peinlich genug für ihn, da die Partei dabei war.
Allerdings ist mein Ausbildungs-RA etwas „in Rage geraten“ und hat dem gegnerischen Anwalt zwei, drei Mal deutlich zu verstehen gegeben, dass er von der Sache ja wohl überhaupt keine Ahnung hat. Die Wortwahl und der Tonfall waren dementsprechend. Großartig wehren konnte sich unser Gegner nicht, da er ja wirklich unvorbereitet in die Verhandlung gegangen ist.
Dennoch war mir das Auftreten meines Anwalts, der das ein oder andere Mal auch noch vom Richter gebremst werden musste, etwas zu heftig. Auf der einen Seite kann ich ihn verstehen, wenn man sich selbst auf eine Verhandlung vorbereitet, inhaltlich aber nicht wirklich voran kommt, weil der gegnerische Anwalt keine Ahnung hat. Auf der anderen Seite war klar, dass unsere Partei den Rechtsstreit gewinnen wird, da hätte er vielleicht nicht so emotional reagieren müssen.
Auf jeden Fall war er „so gut in Fahrt“, dass ich ihn nach der Verhandlung darauf mal lieber nicht angesprochen habe. Vielleicht hole ich das aber mal bei Gelegenheit nach…






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