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  • RefNews - Der Blog von und für Rechtsreferendare


REFERENDARIATNEWS

REFNEWS
  Ausgabe 35/2026
Freitag, der 28.08.2026
     

Niedersächsisches Justizprüfungsamt stellt zweimal die gleiche Klausur

von

Wie würdet Ihr reagieren, wenn Ihr bei Eurem Notenverbesserungsversuch feststellt, die selbe Klausur im Jahr zuvor schon einmal geschrieben zu haben? Genau das passierte im Juli 2017 in Hannover. Rund 200 Prüflinge bekamen die im Juli 2016 bereits schon einmal gestellte Zivilrechtsklausur zur Bearbeitung. Besonders aufgefallen muss das natürlich den Notenverbesserern sein.   »»» 

Die Weiterbildung zum Fachanwalt

Fakt ist: Die meisten Juristen werden nach dem 2. Examen den Beruf als Rechtsanwalt bzw. Rechtsanwältin ergreifen. Auch wenn man im Studium und Referendariat zum Generalisten ausgebildet wird, ist es heute üblich, nicht als „Feld-, Wald- und Wiesenanwalt“ zu arbeiten, sondern sich mit einer Fachanwaltschaft zu spezialisieren. Man sollte sich also frühzeitig mit dieser Form der Weiterbildung intensiv beschäftigen.

Informationen findet man im Internet ohne Probleme – beispielsweise auf dem Portal www.fachanwalt.de, das sich an Rechtssuchende (mit einer Suchfunktion, den passenden Fachanwalt zu finden) und an Juristen (mit Informationen zur Weiterbildung als Fachanwalt sowie vieler rechtsgebietsbezogener Infos) gleichermaßen richtet. So werden unter anderem die Unterschiede von einer Fachanwaltschaft einerseits und den Interessen- bzw. Tätigkeitsschwerpunkten eines Anwalts andererseits gut dargestellt:  »»» 

Bewertungsportale für Richter und Gerichte

von

„Richterscore“ und „Marktplatz-Recht“ sind Portale, auf denen Richter bewertet werden können. Das Gesetz zur Erweiterung der Medienöffentlichkeit in Gerichtsverfahren erlaubt nun, dass Kameras bei der Urteilsverkündung von obersten Bundesgerichten laufen. Spezielle Verfahren dürfen sogar vollständig aufgenommen werden. Das alles soll einer höheren Transparenz der Justiz und der damit verbundenen Qualitätssteigerung dienen. Denn wenn sich Richter unter Beobachtung fühlen, werden sie sich wohl besser vorbereiten, die Verfahren durchdachter führen und ihre Entscheidungen wortgewandter vortragen, oder?  »»» 

Rechtsreferendar:in (m/w/d)

von NAHME & REINICKE Partnerschaftsgesellschaft mbB
Zentral in Hannover gelegen bieten wir Jurastudent:innen (m/w/d) die Möglichkeit, die Anwaltsstation bei uns zu absolvieren. Wir sind eine renommierte Kanzlei im Herzen Hannovers mit guter Anbindung an die Leibniz Universität Hannover und den Hauptbahnhof Hannover. Mit 12 Fachanwaltschaften und weiteren Schwerpunkten bieten wir Referendar:innen (m/w/d) einen umfangreichen und differenzierten Einblick in die Arbeit eines:r Rechtsanwält:in. Unsere 2 Notar:innen können bei Interesse zusätzlich einen fundierten Einblick in die Arbeit in Notariatsangelegenheiten geben.

Tipp: Kostenlose Veranstaltungen des AnwaltVereins Stuttgart für Referendare

von

Es gibt viele sehr interessante Veranstaltungen, die sich auch an Rechtsreferendare (als zukünftige Volljuristen) richten. Zum Teil sind diese Veranstaltungen für Referendare dann sogar noch kostenlos – so wie die beiden Events des AnwaltVereins Stuttgart, die im September stattfinden werden!

Überlastung an den Verwaltungsgerichten

von

Flüchtlinge klagen – Gerichte kommen nicht mehr hinter her. So sieht die derzeitige Situation an Deutschlands Verwaltungsgerichten aus.

Die Zahl der Asylverfahren ist drastisch gestiegen. 2015 waren es noch 50.000, 2016 100.00 und 2017 soll es sogar rund 200.000 Verfahren geben. „Die Arbeitsbelastung ist extrem hoch“, so Georg Schmidt, Gerichtspräsident der dpa. Und es klagen immer mehr Flüchtlingen gegen ablehnende Bescheide oder auf den vollen Flüchtlingsstatus.   »»» 

Kostenloses LandesTicket für Rechtsreferendare

von

Hessen – ab dem 1. Januar 2018 wird es für alle Bediensteten des Landes das neue LandesTicket kostenlos geben! D.h. kostenfreies Fahren im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) für mehr als 145.000 Männer und Frauen. Und das gilt nicht nur für den Arbeitsweg! Das gab das Hessische Ministerium des Inneren und für Sport bekannt.  »»» 

Was wurde eigentlich aus dem Skandal um die verkauften Examensklausuren?

Im Frühjahr 2014 schlug es wie eine Bombe unter Juristen ein, als die Presse davon berichtete, dass ein Mitarbeiter des Prüfungsamtes jahrelang Klausurlösungen verkauft hat (Refnews berichtete). Nicht nur diese Sache machte viele sprachlos (wer ihn kannte weiß was ich meine; man hätte es ihm wohl als letztes zugetraut), sondern auch die spektakuläre Verfolgung bis zur Ergreifung war schon fast filmreif. Er flüchtete ins Ausland. Interpol schaltete sich ein. Und letztlich wurde er kurz darauf in einem Hotelzimmer in Begleitung einer jungen Frau, mit mehreren Tausend Euro Bargeld und einer Pistole in Mailand gestellt. Soweit der Skandal – doch damit war es noch lange nicht getan. Denn wo diejenigen, die sich ihre Examensnoten unredlich verdient hatten, nun am Zittern waren, machte sich bei anderen Kandidaten nicht nur Fassungslosigkeit sondern vor allem eines breit: Wut. Nicht nur darüber, wie dreist manche sind sich die Noten zu erkaufen (und mit ihren tollen Klausurergebnissen tlw. in Foren auch noch geprahlt haben, wo später rauskam, dass sie sich die Lösungen erkauft hatten). Wut und Unverständnis kam auch darüber hoch, wie sich das LJPA so dermaßen fehlorganisieren konnte und ausgerechnet der Person, die den Ergänzungsdienst organisierte auch Zugriff auf die Klausuren gab.  »»» 

Ursachen für den Rückgang von Rechtsanwälten

von

Wir berichteten ja schon einige Male über den Mangel von Volljuristen. Matthias Kilian, Direktor des Soldan Instituts, macht nun auf einen leichten Rückgang von Rechtsanwälten aufmerksam. So berichtet er, dass es Anfang 2017 0,2% weniger Anwälte als 2016 gab. Das sind 330 Anwälte weniger.

Diese Entwicklung ist laut Kilian auf einige Ursachen zurückzuführen.

a. Es gehen mehr Anwälte in den Ruhestand, als junge Volljuristen nachkommen.

b. Es gibt derzeit zwar 110.000 Jurastudenten in Deutschland, jedoch absolvieren nicht alle die zweite juristische Staatsprüfung.  »»» 

Baai baai Suid-Afrika: ein Jahr vergeht so schnell

von

Anfang Juli 2016 bin ich für den einjährigen LL.M.-Studiengang nach Südafrika aufgebrochen. Ja, 2016 war das…gar nicht so lange her könnte man meinen. Der Kalender sagt aber: das war vor einem JAHR! Denn mittlerweile schreiben wir Juli 2017 und das Auslandsjahr ist vorbei. Ende Juni bin ich wieder nach Deutschland zurückgekehrt, allerdings nicht ohne zuvor noch eine ausgiebige Rundreise unternommen zu haben. Doch der Reihe nach.

Die langen Semesterferien

Die Klausuren vom ersten Semester fanden Ende Oktober 2016 statt und im November bekam ich Besuch von einer Freundin. Ende November musste ich dann leider umziehen, da die Unterkunft in der ich bis dato gewohnt habe, verkauft wurde. Glücklicherweise fand ich über eine Freundin, die selbst umziehen musste, schnell eine geeignete Unterkunft für das restliche halbe Jahr. Mittlerweile war auch der Sommer in Südafrika da und einige (manchmal vielleicht etwas zu viele) Wine Tastings rundeten das süße Leben ab. Parallel schrieb ich aber auch an der Masterarbeit. Im Januar bekam ich dann erneut Besuch von einer Freundin aus Deutschland und wir reisten 3 Wochen durch Südafrika die Garden Route entlang und verbrachten am Ende noch einige Tage in Kapstadt.   »»» 

Vorauflage Kopp/Schenke im Shop

Vor kurzem ist der VwGO-Kommentar in Neuauflage erschienen. Die Vorauflage des Kopp/Schenke verkaufen wir daher ab sofort bei uns im Shop!

Vorauflagen eignen sich besonders für die Ausbildung bei Gericht. Denn dort werden aussortierte Examensklausuren zur Übung geschrieben, die schon mehrere Jahre alt sind. Aktuelle Kommentare benötigt man für diese Klausuren also nicht.

Erhöhung der Unterhaltsbeihilfe in Bremen

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Alle Rechtsreferendare aus Bremen dürfen sich freuen! Zum 01.07.2017 wurde neben Hessen auch hier die Unterhaltsbeihilfe erhöht! Die ursprünglich 1163,61€ sind auf 1198,61€ angehoben worden. Das wurde nun auf der Internetseite des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Bremen bekanntgegeben.

Damit belegt Bremen Platz 4 unter den bestzahlenden Ländern.  »»» 

Verein der Rechtsreferendare Hessen e.V.

von

Wir möchten Euch den Verein der Rechtsreferendare Hessen e.V. und dessen neuen Internetauftritt kurz vorstellen.

Im August 2013 wurde der Verein, mit Sitz in Frankfurt am Main, gegründet. Er verfolgt das Ziel der unabhängigen Interessenvertretung aller Rechtsreferendare in Hessen und der Förderung der Berufsbildung. Mitglied können Rechtsreferendare und ehemalige Rechtsreferendare aus Hessen werden. Die Mitgliedschaft in dem sich aus Spenden finanzierenden Vereins ist kostenlos.  »»»