Diejenigen, die gerne in Berlin ins Referendariat einsteigen möchten, ihr erstes Examen aber außerhalb von Berlin abgelegt haben, müssen nun deutlich länger auf einen Referendariatsplatz warten, als noch vor einem halben Jahr. Die Wartezeit stieg in diesem Zeitraum deutlich von 6 Monate auf nunmehr 14 Monate an!
Die Referendariatsplätze in Berlin werden zunächst zu 20 % über die Leistungsliste an Bewerber vergeben, die im ersten Examen 10 Punkte oder mehr erreicht haben. Von den übrigen Plätzen werden 80 % an Bewerber mit Berliner Staatsexamen vergeben; nur 20 % bleiben für Kandidaten, die außerhalb von Berlin ihr erstes Examen bestanden haben. Offensichtlich stieg allerdings in der letzten Zeit die Anträge auf Aufnahme in den Referendariatsdienst gerade in dieser Gruppe deutlich an, was sich in der deutlich erhöhten Wartezeit widerspiegelt.
Eine Möglichkeit, diese Wartezeit zu umgehen, besteht darin, sich für Brandenburg zu bewerben (Wartezeit: ca. 6 Monate) und in Berlin zu wohnen. Möchte man dagegen unbedingt zur Ausbildung ans KG Berlin, sollte man sich auf diese Wartezeit einstellen und diese Wartezeit sinnvoll – zB mit Praktika, Nebentätigkeiten beim RA oder Promotion – überbrücken.








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