Rezension aus dem Jahr 2018 zur Erstauflage; Hinweise zur aktuellen 4. Auflage 2024 findest Du am Ende des Beitrags.
Das Referendariat ist die nächste Station nach dem Studium und trotz der anstrengenden Examensvorbereitung möchte man sich auf die neuen Anforderungen vorbereiten. Zum lockeren Einstieg hilft das hier vorgestellte Buch 99 Tipps & Hinweise für ein erfolgreiches Rechtsreferendariat von Berkemeyer/Hrube. Anstatt gleich mit dicken Lehrbüchern oder mit Skripten zu starten, bekommt man eine kleine Bedienungsanleitung rund ums Referendariat. Angefangen bei der richtigen Wahl des Ausbildungsortes bis zu der Zeit nach dem zweiten Examen wird alles abgedeckt. Dabei werden sowohl Tipps zur Vorbereitung im Allgemeinen als auch für jede einzelne Pflichtstation des Referendariats gegeben. Das Buch ist zur Vorbereitung für Referendare aller Bundesländer geeignet, da die jeweiligen Länderunterschiede sowie Besonderheiten dargestellt werden.
Das erste Kapitel gibt allgemeine Tipps & Hinweise für die Zeit vor Beginn des Referendariats. Dabei wird insbesondere auf die Wahl des „richtigen“ Ortes für das Referendariat, die unterschiedlichen Auswahlverfahren der Bundesländer und die Arbeitsgemeinschaften an den Ausbildungsgerichten eingegangen. »»»



Für einige Bücher hat man nach den Klausuren keine Verwendung mehr, während viele Referendare auf der Suche nach bezahlbaren Skripten sind. Auf der Seite
Die Legal Tribune Online hat im Jahr 2011 in einem lesenswerten Artikel über die Tätigkeit als Referendar in einer Botschaft und insbesondere auch über das zuvor zu durchlaufende Bewerbungsverfahren berichtet. Im Regelfall hat man sowohl in der Verwaltungs- als auch in der Wahlstation die Möglichkeit, sich dem Auswärtigen Amt zuweisen zu lassen – entweder an eine ausgewählte deutsche Auslandsvertretung oder an die Zentrale in Berlin. Ob die Station anerkannt wird, richtet sich nach dem Ausbildungsrecht Deines Landes. Gerade für diejenigen, die eine Karriere im Auswärtigen Amt anstreben, ist das eine besonders gute Gelegenheit, den Beruf des Diplomaten im Rahmen des Referendariats kennenzulernen. 
Wir sind die Senatsverwaltung für Finanzen, ohne uns geht nichts in Berlin. Knapp 900 Beschäftigte managen die Finanzen und das Personal des Landes Berlin. Wir gestalten Berlin. Und wir suchen Sie, denn Ihre Ideen, Ihre Kenntnisse und Innovationen, Ihr Engagement und Ihre Leidenschaft helfen uns, dass wir gemeinsam als Team die Zukunft unserer Stadt gestalten.
Unsere Arbeitswelten sind modern. Wir arbeiten mobil, teilen unsere Büros und unser Wissen. Wir leben eine Kultur des Vertraüns und der Offenheit. Fehler betrachten wir als Lernchancen und fördern zu jeder Zeit Menschen, die sich aktiv in unsere dynamische Arbeitswelt einbringen. „Arbeit ist, was wir daraus machen!“.
In der Rechtsanwaltsstation unterstützt man den ausbildenden Anwalt nicht nur dadurch, dass man die erforderlichen Schriftsätze vorbereitet. Oftmals wird man als Referendar auch zum Amtsgericht geschickt, um dort Gerichtstermine wahrzunehmen. Dass das natürlich erlaubt ist, dürfte jedem klar sein. In welchen Rechtsnormen es aber steht, dass der Referendar als Terminsvertreter auftreten darf, wissen viele möglicherweise nicht spontan.
Für die mündliche Prüfung muss man sich insbesondere auf den Aktenvortrag vorbereiten. Denn die mündliche Prüfung beginnt in aller Regel mit diesem, und die Prüfer bekommen durch den Aktenvortrag den ersten Eindruck vom Kandidaten, der nicht selten bereits die Weichen für eine gute oder weniger erfolgreiche Prüfung stellt.
Generationen von Juristen kannten die rote Gesetzessammlung als „Schönfelder“ – seit 2021 heißt sie „Habersack“. Wer war der Mann, dessen Name 90 Jahre lang auf dem Einband stand? Heinrich Schönfelder wurde am 16. Juli 1902 in Nossen (Sachsen) geboren. Er studierte Jura in Tübingen und Leipzig und legte dort auch sein erstes Staatsexamen im Jahre 1925 ab. Es folgten kurz darauf die Promotion in Leipzig und 1930 das zweite Staatsexamen. Anschließend war er Gerichtsassessor in Chemnitz und Dresden, später Amtsgerichtsrat in Dresden. Zu seinem Lebenslauf gehört aber auch eine deutliche NS-Belastung. 
Ein Erfahrungsbericht aus dem Jahr 2013: Ein ganz besonderes Highlight der Strafstation durften wir direkt zu Beginn der Station schon erleben – den legendären Trinkversuch! Unsere Vorgänger hatten dieses Event organisiert und uns eingeladen, uns anzuschließen. Das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen!
Nachdem der schriftliche Teil des Examens abgeschlossen ist, geht die Vorbereitung auf den meist bis dahin vernachlässigten Teil – die mündliche Prüfung – los. In der Wahlstation haben sich die meisten schon eingehend mit Aktenvorträgen beschäftigt (außer in Bayern, wo es im Zweiten Staatsexamen keinen Aktenvortrag gibt). Dann kommt endlich die „langersehnte“ Ladung zur mündlichen Prüfung, mit der die Prüfer bekanntgegeben werden. In NRW etwa werden die Klausurergebnisse vorher gesondert bekanntgegeben; die Ladung kommt dort seit 2025 in der Regel per E-Mail etwa drei Wochen vor dem Termin und nennt neben den Namen der Prüferinnen und Prüfer auch das Rechtsgebiet des Aktenvortrags.
Der Legal Project Manager – eine Mischung aus Jurist, Ökonom und Projektmanager – ist ein Berufsbild, das aus der Globalisierung und Digitalisierung des Rechtsmarkts hervorgegangen ist und sich in den vergangenen Jahren auch in Deutschland als eigenes Berufsfeld in Großkanzleien und Rechtsabteilungen etabliert hat.
Ein Rückblick, der bis heute zeigt, wie Prüfungsämter mit Pannen umgehen: Im Rahmen einer mündlichen Anfrage ging es in der Sitzung des Niedersächsischen Landtages am 18.12.2014 um die Häufigkeit von Fehlern in den Sachverhalten der Klausuren des 2. Examens in Niedersachsen.
Immer wieder diskutiert wird im Netz die Bedeutung guter AG- und Stationszeugnisse. Dabei darf man den Wert dieser Zeugnisse zwar nicht überschätzen, denn es hängt oftmals vom jeweiligen AG-Leiter bzw. Ausbilder ab, wie gut das Zeugnis letztlich ausfällt. Dennoch haben diese Zeugnisse sicherlich ihre Bedeutung, wenn man sich später auf den ersten Job bewirbt. Der BGH musste aber tatsächlich dazu Stellung nehmen, ob gute Stationszeugnisse ausreichen, um eine Anwaltszulassung zu bekommen, wenn man endgültig durch das zweite Staatsexamen gefallen ist!
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