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REFERENDARIATNEWS

REFNEWS
  Ausgabe 19/2026
Samstag, der 09.05.2026
     

Alle Artikel der Kategorie "Niedersachsen"

Von mir aus kann es losgehen!

von

Lange Zeit hat sich nichts getan (aber ich hatte ja auch soweit schon alle notwendigen Informationen erhalten, bis auf die Zeit zu der ich mich am 1. März am LG einfinden soll und welchem Gericht ich in der 1. Pflichtstation zugewiesen bin), aber heute hatte ich Post vom LG im Briefkasten.

In dem Schreiben wurde mir mitgeteilt wo und wann ich mich am 1. März einzufinden habe.  »»» 

Einstellungsunterlagen

von

Anfang der Woche war ja immer noch Januar und daher war ich über die Email die ich zum Start in die neue Woche in meinem Email-Posteingang vorfand auch sehr überrascht (aber überrascht im positiven Sinne 😉 ). Ich hatte eine Email vom OLG im Posteingang, in der mir mitgeteilt wurde, dass ein Schreiben über die beabsichtigte Einstellung in den juristischen Vorbereitungsdienst per Post unterwegs ist und mir die damit zusammenhängenden Unterlagen mit dieser Email schon einmal auf elektronischem Wege übermittelt werden.  »»» 

Man kann nicht immer alles haben…

von

….aber fast alles ist ja auch nicht schlecht. 😉 Ich habe mittlerweile die Zusage von meinem Wunsch-OLG bekommen. *freu* Es aber nicht der Landgerichtsbezirk geworden in den ich gerne hinwollte, sondern leider „nur“ mein Zweitwunsch. Nun gut, kann man nicht ändern – die Welt wird sich weiter drehen und ein Jammern auf hohem Niveau soll hier nun auch nicht erfolgen. Ich freu mich einfach, DASS ich eine Zusage habe  und es bald losgeht. 🙂  »»» 

Wahlstation in der Geschäftsstelle

von Arzneimittel und Kooperation im Gesundheitswesen e.V.
Der AKG wurde im November 2007 gegründet und ist die mitgliederstärkste Organisation der freiwilligen Selbstkontrolle im Bereich der pharmazeutischen Industrie. Für den AKG hat die Einhaltung kodifizierter Wettbewerbs- und Verhaltensregeln nach dem praxisorientierten Grundsatz „Prävention vor Sanktion“ oberste Priorität. Als Einrichtung der Selbstkontrolle der pharmazeutischen Industrie unterstützt der AKG Ihre Mitglieder dabei, für ein transparentes und faires Unternehmensverhalten in der Zusammenarbeit der Pharmaindustrie mit den medizinischen Fachkreisen zu sorgen. Das Verfahren der internen Selbstkontrolle schließt insbesondere die Beratung und die Mediation, aber auch die Sanktion von vereinsinternen Verstößen gegen die AKG-Verhaltenskodizes ein.

Wenn der Postmann zweimal klingelt…

von

…dann bringt er keine Post vom OLG. 😉 Heute kam (für mich total überraschend, denn ich hatte frühestens nächste Woche damit gerechnet) eine Einstellungszusage vom OLG für den Einstellungstermin 01.03.2012. Allerdings kam die Zusage nicht per Post, sondern (und damit hatte ich erst recht nicht gerechnet): per Email. Das ist bei dem Sturm momentan aber auch der sicherste Weg: der Postmann wäre wohl bei der Wetterlage wortwörtlich „vom Winde verweht“. 😉  »»» 

Adieu Studium, hallo Referendariat

von

Hallo erstmal und ein frohes 2012,

ich hoffe ihr seid gut in ein – hoffentlich erfolgreiches – neues Jahr gestartet. Ich persönlich bin schon sehr gespannt was 2012 mir bringen wird. 2011 war für mich schon ein kleines Highlight, denn ich habe dem Studium der Rechtswissenschaften kämpferisch und siegeswillig in die Augen geblickt und im Herbst 2011 dann auch erfolgreich das erste Examen abgelegt. Das war ein totaler Triumph für mich und die gefühlte Last eines 40 Tonnen-LKWs ist mir von den Schultern gefallen.  »»» 

Referendare für IT- und Medienrecht in Hannover gesucht

von

Feil Rechtsanwälte aus Hannover suchen ständig engagierte und motivierte Referendare zur Ausbildung und Mitarbeit in der Kanzlei während der Anwalts- und Wahlstation. Gesucht werden Referendare, die Interesse an den Bereichen IT-Recht, Internetrecht, Vergaberecht, Markenrecht sowie Arbeitsrecht haben. Auf der Homepage der Kanzlei (www.recht-freundlich.de) könnt Ihr weitere Informationen über die Kanzlei einholen.  »»» 

Erhöhung Unterhaltsbeihilfe

Erfreulicherweise hat Niedersachsen nunmehr seine Unterhaltsbeihilfe für Referendare erhöht: Es gibt jetzt brutto 992,49 € pro Monat. Das entspricht 85 % des Anwärtergrundgehaltes von 1167,63 €. Netto macht das bei Steuerklasse eins gut 860 €. Dazu kommt eine Einmalzahlung von 120 € brutto.

Die monatliche Steuerbelastung liegt übrigens gerade mal bei knapp 20 €.  »»» 

Haus- und Werbeverbot am Landgericht für Repetitorien?

von

Wie Anfang des Jahres vom Verwaltungsgericht Göttingen (Az.: 4 B 10/10)  im Rahmen des vorläufigen Rechtsschutzes beschlossen, kann ein Werbeverbot und damit verbunden ein Hausverbot für kommerzieller Repetitorien in Universitäten gerechtfertigt sein. Begründet wurde dies damit, dass das kommerzielle Repetitorium in Konkurrenz zum universitären Angebot trete sowie den Eindruck erwecke, dass das Angebot der Universität nicht ausreichend sei.  »»» 

Referendarseminar „Tatsachenfeststellung vor Gericht“

Als Referendar hat man zumindest in Niedersachsen und NRW die Gelegenheit, sich für die Teilnahme an Seminaren zu melden. Oftmals sind dies Veranstaltungen für Praktiker, für die sich zumindest auch Referendare anmelden dürfen. Da die Plätze dann aber beschränkt sind, braucht man etwas Glück, um tatsächlich teilnehmen zu können.

In Niedersachsen veranstaltet das Justizministerium Anfang Mai auf Norderney ein Seminar speziell für Referendare. Thema: „Tatsachenfeststellung vor Gericht“. Die Referendare sollen durch das Seminar einen Einblick in die examens- und praxisrelevanten Aspekte der Vernehmungs- und Glaubwürdigkeitslehre erhalten und damit ein Instrumentarium für den Umgang mit Partei- und Zeugenaussagen kennen lernen. Neben der Vermittlung theoretischer Grundlagen steht dabei auch die Umsetzung des Erlernten an Hand praktischer Übungen auf dem Programm.

Hier die wichtigsten Informationen:

Ort und Zeit

Das Seminar beginnt am 10.05.2010 um 17.00 Uhr und endet am 12.05.2010 mittags. Tagungsstätte ist das Jugendheim des Landkreis Lippe, Lippestr. 12-15, 26548 Norderney.

Teilnahmebedingungen

Es handelt sich um eine dienstliche Veranstaltung, für die kein Sonderurlaub beantragt werden muss. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie die Reisekosten werden nicht übernommen und müssen selbst getragen werden. Die Unterbringung erfolgt in Zwei- bis Vierbettzimmern und kostet inklusive Vollpension insgesamt 64,00 Euro. Die Bezahlung erfolgt im Voraus an das Jugendheim.

Kontakt und Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis zum 26. März 2010 unter Angabe Ihres Namens, Ihrer Anschrift und Ihrer derzeitigen Station möglichst per E-Mail unter folgender Anschrift an:

Nieders. Justizministerium, Ref. 106, Am Waterlooplatz 1, 30169 Hannover
E-Mail: beate.koehler@mj.niedersachsen.de

Die Anmeldung ist verbindlich. Eine spätere Absage kann Stornokosten verursachen, wenn der Teilnahmeplatz nicht mehr anderweitig besetzt werden kann.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Köhler, Tel: 0511/ 120-5136

Teilnehmerauswahl

Die Zahl der Teilnehmer ist auf 25 begrenzt. Die Erfahrung zeigt, dass die Zahl der Anmeldungen die Teilnehmerzahl um ein Vielfaches übersteigt. Die Teilnehmerauswahl erfolgt nach folgenden Kriterien:

  • Bewerber, die bereits eine Absage erhalten haben und sich in der letzten Pflichtstation (Rechtsanwaltsstation) befinden.
  • Bewerber, die sich in der Rechtsanwaltsstation (letzte Pflichtstation) befinden.
  • Bewerber, die bereits eine Absage erhalten haben, wobei sich die Einordnung innerhalb dieser Gruppe danach richtet, in welcher Station die Bewerber sind, wobei diejenigen, die in der Stationsausbildung am weitesten fortgeschritten sind bevorzugt werden.
  • Eingangsdatum der Anmeldung.

OLG Celle: Nur noch Online-Bewerbung möglich

Das Oberlandesgericht Celle hat sein Einstellungsverfahren geändert. Möchte man sich für das Referendariat in diesem OLG-Bezirk bewerben, muss man sich nun zwingend online bewerben. Damit ist Celle das einzige Gericht, das das Bewerbungsverfahren modernisiert hat und eine Online-Bewerbung zulässt. Eigentlich längst überfällig in den heutigen Zeiten.

Das Bewerbungsverfahren läuft jetzt zweistufig ab: Zunächst einmal muss man die Online-Bewerbung ausfüllen und absenden. Dazu wird auf der Seite des OLG Celle eine Eingabemaske zur Verfügung gestellt, mit der man Schritt für Schritt durch das Bewerbungsverfahren geführt wird.

Ganz ohne den klassischen Postweg kommt aber auch Celle nicht aus. Nachdem man eine Eingangsbestätigung erhalten hat, muss man ein weiteres Formular („Ergänzende Erklärungen/Anlagen nach Absenden der Online-Bewerbung“) offline ausfüllen und zusammen mit weiten Unterlagen an das Oberlandesgericht senden.

Aus dem Merkblatt zur Bewerbung in Niedersachsen geht im übrigen hervor, dass bei den anderen beiden Oberlandesgerichten Oldenburg und Braunschweig noch das alte Bewerbungsverfahren gilt. Nur beim OLG Celle ist somit ein Online-Bewerbungsverfahren möglich. Warum sich die 3 OLGs nicht auf ein einheitliches Verfahren verständigen können, was es insbesondere für Bewerber einfacher machen würde, die sich für alle 3 Bezirke bewerben möchten, bleibt ein Geheimnis…

Statistiken zum 2. Examen in NRW und Niedersachsen 2008

Auch wenn die Gesamtübersicht zu den Examensergebnissen 2008 vom Bundesministerium der Justiz erst in einem halben Jahr zu erwarten ist, haben inzwischen auch die Landesjustizprüfungsämter von NRW und Niedersachsen die Jahresberichte für das Jahr 2008 veröffentlicht.

Nordrhein-Westfalen

Von den geprüften Kandidaten haben immerhin gut 78 % das zweite Examen bestanden. Die Durchfallquote lag 2008 bei 21,94 %; sie stieg damit leicht um gut 1 % im Vergleich zum Vorjahr. Zwei der durchgefallenen Prüflinge haben das Examen wegen eines Täuschungsversuchs nicht bestanden.

Die Anzahl an Prädikatsexamina (volbefriedigend und besser) lag 2008 bei 20,06 %. Auch insofern gibt es in NRW einen (deutlichen) Anstieg, 2007 waren es nur 17,42 % aller Kandidaten, die ein solch gutes Ergebnis erzielten.

Interessant sind auch die Angaben zum Notenverbesserungsversuch: So haben immerhin knapp 50 % derjenigen, die einen solchen Verbesserungsversuch unternommen haben, einen „Notensprung“ geschafft. Dabei ist es 5 Leuten gelungen, sich von einem ausreichend auf ein vollbefriedigend zu steigern; 2 Leute  haben sich sogar von der Note befriedigend auf die Note gut verbessert!

Niedersachsen

In Niedersachsen lag 2008 die Durchfallquote bei 17,72 %. Sie sank damit im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 %. Fast alle durchgefallenen Prüflinge waren bereits nach dem Ergebnis der Klausuren durchgefallen; nur 1 Kandidat wurde zur mündlichen Prüfung geladen und erreichte dann dennoch nicht die 4,0 Punkte im Gesamtergebnis.

15,31 % der geprüften Kandidaten schlossen das Examen mit Prädikat ab, erreichten also im Ergebnis vollbefriedigend oder besser. Damit blieb die Anzahl an Prädikatsexamina auf dem Niveau vom Vorjahr.

Eine Besonderheit im Jahresbericht in Niedersachsen im Vergleich zu den Berichten der anderen Länder ist, dass die Ergebnisse der Einzelklausuren ausgewiesen ist. So kann jeder Referendar, der 2008 die Klausuren geschrieben hat, schauen, wie er bei den einzelnen Klausurtypen relativ abgeschnitten hat.

Geänderte Klausurtermine in Niedersachsen ab 2010

Dieses Jahr hat Niedersachsen die Staatsexamina etwas reformiert. Im ersten Examen wurde der vor kurzem erst eingeführte Themenvortrag wieder abgeschafft und im Rahmen des zweiten Examens endlich ein Verbesserungsversuch eingeführt.

Geänderte Klausurtermine

Zusätzlich dazu gibt es nun aber auch geänderte Examenstermine. War bislang Niedersachsen das nahezu einzige Bundesland, das die schriftlichen Klausuren über zwei Monate hinweg schrieb (Jan/Feb; Apr/Mai; Jul/Aug; Okt/Nov), werden die Klausurtermine ab 2010 zeitlich an die anderen Bundesländer angeglichen. Auch in Niedersachsen werden also zukünftig die Klausuren in der Regel in den ersten beiden Wochen eines Monats geschrieben, nämlich im Jan, Apr, Jul und Okt. Den offiziellen Terminplan kann man beim LJPA einsehen.

Teilnahme am „Ringtausch“ wahrscheinlich

Das hat dann auch inhaltlich höchstwahrscheinlich Konsequenzen: War es früher so, dass in Niedersachsen wegen des Beginns am Ende eines Monats zumindest teilweise gerade auf dieses Bundesland zugeschnittene Klausuren liefen, ist davon auszugehen, dass Niedersachsen zukünftig am sogenannten „Ringtausch“ teilnimmt, also wahrscheinlich hier dieselben Klasuren wie in den anderen Ländern geschrieben werden.