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Das Blog zum Rechtsreferendariat

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  Ausgabe 22/2020
Montag, der 25.05.2020
     

Prädikatsexamen im 2. Examen 2018 – Das Ranking

Nach dem Ranking zu den Durchfallquoten im Jahr 2018 gibt es heute das Ranking über die Anzahl derjenigen, die das 2. Staatsexamen mit einem Prädikat abgeschlossen haben.

Insgesamt wurden im Jahr 2018 ein paar mehr Prädikate vergeben als noch 2017. Der Bundesdurchschnitt stieg um 0,8 % von 18,7 % auf 19,5 %.

Das Ranking in Bezug auf die Anzahl an Prädikatsexamina (“vollbefriedigend” oder besser) sieht folgendermaßen aus:  »»» 

Wer war eigentlich… Dr. Heinrich Schönfelder
von

Jeder Jurist kennt seinen Namen, daher sorgen wir jetzt dafür, dass zumindest jeder RefNews-Leser weiß, wer Dr. Schönfelder war. Geboren wurde er im Jahre 1902 in Nossen (Sachsen). Er studierte Jura in Tübingen und Leipzig und legte dort auch sein erstes Staatsexamen im Jahre 1925 ab. Es folgte kurz darauf die Promotion und das zweite Staatsexamen 1930. Anschließend arbeitete er als Amtgerichtsrat. Aber der perfekte Lebenslauf hatte auch seine Schattenseiten…  »»» 

Durchfallquoten im 2. Examen 2018 – Das Ranking

Kürzlich wurden vom Bundesjustizamt die Zahlen zum 2. Staatsexamen 2018 veröffentlicht. Wir haben die aktuellen Zahlen aufbereitet und insbesondere bereits unsere Infoseiten zum Rechtsreferendariat aktualisiert. Dort findet Ihr zu jedem Bundesland auch einen Verlauf der Examensergebnisse der letzten 10 Jahre.

Nun haben wir ein Ranking zu den Durchfallquoten aufgestellt und uns die Entwicklung zu 2017 angeschaut.  »»» 

von Bundesverband WindEnergie e.V.
Mit 20.000 Mitgliedern ist der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) einer der größten Verbände der Erneuerbaren Energien. Wir vertreten über 2.100 Betreibergesellschaften und weitere 1.100 Hersteller, Zulieferer und Dienstleister der Branche. Der BWE setzt sich seit Jahren erfolgreich für einen nachhaltigen und effizienten Ausbau der Windenergie in Deutschland ein. In unserer Bundesgeschäftsstelle in Berlin sind über 45 hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigt. Die Netzintegration von Windstrom, der Netzausbau und der Umbau des Kraftwerksparks sind zentrale Themen der kommenden Jahre. Zur Unterstützung unserer juristischen Arbeit suchen wir ab sofort und laufend einen Rechtsreferendar (w/m/d) für die Wahlstation.
Jetzt neu! Unser Webinar: Die Staatsanwaltsklausur im Assessorexamen

assrepIn unserem zweitägigen Webinar bereiten wir Dich auf typische Klausurprobleme vor. Selbstverständlich besprechen wir die aktuelle Rechtsprechung. Unser Dozent RiLG Dr. Dinter LL.M. ist langjährig erfahrener Dozent und ehemaliger Prüfer.

Wann: 23./24. Mai 2020, ab 10 Uhr.

Preis: 60 Euro

Inklusive: Ausführliche Fallsammlung + Übersichten

Jetzt anmelden unter www.assrep.de

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Wo lagern die Referendarakten nach Ende des Referendariats?
von

Nachdem das Referendariat beendet ist, gehts für die Meisten direkt in die Bewerbungsphase. Sofern man sich beispielsweise für den öffentlichen Dienst bewirbt, wird oft die Einwilligung zur Einsichtnahme in die Personalakte aus dem Referendariat gefordert bzw. die Ausstellung einer dem entsprechenden Vollmacht. Dort befinden sich schließlich alle Stationszeugnisse und Beurteilungen sowie sonstige Infos aus der vergangenen Referendarszeit. In der Vollmacht muss man natürlich auch angeben, wo diese Akte denn nun abrufbar ist.  »»» 

Fall des Monats Mai 2020 – Öffnungsverbot großflächiger Einzelhändler

Jeden Monat erscheint auf protokolle-assessorexamen.de ein Fall, der besonders geeignet für eine mündliche Prüfung ist bzw. bereits häufig von Prüfern zum Gegenstand ihrer Prüfung gemacht wird.

Nachdem im März wegen der Corona-Pandemie viele mündliche Prüfungen abgesagt wurden, werden seit Ende April wieder Prüfungen von den JPAs der Länder abgenommen. Die ersten Protokolle, die wir erhalten haben, zeigen, dass einige Prüfer auf aktuelle Corona-Entscheidungen eingehen – so wie zB die Eilanträge gegen das Öffnungsverbot von Einzelhändlern mit einer Verkaufsfläche von mehr als 800 qm.  »»» 

Richterassistenz – Neue Möglichkeiten für Rechtsreferendare in Niedersachsen

richterassistenzDas Land Niedersachsen steigert weiter die Attraktivität des juristischen Vorbereitungsdienstes und bietet ab Herbst 2020 Referendaren die Möglichkeit, vertiefte Einblicke in die Arbeit bei Gericht zu erlangen. Geplant ist es, an allen drei Oberlandesgerichten Stellen für Richterassistenten einzurichten.

Bewerbungen sind ab August 2020 möglich. Die Tätigkeit der Richterassistentinnen und Richterassistenten beginnt dann mit dem Anfang der 3. Pflichtstation (9. Monat der Ausbildung, erstmals November 2020) und endet spätestens mit Ablauf der 4. Pflichtstation (20. Monat der Ausbildung). Man erhält einen auf maximal ein Jahr befristeten Arbeitsvertrag und eine Vergütung nach der Entgeltgruppe E13, was ca. 400 € netto bedeutet bei einer Arbeitszeit von sechs Stunden pro Woche. Über die Tätigkeit wird selbstverständlich ein Arbeitszeugnis ausgestellt, das bei einer späteren Bewerbung für den Justizdienst sicherlich von Vorteil ist.  »»» 

Spickzettel in der mündlichen Prüfung

“Das Mitführen eines Pfuschzettels während der Vorbereitungszeit für den Aktenvortrag kann damit sanktioniert werden, dass der Aktenvortrag für ungenügend (0 Punkte) erklärt wird” – so die nicht überraschenden Ausführungen des Verwaltungsgerichts Köln.

Es stellt sich schon die Frage, ob es sich lohnt, sich für den Aktenvortrag einen Spickzettel zu schreiben. Zudem durchaus interessant, wie der Kandidat erwischt wurde:  »»» 

Sitzungsvertretung: Rückfragen beim Ausbilder notwendig?

Zweifellos hat man gerade in der Strafrechtsstation eine große Verantwortung, wenn man als Sitzungsvertreter erstmals allein im Gerichtssaal auftritt. Intensiv diskutiert wird die Frage, inwieweit man von dem im Vorfeld mit dem Staatsanwalt besprochenen Strafrahmen abweichen darf, wenn sich die Situation in der mündlichen Verhandlung anders darstellt als erwartet. Darf man zum Beispiel dennoch auf Freispruch plädieren? Und was sind mögliche Konsequenzen einer Überschreitung der Kompetenzen?  »»» 

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Rechtsreferendariat und die zweite juristische Staatsprüfung
von

Wir leben gerade in außergewöhnlichen Umständen. Ausgangsbeschränkungen wurden verhängt, Schulen, Unis und Kindergärten sind geschlossen, das öffentliche Leben wurde radikal reduziert. Und das hat nicht nur Auswirkungen auf Nudeln, Mehl und Toilettenpapier, sondern auch auf das gesamte Rechtsreferendariat.
Arbeitsgemeinschaften fallen aus oder werden in digitaler Form fortgesetzt, Einstellungen werden verschoben, da die Einführungslehrgänge nicht stattfinden können.  »»» 

Angebot: Online-Kurs zur Staatsanwaltsklausur

Aufgrund der aktuellen Situation ist Lernen zu Hause angesagt. Das “AssRep” hat dazu ein spezielles Angebot für Referendare:

“Wir haben für Referendare einen sehr aufwendigen Online-Kurs produziert, mit dem sie sich – von zu Hause – auf die Staatsanwaltsklausur vorbereiten können. Wegen des Coronavirus haben wir uns dazu entschieden, den Kurs für die Hälfte des regulieren Kurspreises, mithin für 10 € anzubieten. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.assrep.de.”

Der Gutschein-Code lautet: #wirbleibenzuhause

Unterhaltsbeihilfen im Vergleich
von

Es ist wieder an der Zeit, Euch einen Überblick über die aktuell gezahlten Unterhaltsbeihilfen aller Länder zu geben. Denn ein paar Zahlen haben sich in den letzten Monaten doch geändert.

Die letzten Erhöhungen der Unterhaltsbeihilfe fanden im Saarland, in Brandenburg, Sachsen und Rheinland-Pfalz statt.

In unserem Ländervergleich findet Ihr alle Gehälter nochmal grafisch dargestellt.

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Coronavirus und 2. Staatsexamen

In unserem Forum wird bereits spekuliert, ob das Coronavirus Auswirkungen auf die anstehenden Examensdurchgänge haben könnte. Und mit aller Vorsicht: Angeblich hat sich die Justizverwaltung gegenüber dem Tagesspiegel (dort Meldung 5. März 2020 14:24) folgendermaßen geäußert:

“Schniefnasen vom Juristischen Staatsexamen ausgeschlossen

Auch die Justizverwaltung zieht Konsequenzen aus der sich steigernden Zahl der Corona-Infizierten in Berlin und schließt Examenskandidatinnen und -kandidaten von der in der kommenden Woche anstehenden Prüfung für das Zweite Juristische Staatsexamen aus. „Wer schnieft, schreibt nicht“, sagte der Sprecher der Justizverwaltung  »»» 

Kleidung am 1. Tag der Zivilrechtsstation
von

Am ersten Tag des Referendariats möchte man natürlich nicht negativ auffallen. Deshalb taucht im Netz immer wieder die Frage auf, mit welcher Kleidung man erscheinen sollte – förmlich mit Anzug oder locker mit Jeans und Hemd. In den Schreiben der Gerichte steht oftmals, dass um “angemessene Kleidung” gebeten wird. Aber was ist für den Start ins Referendariat beim Landgericht angemessen? Auch ich will dazu mal meine Erfahrungen erzählen.  »»»