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REFERENDARIATNEWS

Ausgabe 45/2026 Dienstag, der 03.11.2026

Verwaltungsstation

Als Referendar beim Bundesverfassungsgericht

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In der Legal Tribune Online ist im September 2013 ein nach wie vor lesenswertes Interview mit einem Referendar erschienen, der seine Station im Rahmen des Vorbereitungsdienstes beim Bundesverfassungsgericht absolviert hat.

Die Fragen, die die LTO dem Referendar stellte, drehen sich um die Bewerbung um eine Stelle beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, um die Aufgaben, die einen Referendar dort erwarten, sowie um die Arbeitszeiten.

Laut Interview gab es damals kein einheitliches Bewerbungsverfahren: Jede Richterin und jeder Richter entschied selbst, ob und wen sie oder er ausbildet. Zu den Aufgaben gehörte vor allem die Zuarbeit für die Votenentwürfe der wissenschaftlichen Mitarbeiter. Bedenke beim Lesen, dass das Interview den Stand von 2013 wiedergibt: Ausbildungsrichter des Interviewten war der damalige Präsident Andreas Voßkuhle, der 2020 aus dem Amt geschieden ist; sein Nachfolger wurde Stephan Harbarth. Personen und Zuständigkeiten am Gericht haben sich seitdem also geändert.

Alle, die eine ganz besondere Verwaltungs- oder Wahlstation absolvieren möchten, sollten sich den LTO-Artikel „Als Referendar beim BVerfG“ durchlesen! Ob eine Station beim Bundesverfassungsgericht in Deinem Land als Verwaltungsstation anerkannt wird, richtet sich nach Deinem Landesrecht – das solltest Du vorab mit Deinem OLG bzw. Ausbildungsreferat klären.

Weitere besondere Stationen

Wer eine außergewöhnliche Station sucht, hat auch andere Möglichkeiten: Der Deutsche Bundestag etwa bildet ebenfalls Referendare aus; wer schon vor dem Referendariat hineinschnuppern möchte, findet dort außerdem eine Dauerausschreibung für geprüfte Rechtskandidaten, die die Wartezeit bis zum Referendariat überbrücken möchten. Und wer ins Ausland möchte, findet bei der LTO einen Bericht aus dem Jahr 2011 zum Referendariat in einer Botschaft. Auch hier gilt: Frühzeitig informieren und bewerben lohnt sich. 

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