Schon etwas verspätet wünsche ich trotzdem noch ein frohes neues und erfolgreiches Jahr 2013! Obwohl mein Ausbilder mir selbst über die Feiertage Akten überlassen hatte, ließ ich diese einfach daheim auf dem Schreibtisch und verbrachte guten Gewissens völlig jurafreie Feiertage zu Hause bei meinen Eltern.
Die Arbeitsgemeinschaft am 27.12. hatten wir im Übereinkommen mit unserem AG Leiter gestrichen (bzw. auf andere AG Sitzungen umverteilt). »»»



So ganz heimlich still und leise und wie in jedem Jahr total überraschend ist sie über uns herein gebrochen – die Weihnachtszeit. Allerdings muss ich zugeben, dass es mir erst am vergangenen Wochenende so richtig aufgefallen ist, dass das Familienfest schon wieder vor der Tür steht. Bis dato war für Weihnachtsstimmung und -bräuche einfach so gar keine Zeit…
Im Dezember sind die Neuauflagen vom Palandt und Fischer erschienen. Die Vorauflagen des 
Werden Sie Teil eines Teams bestehend aus Anwälten aus der ganzen Welt und unterstützen Sie den U.S. Kongress! Die Library of Congress ist die größte Bibliothek der Welt mit mehr als 40 Millionen Bücher und anderen (gedruckten) Werken in 470 Sprachen. Ihre Aufgabe besteht darin Wissen sowohl für die Politik als auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Law Library of Congress ist Teil der Library of Congress und wurde 1832 gegründet. Sie ist die größte rechtliche Bibliothek weltweit mit mehr als 2,9 Millionen Büchern. Die Law Library erfüllt drei wesentliche Aufgaben:
• Sammlung und Archivierung von rechtswissenschaftlichen Publikationen aus allen Ländern und Rechtssystemen der Welt (Collection Service);
• Erarbeitung und Bereitstellung von Gutachten zum ausländischen oder vergleichenden Recht durch fachkundige (ausländische und U.S.-amerikanische) Juristen für den U.S. Kongress und andere Bundesbehörden (Foreign Law Research);
• Ausarbeitung und Bereitstellung von Informationen über das U.S.-amerikanische und auch ausländische Rechtssysteme. Dies geschieht im Wege der Auftragsrecherche und allgemeiner Publikationen (Public Services).
Weitere Information finden Sie unter https://www.loc.gov/research-centers/law-library-of-congress/about-this-research-center/ und https://www.loc.gov/item/internships/global-legal-research/.
Die Einzelausbildung hat begonnen und schon stapeln sich Akten bei mir zu Hause und diverse aufgeschlagene Anleitungsbücher und Kommentare sind auf dem Schreibtisch und dem Fußboden ausgebreitet, sodass man in meinem Zimmer kaum noch treten kann… 😉
Man hat uns doch ganz schön warten lassen und wir fragten uns alle schon, wie lange es noch dauert und wie viel es denn überhaupt sein wird… In § 8 S.2 RefUBeihVO für Hessen heißt es, die Unterhaltsbeihilfe wird am ersten Tag eines jeden Monats für den laufenden Monat gezahlt. Als wir damals bescheid bekamen, dass wir in den juristischen Vorbereitungsdienst aufgenommen werden, enthielt der Brief schon die Angabe aller beizubringenden Unterlagen.
So, mittlerweile bin ich seit 10 Arbeitstagen Rechtsreferendarin und die Einführungsarbeitsgemeinschaft ist mit dem heutigen Tage vorbei. Gemäß Ausbildungsplan kann von mir jetzt also erwartet werden, dass ich einen Überblick über die Funktionen und Arbeitsweisen der Ausbildungsstellen habe, die Grundsätze des Zivilprozessrechts beherrsche und weiß, wie ein Verfahren abläuft. Außerdem soll ich jetzt bescheid wissen über die Gutachtentechnik, den Aufbau von Entscheidungen sowie die verschiedenen Verfahrensarten. 
Vorfreudig, aber doch auch etwas verunsichert hatte ich dem ersten Tag des Referendariats entgegen gesehen – was genau wird passieren am 1. Tag? Wie sind wohl die Mitreferendare und die Ausbilder? Und nicht zuletzt, was soll ich anziehen?
Es ist soweit, die erste Station ist zu Ende. Die ersten 5 Monate Referendariat sind nun vorbei.
…und damit meine ich nicht die erhoffte Punktzahl in Klausuren (dann müsste der Spruch ja wenn auch „aller guten Dinge sind 4“ heißen ;-)), sondern dass ich endlich wieder etwas Zündstoff habe um einen neuen Beitrag zu posten.
Noch ungefähr ein Monat und ich bekomme die Zeugnisse (eins vom AG-Leiter und eins vom Ausbilder: man erhält somit immer 2 Zeugnisse pro Station) aus der ersten Pflichtstation und die Station ist dann auch zu Ende. Ich würde euch insgesamt ja gerne mit weiteren spannenden Neuigkeiten aus dem Referendariatsalltag versorgen, allerdings passiert momentan wirklich nicht viel worüber es sich groß zu berichten lohnt, darum hier nur ein paar kleine Worte. 😉
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