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REFERENDARIATNEWS

REFNEWS
  Ausgabe 35/2026
Dienstag, der 25.08.2026
     

Alle Artikel der Kategorie "Staatsexamen"

500 Juristen dürfen Klausuren wiederholen

von

Erst vor 2 Tagen hatten wir hier in den RefNews auf einen Beschluss des OVG Lüneburg aufmerksam gemacht, das einer Juristin im einstweiligen Rechtsschutz erlaubte, zwei Klausuren zu wiederholen. Hintergrund dieser Entscheidung ist der Verkauf von Examenslösungen an Rechtsreferendare. Die Klägerin hatte zusammen mit solchen Käufern ihr Examen geschrieben und argumentierte vor Gericht mit Erfolg, dass aufgrund dieser hervorragenden Klausurlösungen die Bewertung der übrigen Klausuren verfälscht seien.  »»» 

Wiederholung einer Klausur wegen Ausfall der Heizung

Die ganz eisigen Temperaturen in der letzten Woche hatten (leider) auch Auswirkungen auf das zweite Staatsexamen: Wie wir aus dem Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern erfuhren, fiel bei einer Klausur die Heizung aus. Dies führte natürlich dazu, dass diese Klausur unter „nicht optimalen Bedingungen“ durch die Referendare geschrieben werden musste.

Fairerweise bietet das Justizministerium den betroffenen Referendaren an, am Montag, den 18.01.2016, eine Ersatzklausur zu schreiben.  »»» 

Juristen klagen auf Wiederholung ihres Examens

Der Skandal um die verkauften Examenslösungen in Niedersachsen ist um noch eine Dimension reicher. Nicht nur dass neben dem Richter als Verkäufer auch ehemalige Referendare als Käufer inzwischen strafrechtlich verurteilt worden sind und 15 Juristen nachträglich das 2. Examen aberkannt wurden; nun haben mehrere Juristen, die in der Zeit das 2. Examen bestanden haben darauf geklagt, das Staatsexamen erneut ablegen zu dürfen! Ihre Argumentation: Die hervorragenden Klausuren der Käufer könnte auch die Bewertung der übrigen Klausuren verfälscht haben. Dies stelle einen Verstoß gegen den prüfungsrechtlichen Grundsatz der Chancengleichheit dar.  »»» 

Referendariat (m/w/d)

von GSK Stockmann
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Juristen kämpfen gegen Aberkennung des 2. Examens

Im Fall der verkauften Examenssachverhalte durch einen Richter in Niedersachsen, der hauptamtlich beim Justizprüfungsamt arbeitete, hatte für den Richter eine Freiheitsstrafe von 5 Jahren geführt. Folgen hatte der Verkauf aber nicht nur für den Richter; auch die Referendare, die die Examenssachverhalte erstanden hatten, mussten Konsequenzen hinnehmen. So wurden 15 Juristen durch das Justizprüfungsamt das 2. Examen aberkannt.

Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, wehren sich aber einige der betroffenen Juristen gegen diese Aberkennung.  »»» 

Muss die V2-Klausur in Hessen erneut geschrieben werden?

Zu einer eklatanten Ungleichbehandlung ist es diesen Monat offenbar bei den Klausuren im 2. Examen in Hessen gekommen. Wenn diese beim JPA gerügt wird, das bislang wohl noch gar keine Kenntnis von dieser Ungleichbehandlung hat, dürfte es zur Folge haben, dass alle Hessen diese Klausur zu einem späteren Zeitpunkt erneut schreiben müssen.

Aber jetzt erst einmal zum zugrunde liegenden Sachverhalt.  »»» 

Fall des Monats für Referendare – Vernehmung eines Zeugen außerhalb der Hauptverhandlung als Revisionsgrund

von

Auf der Seite von „Protokolle Assessorexamen“ gibt es neben den Prüferprotokollen für das 2. Juristische Examen auch viele Hinweise zu aktueller Rechtsprechung, die Gegenstand der Klausuren oder der mündlichen Prüfung werden könnten. Insbesondere werden examensrelevante Entscheidungen für Rechtsreferendare im „Fall des Monats“ detailliert aufbereitet. Wir stellen Euch hier den Fall des Monats aus dem Oktober 2015 vor:  »»» 

Erster Ex-Referendar wegen Bestechung verurteilt

In dem Fall der verkauften Examenssachverhalte in Niedersachsen ist nach dem Richter, der die Klausursachverhalte inklusive Lösungen verkaufte, nun auch der erste Käufer verurteilt worden. Vor dem Amtsgericht Celle wurde der Jurist wegen Bestechung schuldig gesprochen und zu sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.  »»» 

Acht ehemalige Referendare angeklagt

von

Im Fall der verkauften Examenssachverhalte gibt es Neuigkeiten: Nachdem der Richter zwischenzeitlich zu einer Haftstrafe verurteilt worden ist, weil er Referendaren die Sachverhalte und Lösungen von Examensklausuren verkauft hatte, wird nun 8 Referendaren der Prozess gemacht.

Wie unter anderem NDR.de berichtet, müssen sich ab Oktober acht Juristen vor Gericht verantworten.  »»» 

Fundstellen für Aktenvorträge in Zeitschriften

Für die Vorbereitung auf die mündliche Prüfung sind alle Referendare natürlich auf der Suche nach Aktenvorträgen. Die Vorträge sollten dabei auch nicht allzu alt sein, da man anderenfalls mit der Musterlösung nichts mehr anfangen kann, sollten sich gerade die relevanten Normen geändert haben.

Aktuelle Aktenvorträge gibt es aber nicht unbedingt nur im Netz, sondern insbesondere auch in den letzten Ausgaben der Ausbildungszeitschriften.  »»» 

Verbesserungsversuch… und abgelaufener Dienstausweis

von

… ein kleiner Erlebnisbericht zum Wundern, Kopfschütteln oder Schmunzeln, ganz nach persönlichem Gusto …

Zu Beginn des Referendariats wurde uns ein Dienstausweis im EC-Karten-Format ausgehändigt. Dieses Kärtchen, von dem ein Foto des berechtigten Karteninhabers den Wachtmeistern an den Eingängen der Justizgebäude entgegenblickt, berechtigt zum Einlass in die Gerichtsgebäude ohne Kontrolle. Es hat ein aufgedrucktes Ablaufdatum.  »»» 

Verbesserungsversuch: Pro und Contra

von

Kaum ist die Prüfungszeremonie absolviert, steht auch schon die nächste bevor…?!

Was spricht dagegen, es nochmal zu wagen?

Bereits ein bescheinigtes Prädikat. Ganz klar auch, der bereits unterschriebene unbefristete Arbeitsvertrag bzw. die gesicherte Aussicht auf den unmittelbaren Berufseinstieg! Evtl. das Gefühl, sogar besser weggekommen zu sein als erwartet.  »»» 

Schon wieder 28 Klausuren verloren gegangen

Erst Ende Mai hatten wir darüber berichtet, dass in NRW 23 Klausuren aus dem 2. Staatsexamen verloren gegangen waren. Diese sind – unseren Infos nach – zumindest zum Teil wieder aufgetaucht.

Nun wurde bekannt, dass auch in Baden-Württemberg Klausuren verschwunden sind. Laut dem Portal „fudder“ sind 28 Klausuren aus dem 2. Examen betroffen.  »»»