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REFERENDARIATNEWS

Ausgabe 45/2026 Montag, der 02.11.2026

Ausland

Auslandsstation bei der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer

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Flagge der Vereinigten Staaten von AmerikaEinen Teil des Referendariats im Ausland zu verbringen, ist sehr beliebt. Wie wäre es da mal mit einer Station für drei bis vier Monate bei der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer in New York (Infos dort unter dem Punkt „Karriere – Juristischer Vorbereitungsdienst“)? Ihr erhaltet Einblick in das deutsche und US-amerikanische Wirtschaftsrecht mit den verschiedensten Rechtsgebieten, wie Steuer-, Zoll-, Arbeits- und Aufenthaltsrecht, lernt das Vorgehen bei einer Firmengründung in den USA kennen und unterstützt sogar den Inkasso-Service der AHK USA – New York.

Mitzubringen sind sehr gute Englischkenntnisse, auch wenn die Arbeitssprache vorwiegend Deutsch ist. Voraussetzung ist ebenfalls, sich an die Lebens- und Arbeitsumstände in den USA anpassen zu können und das Referendariat bereits begonnen bzw. eine Zusage erhalten zu haben. Für die Station ist ein J-1-Visum erforderlich; die Kammer unterstützt bei der Beantragung und übernimmt nach eigenen Angaben die Kosten dafür. Eine zusätzliche Vergütung zahlt sie allerdings nicht; Eure Unterhaltsbeihilfe läuft während der Station weiter. Die Ausbildungsplätze werden ungefähr zwölf Monate vor Stationsbeginn vergeben, also rechtzeitig bewerben! Laut der Ausschreibung der Kammer sind aber auch kurzfristige Bewerbungen willkommen (Stand: Oktober 2026).

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Zur Sicherheit solltet Ihr Euch vorab bei Euren Ausbildungsstellen informieren, ob Ihr eine Station bei einer deutschen Auslandshandelskammer absolvieren dürft. Ob das zulässig ist, richtet sich nach den Ausbildungsvorschriften Eures Bundeslandes – und dass Eure Station am Ende auch anerkannt wird, müsst Ihr selbst sicherstellen.

Kosten und Erfahrungen

New York ist ein teures Pflaster: Plant die Kosten für Unterkunft und Lebenshaltung deshalb früh ein. Einen guten Eindruck vom Alltag vermittelt der Erfahrungsbericht „Als Referendar nach New York“ auf LTO über eine viermonatige Station bei der Kammer. Er schildert typische Aufgaben – etwa Fragen zum Markteintritt in den USA oder Erbfälle mit US-Bezug – und nennt auch günstigere Unterkunftsmöglichkeiten wie das Kolpinghaus (nur für Männer) oder The Webster (nur für Frauen).

Viele weitere Stationsangebote aus dem In- und Ausland findet Ihr auf Stationsradar.de. 

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