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Das Blog zum Rechtsreferendariat

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REFERENDARIATNEWS
REFNEWS
  Ausgabe 04/2020
Sonntag, der 26.01.2020
     

Arbeitgeber und die Generation Y
von

Selbstbewusst, fordernd, unfähig, illoyal – Harte Worte, doch genau so denken viele Arbeitgeber aus der juristischen Arbeitswelt über den Nachwuchs. Es ist ein Konflikt zwischen “Alt” und Jung, der sogenannten Generation Y, also allen den nach 1980 Geborenen.
Was möchte der Nachwuchs? Laut einer Studie von TalentRocket werden auf flache Hierarchien, Work-Life-Balance, Impact und einen inspirierenden Job Wert gelegt. Auch eine festgelegte Wochenstundenzahl oder die Möglichkeit zu Home-Office oder Teilzeitarbeit spielen eine Rolle.   »»» 

Österreich stellt Ermittlungen gegen Rechtsreferendar ein
von

Rechtsreferendar Brian E. war hier in den RefNews schon einige Male Thema. Im Januar 2016 schloss er sich am Abend des 11. Januars spontan einer randalierenden Gruppe, bestehend aus vermummten und mit u.a. Eisenstangen und Schlagstöcken bewaffneten Männern, an, um angeblich ein Zeichen gegen Gewalt zu setzen. Es entstand ein Sachschaden von mehr als 100.00 Euro. Auf der Plattform Indymedia sei er als Nazi bezeichnet worden. Daraufhin wurde er vom Amtsgericht Leipzig wegen schweren Landfriedensbruch zu einer Bewährungsstrafe von 16 Monaten verurteilt, welche Anfang Dezember 2019 vom Landgericht Leipzig bestätigt wurde. Rechtskräftig ist diese Entscheidung allerdings noch nicht, da der Referendar Revision einlegte.   »»» 

Fall des Monats für Rechtsreferendare – Keine Zwangshaft gegen Politiker
von

Ihr möchtet bestmöglich auf die mündliche Prüfung vorbereitet sein? Dann solltet Ihr alle Vorteile unserer Plattform Protokolle-Assessorexamen.de nutzen!
Es stehen nun rund 58.100 Protokolle für Euch zur Vorbereitung auf die mündliche Prüfung kostenlos zur Verfügung! Sofort nach der Bestellung erhaltet Ihr aktuelle Protokolle Eurer Prüfer online als PDF-Dateien.

Hinsichtlich der aktuellen Rechtsprechung werdet Ihr bei uns examensrelevant informiert. Tagesaktuelle Nachrichten von den wichtigsten juristischen Nachrichtenportalen und Pressemitteilungen vom Bundesgerichtshof und Bundesverwaltungsgericht können bei uns abgerufen werden.  »»» 

von Kanzlei Thimm
Die Kanzlei Thimm wurde vor 15 Jahren von Rechtsanwältin Ina Thimm (FA Arbeitsrecht und Wirtschaftsmediatorin) gegründet und berät in Berlin Mitte überregional und international auf den Gebieten des Arbeitsrechts, Familienrecht und Allgemeinen Zivilrechts. www.kanzlei-thimm.com
Revision oder Urteil im 2. Examen?

Die Gretchenfrage im 2. Examen: Soll man sich im Strafrecht auf eine Revisionsklausur vorbereiten oder muss man mit einer Urteilsklausur als S2-Klausur rechnen? Diese Frage stellt sich insbesondere für alle Referendare in NRW.

Wir haben wieder einmal geschaut, in welchen Monaten im vergangenen Jahr eine Revision bzw. ein Strafurteil liefen. Unsere bisherige Übersicht haben wir um diese Daten angepasst. So ist ein Vergleich der vergangenen fünf Jahre möglich.  »»» 

Sächsischer Rechtsreferendar verurteilt
von

Es gibt Neuigkeiten von dem Fall Brian E., der aktuell noch als Rechtsreferendar im LG Chemnitz tätig ist und wegen Landfriedensbruch verurteilt wurde. Die Berufung des Mannes wurde verworfen und die Bewährungsstrafe von einem Jahr und 4 Monaten von der zweiten Instanz bestätigt.

Nach § 34 IV SächsJAPO müsste der Referendar nun aus dem juristischen Vorbereitungsdienst ausscheiden.
Die Aufnahme in den Vorbereitungsdienst ist zu versagen, solange gegen den Bewerber eine Freiheitsentziehung vollzogen wird. Sie ist in der Regel zu versagen, wenn der Bewerber wegen einer vorsätzlich begangenen Tat zu einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr rechtkräftig verurteilt und die Strafe noch nicht getilgt worden ist.   »»» 

Auswahlkriterien in SH
von

Ende Oktober diesen Jahres haben wir alle Informationen rund ums Rechtsreferendariat überarbeitet. Dabei fielen uns unter anderem die geänderte Verteilung der Auswahlkriterien in Schleswig-Holstein auf.

Bis November 2017 wurden die Ausbildungsplätze noch so vergeben:
20% nach Leistung
70% nach Wartezeit
10% wegen eines besonderen Härtefalls  »»» 

Kosten des Notenverbesserungsversuchs

Nicht selten verläuft der erste Versuch des Examens zwar erfolgreich, die erreichte Punktzahl ist aber nicht so, wie man sie sich vorgestellt hatte. Dann besteht die Möglichkeit, einen Verbesserungsversuch zu machen.

Das Gute vorweg: Inzwischen wurde in allen Bundesländern die Möglichkeit eines Verbesserungsversuchs geschaffen! Allerdings ist ein solcher 2. Versuch mit erheblichen Kosten verbunden. In den Ländern Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein wurden diese nun um 200€ erhöht. Statt der vorherigen 600€ sind jetzt 800€ fällig!  »»» 

Jobaussichten mit dem ersten Staatsexamen
von

MP900427709Man stellt sie sich so schön vor, die Karriere als Volljurist. Rechtsanwalt, Staatsanwalt oder Richter soll es sein. Doch was bleibt übrig, wenn das zweite Staatsexamen nicht bestanden wird? Es gibt Jobs, bei denen das zweite Examen keine Voraussetzung ist, wenn auch gern gesehen wird. Das Arbeiten in Rechtsabteilungen von Unternehmen, Behörden oder der Politik könnte interessant sein. Doch bei einer Anstellung werden dem Betroffenen vorrangig nur simple juristische Tätigkeiten zugewiesen, das können etwa die Dokumentation im Rahmen von von Kartellverfahren, koordinative Aufgaben, Unterstützung bei der Mandatsarbeit oder das Vorbereiten von Unterlagen sein. Auch sind sie oft als Projektjuristen beschäftigt, wenn das eine Projekt zu Ende ist, ziehen sie zum nächsten.  »»» 

“Urteil: ungerecht”
von

Das im Oktober 2019 erschienene Buch “Urteil: ungerecht – Ein Richter deckt auf, warum unsere Justiz versagt” sorgt derzeit für heiße Diskussionen. Dieser Richter, der Autor Thorsten Schleif, ist selbst momentan Vorsitzender des Schöffengerichts und Jugendrichter am Amtsgericht Dinslaken. Seit 2007 ist er nun schon, nach seinem Studium der Rechtswissenschaften, als Richter in NRW tätig. Für rund 4,5 Jahre war er alleiniger Haftrichter für die Amtsgerichte in Dinslaken und Wesel. Rechtsreferendare werden unter anderem von ihm ausgebildet.  »»» 

Der Auftritt vor Gericht in der Anwaltsstation

Zwar hat man in der Regel bereits in der Strafrechtsstation als Referendar seinen “ersten großen Auftritt” vor Gericht und vertritt dort die Staatsanwaltschaft. Diese Sitzungsvertretung entgeht einem lediglich dann, wenn bei der Staatsanwaltschaft nicht genügend Staatsanwälte als Ausbilder zur Verfügung stehen und man daher innerhalb der strafrechtlichen Stationsausbildung einem Strafrichter zugewiesen wird.

Nicht selten wird man aber auch in der Anwaltsstation vor Gericht auftreten.  »»» 

Unterhaltsbeihilfen im Vergleich
von

Es ist wieder an der Zeit, Euch einen Überblick über die aktuell gezahlten Unterhaltsbeihilfen aller Länder zu geben. Denn ein paar Zahlen haben sich in den letzten Monaten doch geändert.

Die letzten Erhöhungen der Unterhaltsbeihilfe fanden in Bayern, Berlin, Brandenburg und Rheinland-Pfalz statt.

In unserem Ländervergleich findet Ihr alle Gehälter nochmal grafisch dargestellt.

 
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Sammlung skurriler Urteile
von

Die Juristerei ist eine sehr trockene und staubige Angelegenheit. So denken zumindest viele. Aber das muss nicht sein! Till Zimmermann, Professor für Strafrecht an der Universität Trier, möchte nun das Gegenteil beweisen. Seit einigen Jahren sammelt er nun schon sehr skurrile Gerichtsurteile, jetzt ist ein Buch darüber in Planung.   »»» 

Rücktrittsrecht vom Staatsexamen
von

Eingeführt wurde das Rücktrittsrecht auf der Basis der Chancengleichheit aller Prüflinge. Denn eine eventuell bestehende Prüfungsunfähigkeit muss gegenüber der nicht beeinträchtigten Studenten berücksichtigt werden.

Grundsätzlich darf im Prüfungsrecht ein Prüfling von der juristischen Staatsprüfung zurücktreten, wenn es sich um eine Krankheit oder einen anderen wichtigen Grund handelt. Ein Antrag wird gestellt und ein amtsärztliches Attest, in dem das Krankheitsbild dargestellt wird, beigefügt. Dann entscheidet das zuständige Landesjustizprüfungsamt über die Rechtsfrage der Prüfungsunfähigkeit und genehmigt gegebenenfalls den Rücktritt.  »»» 

Wir sind Rechtsstaat
von

Am 20. September 2019 startete der Rechtsstaat eine Werbekampagne unter dem Slogan Wir sind Rechtsstaat quasi für sich selbst. Mit Plakaten, Werbeclips in Kinos und auf YouTube sowie mit Social-Media-Aktionen möchte das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz die Bedeutung des demokratischen Rechtsstaats hervorheben, ihn für die Bürger transparenter machen, sie informieren und aufklären. Im Januar wurde zwischen Bund und Ländern der Pakt für den Rechtsstaat beschlossen. Diese Kampagne nun stellt einen Teil von diesem dar.  »»»