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Das Blog zum Rechtsreferendariat

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REFERENDARIATNEWS
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  Ausgabe 32/2020
Dienstag, der 04.08.2020
     

Die Staatsanwaltsklausur – alles was Du wissen musst!

xxxIn unserem zweitägigen Webinar bereiten wir Dich auf typische Klausurprobleme vor. Selbstverständlich besprechen wir die aktuelle Rechtsprechung. Unser Dozent Prof. Dr. Dinter LL.M. ist langjährig erfahrener Dozent und ehemaliger Prüfer.

Wann: 12./13. September 2020, ab 10 Uhr

Preis: 60 Euro

Inklusive: Ausführliche Fallsammlung + Übersichten

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Flyer aufrufen

Erfahrungsbericht: Wahlstation in einer Konzernrechtsabteilung

Felix Rauscher hat seine Wahlstation in der Konzernrechtsabteilung der MAHLE GmbH in Stuttgart absolviert und uns einen Bericht hierzu zukommen lassen, den wir natürlich gerne für alle Referendare veröffentlichen, die noch auf der Suche nach einer interessanten Wahlstation sind!

Für eine erfolgreiche Absolvierung des Referendariats ist die gelungene Wahl der Ausbildungsstationen eine nicht zu unterschätzende, essentielle Voraussetzung. Der vorliegende Erfahrungsbericht zeigt, dass der Gang in ein Industrieunternehmen eine mehr als sinnvolle Ergänzung zu den herkömmlichen Stationen in einer Kanzlei oder einer Behörde sein kann.

Die Wahlstation nimmt innerhalb der Stagen des Referendariats einen ganz besonderen Platz ein, ist sie doch die erste und einzige Station, in der man vom ewigen Examens-Vorbereitungs-Druck befreit ist. Kein „Könnte ich bitte nur 3 Minuten am Tag arbeiten?“ oder „Könnte ich zur Examensvorbereitung 10 Monate frei bekommen?“ mehr. Endlich. Die Wahlstation bietet erstmals die Möglichkeit, seine Fähig- und Fertigkeiten in einem Unternehmen, einer Kanzlei oder an anderer Stelle einzubringen, ohne dies zu einer Alibi-Veranstaltung verkommen zu lassen.  »»» 

OVG-Urteil: Gewisse Wahrscheinlichkeit der Täuschung bei mündlicher Prüfung
von

Das OVG Rheinland-Pfalz hat mit Urteil vom 03.02.2012 (Az.: 10 A 11083/11)  entschieden, dass eine gewisse Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen einer Täuschungshandlung nicht ausreicht, um die Aufhebung der Bewertung der mündlichen Prüfung und die Wiederholung der Prüfung anzuordnen. Geklagt hatte eine Rechtsreferendarin, deren Prüfungsleistung in der mündlichen Prüfung zum 2.Staatsexamen durch das Landesprüfungsamt vollständig aufgehoben wurde.  »»» 

von Rechtsanwaltskanzlei Flachoffsky
Wir sind eine kleine Anwaltskanzlei in Karlsfeld nahe der Münchner Stadtgrenze mit Schwerpunkten im Arbeitsrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Verkehrsrecht (zivil- und strafrechtlich), Strafrecht und allgemeinem Zivilrecht und suchen ab sofort oder später eine/n Rechtsreferendar/in zur Unterstützung. Weitere Informationen zur Kanzlei finden Sie auf unserer Homepage unter www.flachoffsky.de
Wer war eigentlich … Adolf Baumbach
von

In unserer Arikel-Serie “Wer war eigentlich…” nehmen wir uns heute einen weiteren Examenskommentar unter die Lupe und befassen uns mit dem Begründer des Beck´schen Kurzkommentars zum Handelsgesetzbuch Baumbach/Hopt.

Adolf Baumbach wurde am 15.05.1874 im Kurort Bad Homburg vor der Höhe in Hessen geboren. Er studierte Jura an den Universitäten Leipzig, Marburg und Rostock.  »»» 

Polizeifahrt während der Strafrechtsstation
von

Es ist nicht erstaunlich, dass gerade die Strafrechtsstation wie im Fluge vergeht. Denn anders als die Verwaltungsstation, von der man immer nur hört, dass sie sehr langweilig sein soll, gibt es in der Strafrechtsstation richtig viele Highlights: Nicht nur dass man das erste Mal offiziell als Jurist vor Gericht auftritt und plädiert, man hat auch die Möglichkeit, mit den AG-Kollegen einen “Trinktest” zu machen, eine JVA auch mal von innen zu sehen, sich eine Obduktion anzuschauen und schließlich bei einer Polizeifahrt mitzumachen!  »»» 

Zu viele Kompetenzen für Rechtsreferendar in der Kanzlei

Den Rechtsreferendar intensiv in die Kanzleiarbeit während der Anwaltsstation mit einzubinden, ist vom Anwalt sehr löblich. Denn oftmals beschränkt sich das Tätigwerden des Referendars auf das Mitnehmen, Bearbeiten und Zurückgeben von einzelnen Akten. Dass man es aber auch übertreiben kann mit der Einbindung des Referendars zeigt der Beschluss des OVG Berlin-Brandenburg vom 11.02.2017.

Sachverhalt

Ein in erster Instanz ergangenes Urteil wurde in der Kanzlei gegen Empfangsbekenntnis am 23.08.2016 zugestellt. Unterschrieben hatte dieses Empfangsbekenntnis der Rechtsreferendar, der zu dieser Zeit seine Anwaltsstation in der Kanzlei ableistet. Um das Urteil anzufechten, stellte der Kläger einen Antrag auf Zulassung der Berufung. Der innerhalb dieser Frist mit Schriftsatz vom 13. September 2016 übersandte Berufungszulassungsantrag war zwar laut Angaben des Anwalts des Klägers von ihm – dem Anwalt – entworfen worden; unterschrieben wurde dieser Schriftsatz aber wiederum vom Rechtsreferendar. Ein weiterer Schriftsatz vom 26. September 2016, der vom Verfahrensbevollmächtigten des Klägers unterzeichnet wurde und einen weiteren Antrag auf Zulassung der Berufung enthielt, ging am 28. September 2016 und damit – zudem entgegen § 124 a Abs. 4 Satz 2 VwGO beim Oberverwaltungsgericht – erst nach Fristablauf ein.  »»» 

Erfahrungsbericht: Anwaltsstation bei Weil, Gotshal & Manges im Bereich Litigation

clavisto-Talent Sandra Kühn über ihr Referendariat bei Weil: Vor dem Referendariat hatte ich noch keine Erfahrungen zur Tätigkeit in einer Großkanzlei gesammelt. Umso mehr freue ich mich im Nachhinein, dass ich meine Anwaltsstation im Münchener Office von Weil, Gotshal & Manges im Bereich Litigation absolvieren durfte.

Während der Zeit in der Kanzlei wurde ich in eine Vielzahl spannender Projekte eingebunden. Dabei reichten die Arbeitsaufträge von kniffligen Rechercheaufgaben bis hin zum Entwurf von Klagen und der intensiven Mitarbeit an Schriftsätzen aller Art. Egal ob ich die Aufgaben allein oder in Zusammenarbeit mit Associates oder anderen Referendaren erledigte, nie war es ein Problem, wenn einmal eine Frage aufkam. Stets erhielt ich von allen Mitarbeitern freundliche Unterstützung, falls ich einmal Hilfe benötigte.

Gleichzeitig durfte ich aber auch an Telefonkonferenzen mit Mandanten, Besprechungen mit dem Frank- furter Büro der Kanzlei sowie Verhandlungen vor dem Landgericht München teilnehmen.  »»» 

Ungleiche Bezahlung unserer AG-Leiter
von

In den RefNews hatten wir bereits einmal berichtet, was unsere AG-Leiter “verdienen”. Denn auf der Seite des Justizministeriums Mecklenburg-Vorpommern ist ein Dokument abrufbar, das über die Honorare Auskunft gibt: Richter / Staatsanwälte / Rechtsanwälte erhalten danach als Leiter einer Arbeitsgemeinschaft ein Honorar von 25 Euro pro Unterrichtsstunde (45 Min).

Die Honorare scheinen sich aber von Bundesland zu Bundesland deutlich (!) zu unterscheiden. Auf der Seite der Rechtsanwaltskammer Berlin ist ein Interview mit RAin Johanna Eyser, der neuen Beauftragten der RAK Berlin für die Juristenausbildung, abrufbar. Und Frau Eyser antwortete auf die Frage, wie hoch die Vergütung in der Referendarausbildung ist, folgendermaßen:  »»» 

Keine unzulässige Beeinflussung durch Anruf beim Prüfer

Ein sicherlich sehr interessantes Urteil zum Zweiten Staatsexamen: Das Bundesverwaltungsgericht hatte zu entscheiden, ob eine Klausur mit 0 Punkten bewertet werden muss, wenn die Kandidatin den Prüfer kontaktiert, der im Rahmen des Widerspruchsverfahrens seine Bewertung der Klausur nochmals zu prüfen hatte. Durch den Anruf wollte die Kandidatin erfahren, aus welchen Gründen der Prüfer zu seiner ursprünglichen Note kam.  »»» 

Das Rechtsreferendariat in Teilzeit kommt

Wir hatten in den RefNews bereits desöfteren darüber berichtet, dass die Einführung eines Teilzeit-Referendariats geplant ist. Nachdem erste Anstrengungen in diese Richtung letztlich nicht umgesetzt wurden, hat das Bundesjustizministerium nun einen Referentenentwurf vorgelegt, der diese Reformbestrebung wieder aufgreift. Die dazu erforderlichen Änderungen des Deutschen Richtergesetzes sind enthalten in Artikel 2 des “Gesetzes zur Modernisierung des notariellen Berufsrechts und zur Änderung weiterer Vorschriften”.

Geplant ist es zu ermöglichen, den Vorbereitungsdienst in Teilzeit zu absolvieren. Der regelmäßige Dienst wird hierfür um ein Fünftel reduziert. Die Dauer des Vorbereitungsdienstes in Teilzeit beträgt dann statt zwei Jahre insgesamt zweieinhalb Jahre.  »»» 

Deutsch-Südafrikanische Juristenvereinigung
von

Wer sich für eine Auslandsstation in Südafrika interessiert, dem seien die Seiten der Deutsch-Südafrikanischen Juristenvereinigung ans Herz gelegt: Hier finden sich aktuelle Aufstellungen über Ausbildungsstellen, Erfahrungsberichte und Infos als Linksammlung, die man für diesen Aufenthalt benötigt. Angefangen mit Einreisebestimmungen über Reiseführer bis hin zu einem Verzeichnis von Backpacker-Hotels in Südafrika bleiben kaum Fragen offen.  »»» 

Internationaler Studentenausweis für Referendare
von

Nach dem 1. Staatsexamen ist man zwar kein Student im eigentlichen Sinne – einen Studentenausweis besitzt man nicht mehr und kommt so nicht in den Genuss verschiedener Vergünstigungen an die man sich im Laufe der Jahre so gewöhnt hat.

Es gibt aber doch eine Möglichkeit, die Vorzüge weiter zu genießen: Den Internationalen Studentenausweis!  »»» 

Strafrechtsangebot – Jetzt wieder verfügbar

Sowohl im Referendarbuchladen als auch im Juristenkoffer.de-Shop findest Du die Vorauflagen der Kommentare für die Referendarausbildung bei Gericht zum günstigen Preis.

Nachdem wir zwischenzeitlich ausverkauft waren, ist nun wieder das Strafrechtsangebot online: Die Vorauflage des Fischer in der 66. Auflage 2019 sowie der Meyer-Goßner/Schmitt in der 62. Auflage 2019 zum Preis von nur 69 € (statt 78 € bei Einzelkauf)!

Außerdem ist gerade erhältlich: Die Vorauflage des Baumbach/Hopt in der 38. Auflage 2018.

Obduktion in der Strafrechtsstation
von

Die Strafrechtsstation ist eine der abwechslungsreichsten Stationen von allen: Polizeifahrt, JVA-Besuch, Trinktest und eben auch die Möglichkeit, bei einer Obduktion dabei zu sein, womit sich dieser Artikel beschäftigt.

Wie auch die anderen Highlights der Strafrechtsstation ist die Teilnahme an der Obduktion natürlich freiwillig und keine Pflichtveranstaltung. Zu Beginn der Station wird meist durch den AG-Leiter abgefragt, wer Interesse hat.  »»»