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REFERENDARIATNEWS
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  Ausgabe 38/2018
Freitag, der 21.09.2018
     

Vor dem Referendariat zum Deutschen Bundestag

Wie wir desöfteren bereits im RefBlog berichteten, sind die Wartezeiten in vielen Bundesländern in der letzten Zeit deutlich zurückgegangen, sodass sich das Problem, wie man diese Wartezeit überbrücken kann, entschärft hat. Bewirbt man sich aber beispielsweise in Berlin oder Hamburg, muss man durchaus noch mit einer Wartezeit rechnen.

Eine interessante Möglichkeit, diese Zeit zu füllen, ist die Tätigkeit als Referent beim Deutschen Bundestag.  »»» 

Trotz Beleidigung des Ausbilders: Juristin erhält nach 4 Jahren Zulassung

Über diesen Fall hatten wir bereits zwei Mal (hier und hier) in den RefNews berichtet: Eine Referendarin fühlte sich durch ihren Ausbilder in der Strafrechtsstation ungerecht behandelt und beleidigte diesen im Rahmen einer E-Mail: “Sie sind ein provinzieller Staatsanwalt, der nie aus dem Kaff rausgekommen ist, in dem er versauert. Ihr Weltbild entspricht dem des typischen deutschen Staatsbürgers von 1940. Als Sie mich vor sich hatten, sind Sie vor Neid fast erblasst. Ich konnte Ihren Hass geradezu sinnlich wahrnehmen. Am liebsten hätten Sie mich vergast, aber das ist ja heute out. Also taten Sie das einzige, wozu Ihnen Ihre begrenzte Position die Möglichkeit gibt: Sie stellten mir ein wirres Zeugnis aus, das an jeder Realität vorbeigeht.”  »»» 

Das amtsärztliche Attest
von

Die Horrorvorstellung für jeden Prüfling: Man wird während der Prüfung bzw. kurz davor krank, sodass die Prüfung erst gar nicht angetreten werden kann oder abgebrochen werden muss. Um dann nicht die Prüfung als “durchgefallen” abtun zu müssen, braucht man bekanntlich eine Bescheinigung vom Amtsarzt.

Aus diesem Attest müssen Art und Dauer der Erkrankung sowie das Beschwerdebild hervorgehen und die Tatsache, dass eine prüfungsrelevante Erkrankung vorliegt.  »»» 

von Hapag-Lloyd AG
Praxis gefällig? Dann gehen Sie bei Hapag-Lloyd an Bord und sichern Sie sich beste Aussichten. Ob Sie sich für die operativen Bereiche einer internationalen Reederei interessieren, ob Sie in der Welt der Bits und Bytes zu Hause sind oder ob es Ihnen die Wirtschaftswissenschaften angetan haben: Wir bieten Ihnen verschiedene Möglichkeiten, Ihr Studium um praktische Erfahrungen zu ergänzen. Mit ca. 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Lande und zu Wasser haben wir die vielfältigsten Talente an Bord. Gemeinsam setzen wir alles daran, Güter aller Art von A nach B zu bringen. Wie wir dabei täglich höchste Standards hinsichtlich Zuverlässigkeit, Service, Produktivität und Umweltschutz erfüllen? Indem wir ein globales Team bilden, das durch Leidenschaft und modernste IT verbunden ist – und alles und jeden in den sicheren Hafen bringt.
Vorauflage Kopp/Ramsauer ab jetzt erhältlich!

Der Kopp/Ramsauer ist in den meisten Bundesländern im schriftlichen Examen des 2. Staatsexamens als Hilfsmittel zugelassen. Dementsprechend sollte man auch im Vorfeld des Examens diesen Kommentar bereits zur Bearbeitung der verwaltungsrechtlichen Übungsklausuren nutzen. Hierbei reicht – wie bei allen Kommentaren – die günstigere Vorauflage vollkommen aus, da die Übungsklausuren, die bei Gericht geschrieben werden, einige Jahre alt sind.

Ab sofort ist die Vorauflage des VwVfG-Kommentars (18. Auflage 2017) im Juristenkoffer.de-Shop erhältlich!

Wer war eigentlich… Dr. Carl Sartorius
von

In unserer Reihe “Wer war eigentlich…” befassen wir uns heute mit dem Leben und dem Werk von Carl Friedrich Sartorius, dem Namensgeber des zweitwichtigsten “Ziegels” in unserer Heimbibliothek. Sartorius wurde 1865 in Bayreuth geboren und studierte die Rechtswissenschaften in Erlangen, München und Berlin. Es folgte die Promotion in Erlangen zum Thema “Die religiöse Erziehung der Kinder aus gemischten Ehen nach bayrischem Recht”.  »»» 

Kein Anspruch auf einen bestimmten Prüfungstermin

Juristische Referendare können gegenüber dem Prüfungsamt keinen bestimmten Termin auf Abhaltung der mündlichen Prüfung beanspruchen. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin in einem Eilverfahren entschieden.

Ein Referendar im juristischen Vorbereitungsdienst des Landes Berlin beabsichtigt seine mündliche Prüfung vor dem GJPA der Länder Berlin und Brandenburg Anfang des Jahres 2016 abzulegen.  »»» 

Deine Meinung zählt

Wie stehst Du zur Sitzungsvertretung bei der Staatsanwaltschaft?

Schlecht vorbereitet ins Rechtsreferendariat!?

Der hauptamtliche AG-Leiter beim LG Landshut Andreas Stegbauer ist der Ansicht, dass die Mehrzahl der angehenden Referendare schlecht vorbereitet in den juristischen Vorbereitungsdienst geht. Ihnen fehle eine Vorstellung davon, was sie im Referendariat erwarte. Im Gespräch mit der NJW führt Stegbauer aus, dass im Referendariat der Schwerpunkt im Prozessrecht liege. Viele Referendare haben aber das Zivilprozessrecht im Studium allenfalls in den Grundzügen behandelt. Ein weiteres Problem sieht der AG-Leiter darin, dass viele Referendare die Erwartung hätten, im Vorbereitungsdienst Lücken im materiellen Recht noch schließen zu können.  »»» 

Schreibzeitverlängerung bei Hitze

Derzeit haben wir einen Jahrhundert-Sommer! Die Temperaturen liegen konstant bei um die 30 Grad, manchmal auch darüber – und das nun schon seit Wochen.

Eine Gruppe Bonner Referendare, die im August am OLG Köln ihre Klausuren zum 2. Examen schreiben, sahen aber durch die Hitze die Chancengleichheit im Examen gefährdet. Denn während der Klausurraum beim OLG Köln unklimatisiert unter dem Dach des Gebäudes liegt, können alle Referendare, die beim OLG Düsseldorf zur gleichen Zeit dieselben Klausuren schreiben, sich auf durch Klimanlagen gekühlte Räume freuen.  »»» 

Wer bezahlt die versprochenen 2.000 neuen Stellen in der Justiz?
von

Dass sich im Personalwesen der Justiz etwas ändern muss, ist klar. Wir berichteten hier ja schon einige Mal über Richter- und Staatsanwaltsmangel, überforderte Gerichte usw. Nun sehen die Union und SPD einen “Pakt für den Rechtsstaat” vor, der mindestens 2.000 neue Stellen für Richter und Staatsanwälte bei den Gerichten der Länder und des Bundes beinhaltet. Klingt erstmal gut, oder? Nur die Geldfrage ist noch lange nicht geklärt. Wer soll das bezahlen – der Bund oder die Länder?   »»» 

Die Arbeitszeit eines Rechtsanwalts – Work-Life-Balance
von

Laut einer aktuellen Studie “Anwaltstätigkeit der Gegenwart” des Soldan Instituts beträgt die durchschnittliche Wochenarbeitszeit eines Rechtsanwalts 51,1 Stunden, das sind rund 10 Stunden mehr als die des durchschnittlich deutschen Vollzeitbeschäftigten. Befragt wurden 1.593 Anwälte, von denen jeder Dritte 50 bis 60 Stunden, fast jeder Fünfte sogar noch mehr arbeitete. Rund 30% gönnen sich an nur einem Wochentag eine Pause.

Hinsichtlich des Umsatzes ist eine wöchentliche Arbeitszeit zwischen 50 und 59 Stunden am effektivsten. So wird ein Umsatz von 96€ pro Stunde erreicht. Prof. Dr. Matthias Kilian, Direktor des Soldan Instituts, stellte in einem lto-Bericht fest, dass der Umsatz pro Arbeitsstunde nicht kontinuierlich linear ansteigt. Der Umsatz pro Arbeitsstunde nimmt ab 59 Stunden wieder ab, sodass sich ein höherer zeitlicher Arbeitsaufwand nur noch begrenzt lohnt.  »»» 

Restplätze in NRW
von

Ihr sucht noch kurzfristig einen Ausbildungsplatz in NRW?
Diese Referendarstellen werden außerhalb der Rangfolge vergeben und sind im regulären Zuteilungsverfahren unbesetzt geblieben.  »»» 

Ein Referendariat in Teilzeit – ist das die Zukunft?
von

Justizminister Guido Wolf setzte sich auf Bundesebene für ein Rechtsreferendariat in Teilzeit ein, da auch in der Justiz Wert auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelegt werden sollte. Für die erforderliche Änderung der Juristenausbildung und des Deutschen Richtergesetzes erarbeitete er mit seinem Ministerium ein Modell, welches als Basis für einen Gesetzentwurf dienen sollte. So berichteten wir bereits im Oktober 2017 hier in den RefNews. Doch jetzt die Enttäuschung: Die Länder Brandenburg und Niedersachsen, die sich Ende 2016 für eine Öffnung des Deutschen Richtergesetzes einsetzten, lassen dieses Thema aufgrund des kürzlich erfolgten Regierungswechsels in Hannover erst einmal ruhen.   »»» 

Weibliche Berufseinsteiger verdienen in Kanzleien mehr als Männer
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2017 – Laut einer azur-Associate-Umfrage ist das Gehalt der weiblichen Berufseinsteiger im ersten Berufsjahr höher als das der Männer. Und das sind mit durchschnittlich 101.000€ ganze 8% mehr! Das betrifft alle Kanzleien, also nicht nur Groß-, sondern auch kleine und mittlere Kanzleien. Obwohl auf das gesamte Berufsleben gesehen das Gehalt der Frauen immer noch hinter dem der Männer steht, sind sie sehr zufrieden damit.  »»» 

Das Buch der Bücher: Der “Palandt” und sein Namensgeber
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Ein Buch begleitet uns vom kleinen BGB-Schein (so hieß das damals noch bei mir :-) ) im 2. Semester bis zur Z IV Klausur im 2. Staatsexamen: Der Beck´sche Kurzkommentar zum BGB  – der “Palandt” (wie der Name Kurzkommentar hierzu passen soll, frage ich mich bis heute, liegt wohl an den Abkürzungen…).

Wie auch immer, unser BGB-Kommentar namens Palandt ist 2008 Jahr ganze 70 Jahre alt geworden und genau so viele Auflagen gibt es mittlerweile auch.  »»»