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  Ausgabe 34/2018
Montag, der 20.08.2018
     

 / Vor dem Referendariat

Schlecht vorbereitet ins Rechtsreferendariat!?

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Der hauptamtliche AG-Leiter beim LG Landshut Andreas Stegbauer ist der Ansicht, dass die Mehrzahl der angehenden Referendare schlecht vorbereitet in den juristischen Vorbereitungsdienst geht. Ihnen fehle eine Vorstellung davon, was sie im Referendariat erwarte. Im Gespräch mit der NJW führt Stegbauer aus, dass im Referendariat der Schwerpunkt im Prozessrecht liege. Viele Referendare haben aber das Zivilprozessrecht im Studium allenfalls in den Grundzügen behandelt. Ein weiteres Problem sieht der AG-Leiter darin, dass viele Referendare die Erwartung hätten, im Vorbereitungsdienst Lücken im materiellen Recht noch schließen zu können. Dafür fehlt aber oftmals schlicht die Zeit. Schließlich weist Stegbauer auf die falsche Prioritätensetzung hin, wenn Referendare – zum Teil bei bereits begonnenem Referendariat – noch ihre Dissertation beenden wollen. Der Vorbereitungsdienst hat aber tatsächlich eine solche Intensität, dass man ein solches Projekt nicht nebenbei fertig stellen kann.

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Auch wir sind der Ansicht, dass viele Referendare gerade zu Beginn des Vorbereitungsdienst einfach zu vermeidende Fehler machen. Für Fehler in der Planung und Organisation hat man aber im Rechtsreferendariat keine Zeit, denn – anders als im Studium, wo man zumindest grundsätzlich mit der erforderlichen Anmeldung es selbst in der Hand hat, wann man die Klausuren schreibt – kommt im Referendariat das 2. Examen unaufhaltsam auf einen zu! Dies war für uns der Anlass mit dem Buch “99 Tipps und Hinweise für ein erfolgreiches Rechtsreferendariat” den angehenden Referendaren ein Hilfsmittel an die Hand zu geben, damit der Start ins Referendariat ohne grobe Fehler gelingt. Das Buch kann man als Print-Version oder auch als E-Book auf unseren RefInfo-Seiten bestellen.

Das ausführliche Gespräch der NJW mit dem AG-Leiter Stegbauer kann man übrigens in der NJW-aktuell 31/2018 lesen.

Der Artikel wurde am 10. August 2018 von veröffentlicht. Michael ist ein ehemaliger Referendar aus NRW.