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REFERENDARIATNEWS

REFNEWS
  Ausgabe 34/2026
Freitag, der 21.08.2026
     

Alle Artikel der Kategorie "Berlin"

Deutlicher Anstieg der Wartezeit in Berlin

Diejenigen, die gerne in Berlin ins Referendariat einsteigen möchten, ihr erstes Examen aber außerhalb von Berlin abgelegt haben, müssen nun deutlich länger auf einen Referendariatsplatz warten, als noch vor einem halben Jahr. Die Wartezeit stieg in diesem Zeitraum deutlich von 6 Monate auf nunmehr 14 Monate an!

Die Referendariatsplätze in Berlin werden zunächst zu 20 % über die Leistungsliste an Bewerber vergeben, die im ersten Examen 10 Punkte oder mehr erreicht haben.  »»» 

68. Deutscher Juristentag

von

Vom 21. bis 24. September 2010 findet der 68. Deutsche Juristentag in Berlin statt, damit feiert dieser sogar sein 150-jähriges Bestehen.  Im vielfältigen Fachprogramm finden sich neben aktuellen juristischen Themen und Fragestellungen auch Veranstaltungen für Studenten und Rechtsreferendare.

Am 21. 09.  findet um 12:00 Uhr im Maritim Hotel eine von ELSA organisierte Einführungsveranstaltung statt, bei der die Teilnehmer auch die Gelegenheit haben, sich bei einem Snack kennen zu lernen.  »»» 

Auch dem Land Berlin fehlen Richter

Bekanntermaßen wurden in der Krise in vielen Bundesländern Stellen für Richter und Staatsanwälte gestrichen. Dementsprechend verwundert es nicht, wenn nun darüber berichtet wird, dass sich viele Prozesse in die Länge ziehen oder gar komplett liegen bleiben, weil es einfach zu wenig Personal an den Gerichten gibt, die diese Fälle bearbeiten.

Kai hatte im RefBlog bereits über die (zukünftig) fehlenden Richter im OLG-Bezirk Hamm geschrieben. Dort sollen allein im Jahr 2010 über 100 neue Richter eingestellt werden –  bei einer Gesamtzahl an Richtern von 1.800 im Bezirk eine sehr gute Quote!  »»» 

Sie sind Rechtsreferendar (m/w/d) und sprechen Spanisch?

von Oppermann & Engels Rechtsanwälte PartG mbB
Wir sind Oppermann & Engels Rechtsanwälte, eine Anfang 2025 gegründete und wachsende Kanzlei. Vom Chilehaus in Hamburg aus beraten wir deutsche Mandanten bei Käufen, Verkäufen und Erbschaften von Immobilien in Spanien. Juristisch anspruchsvolle Arbeit im deutsch-spanischen Internationalen Privatrecht, vor allem im Bereich der EuErbVO, gehört bei uns ebenso zum Alltag wie das Überwinden kultureller und behördlicher Hürden zwischen zwei Staaten und Rechtsordnungen. Wir arbeiten modern und digital mit berufskonformen KI- und Projektmanagement-Tools sowie papierlosen Abläufen.

“Genialer Kniff” eines Rechtsreferendars

Oftmals stellt man sich ja die Frage, ob die geleistete Arbeit dem Ausbilder bzw. der Ausbildungsstelle tatsächlich weiterhilft. Im Zeugnis steht bestenfalls: „Die Entwürfe des Referendars waren praktisch verwertbar“. Und das kann eigentlich alles bedeuten von „man konnte die Entwürfe 1:1 übernehmen und rausschicken“ bis zu „ein kleiner Gedanke des Entwurfs war schließlich Bestandteil des endgültigen Schriftsatzes“.

Schön also, wenn man als Referendar in der Verwaltungsstation eine Arbeit abliefert, die schließlich von der Presse sogar als „genialer Kniff“ bezeichnet wird.  »»» 

Referendarparty des Personalrats in Berlin

von

Am Freitag, den 27.08.2010 ist es endlich wieder so weit: Der Personalrat der Referendare in Berlin veranstaltet die nächste Referendarparty. Ab 21 Uhr in der Kulturbrauerei (NBI Club), Schönhauser Allee 36 in Berlin-Prenzlauer Berg sind alle Referendare und Referendarinnen aus Berlin und Brandenburg  herzlich eingeladen.

Freunde und Bekannte dürfen natürlich auch mitgebracht werden. Karten können im Vorverkauf im Personalratsbüro in der Salzburger Straße 21-25 in Berlin erworben werden für 3,00 Euro. An der Abendkasse gibt´s die Karten dann für Kurzentschlossene zum Preis von  5,00 Euro.

Zeitaufwändige Anreise zum Klausurort ist hinzunehmen

Manche Berliner Referendare mussten in der Juni-Kampagne die Klausuren unter erschwerten Bedingungen schreiben. Nicht nur dass die letzte Klausur am 18.06. und damit zumindest teilweise parallel zum 2. WM-Vorrundenspiel Deutschland gegen Serbien lief, das bereits um 13.30 Uhr angepfiffen wurde. Viele der Kandidaten mussten darüber hinaus die Klausuren in Berlin-Marzahn schreiben und hatten dadurch jeden Tag einen sehr zeitaufwändigen Anfahtsweg.

Grund für die Verlegung des Klausurortes waren umfangreiche Sanierungsmaßnahmen im Gebäude der Senatsverwaltung für Justiz in der Salzburger Str. 21-25.  »»» 

Gedanken eines Korrektors

RA Popke aus Berlin hat beim „strafrechtsblogger“ über sein Pfingstwochenende berichtet, das er mit der Korrektur von 25 Examensklausuren verbracht hat / verbringen musste. Interessant in diesem Zusammenhang seine Meinung, warum so viele der Klausuren schlecht ausfallen:

„[…] Aber wie kommt es dann, dass viele es trotzdem schaffen, eine brauchbare Leistung abzuliefern, während andere genau daran scheitern? Nach all den Klausuren, die ich mittlerweile korrigiert habe, bin ich davon überzeugt, dass es kaum etwas mit dem strafrechtlichen Wissen des Kandidaten zu tun hat, ob eine Klausur noch brauchbar ist oder eben nicht. In vielen 3-Punkte-Klausuren steckt genauso viel strafrechtliches Detailwissen wie in den 6-Punkte-Klausuren. Der Unterschied muss deshalb im handwerklichen liegen. Es ist ein Missverständnis, dass sich strafrechtliche Klausuren mit Definitionen und Schemata lösen lassen. Häufig hat man den Eindruck, dass der Kandidat keinen Gedanken darauf verwandt hat, wo überhaupt die Probleme des Falles sind und welches davon wichtig ist, welches weniger wichtig. Probleme übersehen ist sehr viel schwieriger, wenn man systematisch bei jeder Information im Sachverhalt überlegt, was der Ersteller der Klausur mit dieser Information bezweckt hat. […]“

Exakt das ist auch mein Eindruck, warum manche Klausuren daneben gehen. Man muss sich in diesem Zusammenhang vor Augen halten, dass (nahezu alle) Tatsachen und alle geäußerten Rechtsansichten in einem Aktenauszug bewusst vom JPA in die Klausur aufgenommen worden sind. Die Aufgabe besteht also darin, sich darüber Gedanken zu machen, welche rechtliche Relevanz eine Sachverhaltsangabe bzw. Rechtsansicht hat, und diese in seiner Lösung (Gutachten auf dem Zettel einerseits und praktische Umsetzung wie zB Entscheidungsgründe andererseits) zu verarbeiten. Und dass man konsequent alle im Sachverhalt angesprochenen Punkte auch in seiner Lösung anspricht, ist „Handwerkszeug“, das man durch das Schreiben vieler Klausuren erlernen kann, hat aber nichts mit dem rechtlichen Wissen der Kandidaten zu tun.

Aus einem Antwort-Kommentar des RA Popken kann man übrigens noch schließen, wie Korrektoren im GPA Berlin/Brandenburg – Bereich entlohnt werden: Pro Klausur bekommt man dort offensichtlich 16 Euro! Richter Ballmann hatte damals aus seinem Bundesland von 15,50 Euro pro Klausur berichtet. Das scheint in allen Ländern ungefähr gleich zu sein.

Referendarparty in Berlin

von

Der Personalrat der Referendare am KG Berlin hat sich wieder ein mal für Euch ins Zeug gelegt und veranstaltet am Freitag, 04.06.2010 wieder seine Große Referendarparty. Es sind alle Referendare aus Berlin und Brandenburg dazu eingeladen.

Wie auch beim letzten Mal findet die Party in der Kulturbrauerei (Schönhauser Allee 36) statt. Die Kosten liegen bei günstigen 3 Euro, sofern Ihr die Vorverkaufsmöglichkeit im Personalratsbüro (Salzburger Straße 21-25) nutzt.

Ausgezeichnete Rechtsreferendare

Die Berliner Rechtsreferendare Matthias Frohn und Peter Reineke wurden für ihr Projekt „Tele-Jura“ auf der Bildungsmesse didacta in Köln mit dem „digita-Preis 2010“ ausgezeichnet! Sie erhielten die Auszeichnung in der Kategorie „Förderpreis“. 

Honoriert werden mit dem digita Lehr- und Lernangebote, die digitale Medien in vorbildhafter Weise einsetzen und sowohl inhaltlich als auch formal als hervorragend gelten. Schirmherrin des digita 2010 ist die Nordrhein-Westfälische Ministerin für Schule und Weiterbildung Barbara Sommer.

Aus der Würdigung der Jury: „Telejura zeigt überzeugende Alternativen für die juristische Kompetenzentwicklung, indem Streitfragen in unterhaltsamen Kurzfilmen fachlich fundiert dargestellt werden. Die Produzenten erheben mit ihrem Angebot keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch wird niemand allein mit Telejura zum Juristen. Aber das Verständnis von Sachverhalten und die Motivation zum Lernen zu befördern – dies gelingt mit den Internetfilmen hervorragend. Sie überzeugen durch ihren Witz und den Charme der Low-Budget-Produktion – auch wenn bisweilen der Witz dem Inhalt den Rang abzulaufen droht.“

Wir gratulieren!

Stellenbörse im DAV-Haus am 20.04.

Nach der Stellenbörse im November letzten Jahres, auf die wir ebenfalls an dieser Stelle hingewiesen hatten, findet die nächste Stellenbörse am 20. April im DAV-Haus in Berlin (Littenstraße 11, 10179 Berlin) statt. Die Stellenbörse wird jeweils zwei Mal im Jahr vom Deutschen Anwaltverein gemeinsam mit u.a. dem Berliner Anwaltsverein und dem Personalrat der Referendare Berlin veranstaltet.

Die Veranstaltung bietet Studierenden, Referendaren und Assessoren die Gelegenheit, mit Kanzleien aus Berlin und Umgebung ins Gespräch zu kommen und sich insbesondere auch über die angebotenen Anwaltsstationen zu informieren. Interessierte werden gebeten, sich telefonisch unter 030 7 26 15 21 88 oder per Mail „buchholz[at]anwaltverein.de“ anzumelden, damit für sie Namensschilder vorbereitet werden können. Wer bei seinen Gesprächspartnern einen bleibenden Eindruck hinterlassen möchte, wird gebeten, Bewerbungsunterlagen mitzubringen.

Auf der Seite www.anwaltausbildung.de werden unter „Aktuelles“ ab dem 12. April 2010 eine Liste der Kanzleien online gestellt, die an der 11. Stellenbörse teilgenehmen werden. Einen Eindruck von der letzten Stellenbörse im November 2009 gibt ein kurzes Video auf der Seite des Berliner Anwaltsvereins.

Alles weitere zu dieser Veranstaltung sowie viele weitere interessante Veranstaltungstipps für Referendare findest Du beim Stationsradar – dem Portal für Stationsangebote, Nebenjobs und Veranstaltungen für Referendare!

Fragen zum schriftlichen Examen

Je näher die Klausuren rücken, desto öfter tauchen Fragen auf, die man sich nicht wirklich beantworten kann. Mir ist zum Beispiel erst nach dem Examen aufgefallen, dass ich gar nicht gewusst hätte, wo eigentlich der Amtsarzt sitzt, bei dem man sich im Falle einer Krankheit melden muss. Zum Glück wurde ich nicht krank, und im RefBlog findest Du jetzt auch einen Artikel zum amtsärztlichen Attest.

Das Gemeinsame Juristische Prüfungsamt Berlin und Brandenburg beantwortet regelmäßig in einer Informationsveranstaltung die Fragen der nächsten Kandidaten. Die nächste Veranstaltung findet Ende März statt, am

Mittwoch, dem 31. März 2010, ab 15.30 Uhr
im Gebäude der Senatsverwaltung für Justiz,
Salzburger Str. 21-25, 10825 Berlin-Schöneberg,
im Saal E.

Zur inhaltlichen Vorbereitung dieser Veranstaltung sollen Fragen bis zum 19. März 2010 als E-Mail an das GJPA (marianne.hueckel@senjust.berlin.de) gesendet werden. Sicherlich eine gute Möglichkeit, alle Unklarheiten vor dem schriftlichen Examen zu beseitigen!

Alles weitere zu dieser Veranstaltung sowie viele weitere interessante Veranstaltungstipps für Referendare findest Du beim Stationsradar – dem Portal für Stationsangebote, Nebenjobs und Veranstaltungen für Referendare!

Berlin März 2010: ÖR 1

Urteilsklausur

Leistungsklage auf Geldzahlung

ÖR-Vertrag über Baukostenzuschuss (4 Seiten lang! 117 Abs. 3 S. 2 VwGO war ausgeschlossen!)

wirksam? oder Regelung mittels VA nötig?

Pflichtverletzung durch beklagten Bürger durch Nichtbeantragung einer steuerlichen Zulage?

Zinsanspruch?

Verdammt, ich kann einfach kein Ö-Recht…