Wer in Thüringen den Weg in den höheren Justizdienst einschlagen möchte, hat erst einmal gute Karten: Das Thüringer Ministerium für Justiz, Migration und Verbraucherschutz (TMMJV) stellt nämlich fortlaufend ein. Das bedeutet für dich, dass es keine starren Einstellungstermine gibt und du dich im Grunde jederzeit bewerben kannst, wenn du bereit bist. Eine gesonderte Ausschreibung für Proberichter-Stellen wirst du vergeblich suchen – das Ganze läuft über ein dauerhaftes Verfahren, das sich am aktuellen Personalbedarf orientiert. Eingestellt wird dabei für die volle Bandbreite: die ordentliche Gerichtsbarkeit, die Fachgerichtsbarkeiten (wie Verwaltungs- oder Arbeitsgerichte) und natürlich für die Staatsanwaltschaften.
Hintergrund der regen Einstellungstätigkeit ist ein massiver Generationenwechsel, der in den nächsten Jahren in der Thüringer Justiz ansteht. Man sucht also händeringend nach frischem Blut für einen dauerhaften Einsatz im Freistaat. Wenn du als Proberichter (m/w/d) startest, landest du je nach Bedarf entweder direkt bei einem Gericht oder bei einer Staatsanwaltschaft. Ein cooles Feature der Thüringer Ausbildung ist, dass ein fachlicher oder örtlicher Wechsel während der Probezeit ausdrücklich vorgesehen ist – du bleibst also flexibel und lernst verschiedene Ecken der Justiz kennen. Die Rechtsgrundlage für das ganze Prozedere findet sich vor allem im Thüringer Richter- und Staatsanwältegesetz (ThürRiStAG), das den Rahmen für dein zukünftiges Dienstverhältnis bildet. Kurz gesagt: Thüringen sucht Macher mit Köpfchen, die Lust auf eine langfristige Perspektive im Staatsdienst haben.


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