Oder: Was will die denn wieder hier im Blog? – Teil 2
[…und hier die Fortsetzung zum ersten LL.M.-Beitrag]
Der ideale Zeitpunkt für den LL.M.
Tja, der ideale Zeitpunkt. Gibt es den überhaupt? Irgendwas ist doch immer: Prüfungsstress, gerade erst in eine andere Stadt umgezogen oder einen Job begonnen, neu verliebt oder frisch getrennt…es scheint, als findet sich sowieso nie der „richtige“ Zeitpunkt. Richtig ist aber doch eigentlich eh nur, was ihr draus macht. Habt ihr Lust auf einen LL.M. und es ist irgendwie realisierbar? Dann macht es! Tut es für euch und nicht für Freunde/Familie/Partner oder den Nachbar-Hamster. Klar kann so ein Jahr für eine Beziehung eine schwierige Hürde sein, aber hey: es ist „nur“ ein Jahr und damit ein Klacks verglichen mit den Jahrzehnten die vor euch liegen (sollten). Eine gute Beziehung wird das aushalten – und die Möglichkeit sich zu besuchen gibt es ja auch. 🙂 Hält es die Beziehung nicht aus, war es das auch nicht wert. Wer weiß schon was die Zukunft bringt? »»»



Die Unterhaltsbeihilfe ist – freundlich ausgedrückt – überschaubar hoch. Daher sind viele Referendare auf der Suche nach einem Nebenjob, um so das Referendargehalt etwas aufzubessern.
Oder: Was will die denn wieder hier im Blog?
Wir bieten eine Anwaltsstation im Wirtschafts- und Arbeitsrecht mit Frankreichbezug und ohne Großkanzlei-Getöse: Bei uns begleiten Sie deutsche und französische Unternehmen bei grenzüberschreitenden Geschäften und Transaktionen. Sie entscheiden selbst:Entweder Sie arbeiten vor Ort in der Kehler Kanzlei oder im Home Office. Kleines Team, flache Hierarchien, und von Anfang an sind Sie bei uns direkt in die Mandate involviert. Ideal für ein Referendariat mit Frankreichbezug in einer Boutique-Kanzlei.
In Mecklenburg-Vorpommern gibt es ein Problem mit dem juristischen Nachwuchs: Nach Schließung der juristischen Fakultät in Rostock studieren immer weniger Leute in MV Jura. Und das hat auch Auswirkungen auf den juristischen Vorbereitungsdienst. So begannen im Dezember 2015 lediglich 17 Referendare ihren Dienst.
Es kommt sehr selten vor, dass mal ein vollständig neues Buch für die Referendarausbildung erscheint. Im März ist dies der Fall: Dann erscheint die 1. Auflage des Buches von Sobota / Wipplinger „Die strafrechtliche Revision im Assessorexamen“! Erscheinen wird das Buch in der bekannten Reihe Jurakompakt des Beck-Verlags.
Im Juristenkoffer.de-Shop findest Du regelmäßig die Vorauflagen der wichtigsten Kommentare zum günstigen Preis. Diese kann man insbesondere während des Referendariats für die Übungsklausuren verwenden.
Nachdem es mich wie viele andere Jurastudenten nach dem Studium in einer kleinen Universitätsstadt fürs Referendariat ins schöne Hamburg verschlagen hat, stellte sich mir die Frage, bei welcher der vielen Kanzleien in der Hansestadt ich mich für eine Nebentätigkeit und die Anwaltsstation bewerben sollte. Von der gerade im wirtschaftsrechtlichen Bereich großen Auswahl an Kanzleien habe ich mich letztendlich, insbesondere wegen des mir von unterschiedlicher Seite empfohlenen guten Arbeitsklimas, für Latham & Watkins entschieden, wo ich nun in der Hamburger Corporate-Abteilung seit Juni 2015 meine Anwaltsstation absolviere.
Erst vor 2 Tagen hatten wir hier in den RefNews auf
Die ganz eisigen Temperaturen in der letzten Woche hatten (leider) auch Auswirkungen auf das zweite Staatsexamen: Wie wir aus dem Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern erfuhren, fiel bei einer Klausur die Heizung aus. Dies führte natürlich dazu, dass diese Klausur unter „nicht optimalen Bedingungen“ durch die Referendare geschrieben werden musste.
Der Skandal um die verkauften Examenslösungen in Niedersachsen ist um noch eine Dimension reicher. Nicht nur dass neben dem Richter als Verkäufer auch ehemalige Referendare als Käufer inzwischen strafrechtlich verurteilt worden sind und 15 Juristen nachträglich das 2. Examen aberkannt wurden; nun haben mehrere Juristen, die in der Zeit das 2. Examen bestanden haben darauf geklagt, das Staatsexamen erneut ablegen zu dürfen! Ihre Argumentation: Die hervorragenden Klausuren der Käufer könnte auch die Bewertung der übrigen Klausuren verfälscht haben. Dies stelle einen Verstoß gegen den prüfungsrechtlichen Grundsatz der Chancengleichheit dar.
Am 02. + 03. Februar 2016 findet der 2. Fakultätskarrieretag an der juristischen Fakultät der Universität Heidelberg statt. Neben Studenten haben auch Rechtsreferendare an diesen Tagen die Möglichkeit, Kanzleien und Unternehmen kennenzulernen und mit den Ausstellern zu Themen wie Nebentätigkeiten und zukünftige Referendarstellen zu sprechen!
Nach dem Referendariat geht das Bewerben los. Ist man erstmal zu den ersten Vorstellungsgesprächen eingeladen worden, muss man sich Gedanken machen, welches Gehalt man wohl verlangen kann.
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