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  • RefNews - Der Blog von und für Rechtsreferendare


REFERENDARIATNEWS

REFNEWS
  Ausgabe 42/2026
Mittwoch, der 14.10.2026
     

NRW: Zusatzvergütung erhält der Referendar künftig vom Land

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Laut eines Berichts auf JUVE-Newsline haben sich ab Januar 2017 die Vorgaben zum Zusatzverdienst für Rechtsreferendare in NRW geändert. Denn nun müssen die Ausbildungsstellen den zusätzlichen Verdienst direkt an das LBV (Landesamt für Besoldung und Versorgung) zahlen. Dieses zieht pauschal 25% der zusätzlichen Vergütung für Sozialversicherungsbeiträge von der Unterhaltsbeihilfe ab. Die Summe – bestehend aus dem Zusatzverdienst und der verminderten Unterhaltsbeihilfe – wird nach Abzug der im Lohnsteuerabzugsverfahren anfallenden Beträge  vom LBV an den Referendar ausgezahlt. Wichtig ist, dass künftig Referendare nur einer Kanzlei oder Rechtsabteilung zugewiesen werden, wenn diese den Zuverdienst an das Land abführt. Der Vorteil für die auszubildenden Kanzleien ist, sich nicht mehr um die Lohnbuchhaltung für die Referendare kümmern zu müssen. Aber was ist der eigentliche Grund der Neuregelung?  »»» 

Examensprüfungen zukünftig am PC?

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Examensklausuren am Computer zu schreiben, wäre zeitgemäß. Doch funktioniert das auch wirklich? Viele Probleme könnten hierdurch gelöst werden. Die oft sehr schwer leserlichen Handschriften, die vielen durchgestrichenen Formulierungen und mit Sternchen versehenen Ergänzungen, die Gelenkschmerzen nach einer langen Prüfung, um nur einige Beispiele zu nennen. Im September 2016 gab es tatsächlich ein Pilotprojekt an der Universität Siegen, indem Studierende aus den Fachbereichen Betriebswirtschaft, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen eine Privatrechtsklausur am Computer schrieben. Und es funktionierte, was die Reaktion der teilnehmenden Studierenden bewies. Sie seien nach der Klausur weniger müde gewesen, könnten das Geschriebene einfacher korrigieren und ihren Text durch schnelle Formatierungen besser in Form bringen. Vorteile gibt es nicht nur für die Prüflinge.  »»» 

Aktuell – Einstellung von Richtern und Staatsanwälten in Berlin

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BerlinWie auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung veröffentlicht wurde, werden aktuell Richter und Staatsanwälte für verschiedene Gerichtsbarkeiten in Berlin gesucht. Bewerben kann sich jeder, der einen öffentlich-rechtlichen Schwerpunkt hat und besonders an der Verwaltungsgerichtsbarkeit und Sozialgerichtsbarkeit interessiert ist. Auch sollten alle Bewerber bereit zu einem eventuellen Wechsel zwischen den Gerichtsbarkeiten sein, da zum jetzigen Zeitpunkt die Entwicklung der künftigen Verfahrenseingänge und der damit entstehende Personalbedarf noch nicht abzusehen ist. Alles weitere zu Einstellungsvoraussetzungen, Bewerbung, Auswahlverfahren und Fachgerichtsbarkeiten in Berlin findet ihr hier.

Rechtsreferendar (m/w/d) für die Anwaltsstation/Wahlstation oder wissenschaftliche Mitarbeit

von Schadbach Rechtsanwälte – Rechtsanwalt Kai Schadbach
Als international ausgerichtete Wirtschaftskanzlei betreuen wir Unternehmen aus dem In- und Ausland. Unser Büro liegt im schönen Frankfurter Westend nahe dem Universitätscampus. Wir suchen ab sofort Verstärkung.

Juristenkoffer.de-Shop: Vorauflage von Palandt und Fischer wieder erhältlich

steuer-150x150Für die Klausuren während des Referendariats muss man sich nicht die aktuellsten Auflagen der Kommentare zulegen. Vielmehr reichen die deutlich günstigeren Vorauflagen völlig aus. Denn die Klausuren, die den Referendaren zur Übung gestellt werden, sind eh in der Regel einige Jahre alt.

Nach dem Palandt ist letzte Woche auch der Fischer, Kommentar zum Strafgesetzbuch, nun in Neuauflage erschienen. Ab sofort verkaufen wir daher die Vorauflage beider Kommentare bei uns im Shop!

Pressemitteilung: Niedersachsen und Brandenburg bringen Rechtsreferendariat in Teilzeit in den Bundesrat ein

Wir hatten über die Pläne bereits in den RefNews berichtet. Nun wird es laut Pressemitteilung des Niedersächsischen Justizministeriums konkret:

Der Bundesrat befasst sich am 16.12.2016 mit einer gemeinsamen Initiative der Länder Niedersachsen und Brandenburg für eine Öffnung des Deutschen Richtergesetzes. Damit soll den Ländern die Einführung eines Teilzeitreferendariats für angehende Juristinnen und Juristen ermöglicht werden.

Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz betonte im Vorfeld der Bundesratssitzung: „Ziel ist es, schon bereits im juristischen Vorbereitungsdienst die Vereinbarkeit von Familie und Berufsausbildung zu gewährleisten. Doppelbelastungen, die Referendarinnen und Referendare mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen haben, sollen vermieden werden. Ihnen soll ermöglicht werden, künftig ihr Referendariat über einen längeren Zeitraum zu absolvieren und ihre Ausbildungszeit flexibler einzuteilen.  »»» 

Revision oder Urteil im 2. Examen? Update Dezember 2016

Die Gretchenfrage im 2. Examen: Soll man sich im Strafrecht auf eine Revisionsklausur vorbereiten oder muss man mit einer Urteilsklausur als S2-Klausur rechnen? Diese Frage stellt sich insbesondere für alle Referendare in NRW.

Wir haben wieder einmal geschaut, in welchen Monaten 2016 eine Revision bzw. ein Starfurteil lief. Dies haben wir in einer Tabelle mit den letzten Jahren verglichen.  »»» 

Werbekampagne in MV trägt offenbar Früchte

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Wie wir in den RefNews berichteten, hat Mecklenburg-Vorpommern im Sommer mit einer großen Werbekampagne versucht, auf die Attraktivität des Referendariats in MV hinzuweisen. Dafür wurde unter anderem ein Imagefilm gedreht und veröffentlicht; zudem erhöhte man die Unterhaltsbeihilfe für Rechtsreferendare deutlich.

Die Werbeoffensive hat offenbar gewirkt. Wie das Justizministerium nach einem Bericht der Ostsee-Zeitung bestätigte, haben im Dezember gleich 26 Juristen ihr Referendariat in Mecklenburg-Vorpommern begonnen. So viele angehende Richter und Staatsanwälte seien es zuletzt vor drei Jahren gewesen.

Dass die Rahmenbedingungen des juristischen Vorbereitungsdienst durchaus mit entscheidend dafür sind, wie viele Referendare ihren Vorbereitungsdienst in einem Land ableisten, sollte sich nun auch Thüringen klar machen.  »»» 

Das erste LL.M.-Semester

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…ist schon vorbei. Und es fühlt sich einerseits so an, als wäre ich noch gar nicht wirklich lange hier, aber andererseits ist die ganze Umgebung und der Alltagsablauf auch so normal geworden, dass es mir manchmal schon deutlich länger vorkommt als „erst“ 4,5 Monate die ich in Südafrika bin.

Als ich ankam war hier gerade Winter und nach wie vor kann es abends ab und an recht frisch werden. Man merkt aber, dass der Sommer nun mit großen Schritten heranschreitet und die Tage am Strand/Pool werden häufiger. Bald kann man hoffentlich ins Wasser hüpfen, ohne die ersten Sekunden in eine Schockstarre zu geraten. 😀

Halbzeitfazit

Das Semester hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen und ich habe es bisher noch keine Sekunde bereut, mich noch für den LL.M-Studiengang entschieden zu haben. Womit ich mich nach wie vor nicht so richtig anfreunden kann ist allgemein wieder zur Uni zu gehen. Das Studentenleben ist „ok“, aber den richtigen Mega-Spaß und die große Freude wieder theoretische Sachen zu lernen und zu Vorlesungen zu gehen (und Klausuren zu schreiben) habe ich nicht.  »»» 

Die aktuellen Unterhaltsbeihilfen für Rechtsreferendare

Im Sommer werden oftmals die Beihilfen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst in den Ländern angepasst. Wir haben diese Anpassungen abgewartet und nun unsere Übersichtsseite zu den Unterhaltsbeihilfen für Rechtsreferendare in den 16 Bundesländern aktualisiert. Top-Verdiener sind die Referendare in Brandenburg, Sachsen und Bayern. Die Referendare aus Hamburg werden momentan mit deutlichem Abstand am schlechtesten bezahlt.

Neu: Außerdem haben wir nun auf den Länderübersichtsseiten unserer RefInfo-Seiten detaillierte Infos zur Höhe der Familienzuschläge aufgenommen. Die Zuschläge fallen von Land zu Land doch deutlich unterschiedlich aus.

Jetzt Juristenkoffer für 2017 sichern!

Die Zeit rennt: In 6 Wochen ist das Jahr schon wieder rum und 2017 beginnt! Wer im nächsten Jahr die Klausuren zum 2. Examen schreibt, sollte sich auf jeden Fall jetzt einen Juristenkoffer sichern. Manche Monate sind bereits ausgebucht, für manche Monate sind nur noch wenige Koffer verfügbar.

Alle Infos findest Du auf folgender Seite: https://www.juristenkoffer.de/

Negative Folgen der Reform in Thüringen

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Wie wir ausführlich in den RefNews berichteten, wurde in Thüringen das Gehalt der Rechtsreferendare gekürzt. Zudem wurde aus dem Beamtenverhältnis nun – wie auch in den anderen Ländern – ein öffentlich-rechtliches Ausbildungsverhältnis.

Eine „Kleine Anfrage“ im Thüringischen Landtag zeigt nun die Konsequenzen dieser Maßnahmen. So sind die Einstellungen im Jahr 2016 im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zurück gegangen:  »»» 

MIT RECHT KARRIERE MACHEN – JURAcon Berlin

Die IQB Career Services GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist einer der führenden Recruiting-Dienstleister für Akademiker in Deutschland. 1996 gegründet, bieten wir heute jährlich rund 30 Karriere-Events mit einer für Bewerber wie Unternehmen nutzerfreundlichen Online-Bewerbungslogistik an.

Am 6. Dezember 2016 macht die JURAcon wieder in Berlin Station.  »»»