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REFERENDARIATNEWS

REFNEWS
  Ausgabe 36/2026
Sonntag, der 06.09.2026
     

Alle Artikel der Kategorie "Strafrechtsstation"

Die ersten Tage bei der Staatsanwaltschaft

von

Hier das erste kurze Update aus der Staatsanwaltschaftsstation [ich hätte den Artikel beinahe noch in der falschen Kategorie „Zivilrechtsstation“ eingeordnet…so ganz angekommen bin ich also noch nicht 😉 ].

Der erste Tag war sehr ruhig und nur von kurzer zeitlicher Dauer. Wir wurden begrüßt (wir sind erneut eine kleine Gruppe an Referendaren, was ich nach wie vor gut finde).  »»» 

Ein Strafverteidiger zu seinen Erfahrungen mit ReferendarInnen

Meistens findet man im Netz – so wie auch hier im RefBlog – nur Erfahrungen und Meinungen von Rechtsreferendaren im Hinblick auf ihre Ausbilder. Interessant ist es aber auch zu erfahren, was Anwälte über die Tätigkeit der Rechtsreferendare in der Stationsausbildung und insbesondere über das Auftreten der Referendare als Sitzungsvertreter der Staatsanwaltschaft denken. Der Frankfurter Strafverteidiger Wolfgang Reich hat sich im Interview mit Justament genau dazu geäußert.  »»» 

Beweisverwertungsverbot – Abhören eines Selbstgesprächs im Auto

„famos – Der Fall des Monats im Strafrecht“ ist ein Projekt von Prof. Heinrich an der HU Berlin, welches wir auch bei unseren Surftipps verlinkt haben. Jeden Monat wird auf der Internetseite eine prüfungsrelevante Entscheidung auf 6 Seiten besprochen.

Diesen Monat geht es um die Frage, ob das Abhören eines Selbstgesprächs im Auto gegen ein Beweisverwertungsverbot verstößt oder ob die Aufzeichnungen im Prozess zulasten des Angeklagten verwendet werden darf.  »»» 

Referendarstation

von Gleiss Lutz
Mit mehr als 400 Anwältinnen und Anwälten an den Standorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart sowie in Brüssel und London beraten wir auf allen Gebieten des Wirtschaftsrechts. Gleiss Lutz bietet Full Service auf höchstem Niveau – exzellente Beratung in sämtlichen Rechtsgebieten. Unser Anspruch und unser Renommee: Lösungen für die komplexesten Fragestellungen – fundiert, pragmatisch und auf Spitzenniveau. Für unser Büro in Berlin suchen wir Referendare (m/w/d) in allen Fachgebietsgruppen.

„Staatsanwaltsazubis“…

… ist doch irgendwie ein schöner Begriff für Rechtsreferendare bei der Staatsanwaltschaft und insbesondere für Referendare als Sitzungsvertreter in den Verhandlungen vor Gericht!

Über solche Staatsanwaltsazubis berichtet Rechtsanwalt Thomas Wings in seinem Bog. Und einer der schlechtesten Referendare auf der Bank des Staatsanwalts, die RA Wings erlebt hat, war… er selbst – so seine selbstkritische Einschätzung!  »»» 

Durch die Sitzungsvertretung in die Presse…

von

Viele Referendare haben vor der ersten Sitzungsvertretung bei der Staatsanwaltschaft einen klitzekleinen Anfall von Nervosität, bei dem ein oder anderen stehen Schweißperlen auf der Stirn und eventuell schläft man nicht ganz so gut in der Nacht vor dem großen Auftritt. Und zu allem Überfluss kann es dann sogar passieren, dass man namentlich in der örtlichen Presse erwähnt wird. Und das passiert gar nicht so selten, wie folgende Beispiele aus der letzten Woche verdeutlichen.  »»» 

Rezension zu „Russack, Die Revision in der strafrechtlichen Assessorklausur“

In nahezu allen Bundesländern muss man sich im Strafrecht auf eine Revisionsklausur vorbereiten. Nur in Ausnahmefällen ist die zweite Strafrechtsklausur im Examen keine Aufgabe aus dem Revisionsrecht, sondern ein strafrechtliches Urteil.

Passend dazu findet sich auf der Seite juraexamen.info seit Kurzem eine Rezension zum revisionsrechtlichen Standard-Buch von Russack. Und das Fazit fällt positiv aus.  »»» 

Merke: Ohne Krawatte keine Verhandlung!

Der Krawattenstreit ist neu entbrannt! Wie schon vor gut zwei Jahren, hat nun ein Münchner Richter einen Verteidiger, der ohne Krawatte im Saal erschienen war, aus dem Gerichtssaal verwiesen. Der Anwalt hatte die schwarze Robe über sein weißes Hemd angezogen, aber auf die weiße Krawatte verzichtet. Der Richter gab daraufhin dem Verteidiger eine Minute Zeit, „um sich in einen ordnungsgemäßen Zustand zu versetzen“. Doch der Anwalt weigerte sich.  »»» 

Guter Draht zum Sitzungsvertreter!

Dass die Mitwirkung als Rechtsreferendar an einem Fall während der Strafrechtsstation dazu führen kann, dass die Verteidigung einen Befangenheitsantrag stellt, hatten wir euch bereits berichtet. In einem Blog wurde jetzt über einen Fall berichtet, in dem – möglicherweise auch – der „gute Draht“ des Angeklagten zum Rechtsreferendar, der in dem Verfahren als Sitzungsvertreter der Staatsanwaltschaft auftrat, zum letztlichen Freispruch des Angeklagten führte.  »»» 

Befangenheit: Vater als Richter – Sohn als Referendar bei der StA

von

Im Kölner Landgericht musste man sich kürzlich mit einem interessanten Befangenheitsantrag auseinandersetzen. Im sogenannten „Rosenmädchen“-Prozess war der Sohn des Vorsitzenden Richters im Rahmen des Referendariats bei der Staatsanwaltschaft beschäftigt und zufälliger Weise bei genau der Staatsanwältin, in deren Zuständigkeit auch dieser Fall fiel. Die Verteidigung bemängelte, dass der Referendar bei der Anklage der Staatsanwaltschaft mitgearbeitet hatte.  »»» 

Referendariat in OWL (16) – Strafrechts-AG

von

Oft hört man die Empfehlung, ein Rep im Referendariat lohne sich eigentlich nur, wenn die AG schlecht sei. Nur wann ist eine AG schlecht? Um einen Vergleich zu ermöglichen, schildere ich mal die Inhalte aus meiner Strafrechts-AG:

Einführungslehrgang (5 Termine): Anklageschrift, Einstellungsverfügung, Ablauf der Sitzung beim Strafprozess. Es blieb beim Überblick; Unklarheiten wurden erst nach und nach in späteren AG-Terminen beseitigt.  »»» 

Referendariat in OWL (15) – Sitzungsvertretung Teil 3

von

Vorgestern war mein letzter Sitzungsdienst. Auf der einen Seite bin ich erleichtert, nicht mehr eingesetzt zu werden. Denn die Sitzungsvorbereitung benötigt schon Einiges an Zeit. Auf der anderen Seite muss ich aber einräumen, dass mir die Rolle als Staatsanwalt gefallen hat. Immerhin ging ohne den Referendar in der Hauptverhandlung nichts, was Einstellungen, Strafbefehl bei Ausbleiben des Angeklagten etc. anging.  »»» 

Neues Blog über das Rechtsreferendariat

Mit „ref. iur.“ ist ein weiteres Blog eines Rechtsreferendars gestartet, der über seine Erlebnisse im Referendariat und in den Stationen berichtet.

Aktuell geht es vor allem um die Themen Sitzungsvertetung sowie Ablauf des Strafverfahrens, da der Autor gerade in die Strafrechtsstation gestartet ist.  »»»