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  • RefNews - Der Blog von und für Rechtsreferendare


REFERENDARIATNEWS

REFNEWS
  Ausgabe 18/2026
Mittwoch, der 29.04.2026
     

27.05.2010: JurStart – Karrieremesse in Münster

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Auch in diesem Jahr findet wieder die Karrieremesse JurStart in an der Universität Münster statt – wie immer am ersten Donnerstag nach Pfingsten (27.05.2010). Ein Besuch lohnt sich, da wir es hier mit der größten deutschen Job-,  Informations- und Bewerbungsmesse an einer rechtswissenschaftlichen Fakultät zu tun haben.

Im Unterschied zu den vielen kommerziellen Messen ist die JurStart ein kostenloses Angebot des Freundeskreises Rechtswissenschaft e.V. und steht unter der Schirmherrschaft der Justizministerin NRWs, Frau Müller-Piepenkötter. Thematisch richtet sich diese Messe an Juristen aller Ausbildungsstufen, für Referendare interessant sind zum Beispiel individuelle Bewerbungsgespräche für Nebentätigkeiten während des Referendariats oder auch für die Stationen.

Hinweisen möchte ich auch auf die Vortragsreihe „Berufswahl des Juristen“ am 26.05.2010 (genaues Programm findet Ihr hier) und „Berufsaussichten in der Justiz des Landes“ am 27.05.2010, Vortragender ist Johannes Keders, Präsident des OLG Hamm.

Heiße Ware von kreativen Zellen (-insassen)

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Viel Kreativität haben die Hamburger Justizbehörden bewiesen. Hier gibt es ein Projekt namens „Santa Fu“, in dessen Rahmen von Gefangenen produzierte Waren verkauft werden.

heisse ware

Dies allein ist nichts neues, was besonders ist, sind die einzelnen Waren, die angeboten werden. Ironie scheint bei der Auswahl der Produkte eine herausragende Rolle spielen: Beginnend beim Spiel „Alaarm“ ein wildes Ausbrecherspiel, welches von den Gefangenen selbst entwickelt wurde, über das Memory „Tattoo“, wobei die Motive originale Tattoos von Gefangenen sind bis hin zum Pflegeset „Bleib Sauber“, eine Herrenpflegeserie gibt es hier alles, was einem gefangenen Gehirn so entspringen könnte.

Besonders hervorheben möchte ich noch, dass Teile der Gelder, die mit dem Verkauf eingenommen werden, die Opferhilfsorganisation „Weißer Ring“ unterstützen. Also alles in allem ein unterstützenswertes Projekt – positiv für den Vollzug, Opferhilfe und wirklich schöne Produkte. Hier könnt Ihr Euch das umfangreiche Sortiment von „Santa Fu“ ansehen.

415madisonavenue – Wahlstation in New York

Daniel berichtet seit Februar von seiner Wahlstation in New York. Er arbeitet dort für 3 Monate in einer Rechtsanwaltskanzlei.

Der Name des Blogs „415madisonavenue“ hat übrigens auch seine Bedeutung: Dies ist der Sitz der Kanzlei, in der Daniel seine Wahlstation verbracht hat…

Rechtsreferendar (m/w/d) Pflichtstation Rechtsberatung oder Wahlstation Arbeitsrecht

von Handelsverband Südwest e. V.
Sie wollen einen breiten Überblick über Rechtsberatungsthemen erfahren und die Verknüpfung zwischen Recht und Wirtschaft kennenlernen oder einen vertiefenden Einblick ins Arbeitsrecht erlangen? Dann sind Sie bei uns richtig! Der Handelsverband Südwest e.V. ist ein Arbeitgeber- und Interessenverband. Wir vertreten die arbeitsrechtlichen, tarif- und sozialpolitischen Interessen des Einzelhandels und sind Tarifträgerverband. So vielfältig wie unsere Mitglieder, die sich vom Kleinstbetrieb bis hin zu Global Playern zusammensetzen, sind auch die Fragen dieser Unternehmen. Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt in der arbeitsrechtlichen Beratung und Vertretung unserer Unternehmen. Die Problemstellungen betreffen sowohl das Individual- als auch das Kollektivarbeitsrecht. Außerdem beraten wir unsere Mitgliedsunternehmen in sämtlichen Rechtsfragen, die rund um ein Unternehmen auftreten können (z. B. Wettbewerbsrecht, Miet-/Pachtfragen, Kaufrecht u. a.).

Examenstermin Februar 2010: Die 2 Verwaltungsrechtsklausuren

Nach den Karnevalstagen wurden noch die abschließenden Verwaltungsrechtsklausuren geschrieben. Im Forum von Juraexamen.com gab es dazu folgende (kurze) Hinweise:

V1-Klausur:

So sollte das wohl sein:

VG Hamburg 6. Kammer
17.04.2008
6 K 4218/06

Hamburgisches Oberverwaltungsgericht 2. Senat
19.03.2008
2 Bf 192/05

Und hier sind Links zu den Urteilen des VG Hamburg und des OVG Hamburg

V2-Klausur:

Bei der zweiten Klausur ging es um Waffenrecht.

Der Klausur dürfte folgendes Urteil zugrunde liegen:
OVG NRW – VG Aachen
20.02.2008
20 A 1368/07

Auch dieses Urteil findet man hier im Volltext

Berlin: Referendarparty des Personalrats

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Die feierfreudigen Berliner lassen es wieder krachen – die nächste Referendarparty steht vor der Tür!

RefFlyer 5-B

Der Personalrat der Referendare am KG Berlin veranstaltet diese am Freitag, den 26.02.2010 ab 21 Uhr. Alle   ReferendarInnen aus Berlin und Brandenburg sind dazu ganz herzlich eingeladen. Freundinnen und Freunde, die gerne und ausgiebig feiern, dürfen auch mitgebracht werden.

Location: NBI Club, Kulturbrauerei, Schönhauser Allee 36, gut erreichbar mit der U2, Haltestelle Eberswalder Straße. Die Karten können vorab im Personalratsbüro in der Salzburger Str. 21-25 für 3 € erworben werden oder für die kurz Entschlossenen an der Abendkasse für 5 €.

Restplätze beim LG Dortmund

Für die Spontanen und Kurzentschlossenen gibt es zur Zeit Restplätze im OLG-Bezirk Hamm. Diesmal aber nicht in den weniger beliebten Städten Arnsberg, Detmold oder Paderborn, sondern für den Start im April werden noch Plätze am Landgericht Dortmund vergeben.

„Interessenten, die Ihre erste Prüfung voraussichtlich bis Mitte April 2010 abgelegt haben werden, werden gebeten, sich bereits jetzt mit der Referendarabteilung des Oberlandesgerichts Hamm unter der Tel.Nr. 02381 272- 4315 (Frau Lange) oder 0381 272-4311 (Frau Nüsken) in Verbindung zu setzen.“

Das Bundesbank-Referendariat

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Nein, Referendare gibt es nicht nur in Schulen und Gerichten, auch die Bundesbank bietet ein sogenanntes „Bundesbank-Referendariat“ an. Eingestellt werden können unter anderem Rechtswissenschaftler mit einem Universitäts-Diplom, die sich einem zweistufigen Assessment-Center der Bundesbank erfolgreich gestellt haben. Es folgt eine 21-monatige Ausbildung, wobei der Monatsbruttoverdienst eines ledigen Referendars bei unglaublichen 1982,20 Euro liegt!!!

Die Schwerpunkte der Ausbildung klingen jedoch kaum juristisch, man beschäftigt sich hauptsächlich mit politischen und betriebswirtschaftlichen Themen. Das Referendariat endet mit einer Laufbahnprüfung für den höheren Bankdienst. Die Prüfung umfasst Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre unter besonderer Berücksichtigung rechtlicher und notenbankspezifischer Aspekte.

Nach meiner Einschätzung ist das Bundesbank-Referendariat wohl eher eine Variante für diejenigen, die am Ende des Studiums festgestellt haben, dass sie doch lieber BWL hätten studieren sollen oder ihr Rechtsreferendariat vergeigt haben und nach vielversprechenden Alternativen suchen! 🙂

Der nächste Einstellungstermin ist voraussichtlich der 01.10.2010. Ausführliche Informationen gibt es hier. Eine Zusammenstellung in Form eines Flyers findet Ihr hier.

Neuer Personalrat am LG Heidelberg

Bereits seit 3 Monaten ist am Landgericht Heidelberg ein neuer Personalrat im Amt. Folgende Referendare sind gewählt worden:

Isabel Röcker (Veranstaltungen), Sabina Krispenz (Finanzen), Paul Krell (Kommunikation), Rolf Polke (Internet), Philipp Steinbrenner (stellv. Vorsitzender), Jörg Fischer (Vorsitzender)

Wer sich über die Arbeit der neuen Referendarvertreter informieren möchte, kann dies auf der Homepage der Referendare am LG Heidelberg tun…

Update: Weniger Referendarstellen in Hamburg

Anfang der Woche hatten wir darüber berichtet, dass in Hamburg in Zukunft deutlich weniger Referendare eingestellt werden. In diesem Monat gab es bereits nur 41 statt der sonst üblichen 51 Einstellungen.

Inzwischen hat die Personalstelle der Referendare die Punktzahl veröffentlicht, mit der man in Hamburg ins Referendariat starten konnte. Der Anstieg viel dabei noch ziemlich moderat aus. Diesen Monat brauchte man 11,44 Gesamtpunkte, um eingestellt zu werden. Im Vergleich zum Dezember 2009 war dies ein Anstieg von knapp 1 Punkt.

Allerdings ist in den nächsten Monat mit einem noch deutlicheren Anstieg zu rechnen. Denn in den nächsten drei Monaten sollen jeweils nur 21 statt 51 Referendare eingestellt werden, um so die Kürzung von insgesamt 100 Stellen in Hamburg zu erreichen. Wir werden natürlich weiter darüber berichten!

Verwaltungsstation bei der Stadt Köln

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Wer noch auf der Suche nach einer interessanten Stelle im Rahmen der Verwaltungs- oder Wahlstation ist, für den ist dies sicherlich etwas: Die Stadt Köln sucht laufend Referendare, die ihre 3-monatige Station hier verbringen wollen.

Und bei den immerhin über 50 Ämtern, die Köln zu bieten hat, findet sicherlich jeder etwas passendes (Museen, Sportstätten, Europaangelegenheiten…). Als besonders hervorhebenswert halte ich auch die Ausrichtung auf prüfungsrelevante Bereiche, was ja leider nicht selbstverständlich ist. Eine prüfungsorientierte Einführung in die Grundlagen der Gestaltung von Bescheiden ist ebenfalls Ausbildungsinhalt.

Sogar die Möglichkeit zum Einüben von Aktenvorträgen wird gegeben. Die gesamte Anzeige findet Ihr hier.

Das alles klingt also rundum gelungen. Falls jemand auch praktische Informationen über die Ausbildung bei der Stadt Köln gesammelt hat und etwas zur Umsetzung der hoch gesteckten Ziele sagen kann: Bitte Kommentar hinterlassen! 🙂

Die Examensklausuren im Februar

Im Netz finden sich wieder ein paar Hinweise darauf, welche Klausuren in diesem Monat im Examen liefen. Im Strafrecht beispielsweise gab es die klassische Zusammensetzung: Als S1-Klausur war eine Anklageschrift zu fertigen, als S2-Klausur lief eine Revision. Die Sachverhalte haben wir auch in unsere Kategorie „↳ Was lief in den Klausuren“ eingestellt.

Besonders ist dieser Klausurmonat deshalb, weil die Kandidaten nun acht Tage frei haben! Wegen den Karnevalstagen werden die Verwaltungsrechtsklausuren erst am 18./19. Februar geschrieben. Wenn wir im Netz Infos zu diesen Ö-Rechts-Klausuren finden, werden wir diese natürlich ebenfalls im RefBlog veröffentlichen.

Examenstermin Februar 2010: Die 2 Strafrechtsklausuren

Im Strafrecht lief in diesem Monat der Klassiker: S1-Klausur war eine Anklage, als S2-Klausur lief eine Revision. Hier die kurzen Hinweise auf die Sachverhalte:

S1-Klausur:

Materiell ging es in erste Linie um Mord, Versuch; Problem Heimtücke bein Kleinstkindern etc
Prozellrechtlich um Beweisverwertungsverbote beim verdeckten Ermittler

Ich denke, der Klausur lag dieser Fall zugrunde im Wesentlichen:

http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/4/08/4-296-08.php

S2-Klausur:

leider ne revisionsklausur.

der mandant ist von der großen strafkammer des lg wegen gefährlicher kv in 2 fällen zu 3 jahren und 3 monaten verurteilt worden.

gefragt war nach den erfolgsaussichten der revision gegen das urteil.

probleme waren,dass es 2 verhandlungstermine gab,dabei war ein fristproblem ob es fortsetzung ist oder ne neue hv haette stattfinden müssen.

dann einige rügen, wie zustaendigkeit der großen strafkammer, ausschluss der öffentlichkeit,da das gerichtsgebäude ab 16:00 uhr zu war und die sitzung bis 17 uhr ging.
ablehnung eines beweisantrages wegen unerreichbarkeit des zeugen

materiell waren es notwehrproblematik und die qualifizierung der kv, dann noch ein kleines beweisproblem denke ich.

dann wohl noch was mit ner bestehenden bewährung,dazu bin ich aber nicht mehr gekommen.

[Quelle: Juraexamen.com]