Ein Forschungsprojekt untersucht, wie juristische Klausuren künftig fairer und nachvollziehbarer mittels KI korrigiert werden können. Im Mittelpunkt steht nicht die Vorstellung, menschliche Prüfer durch Technik zu ersetzen. Vielmehr geht es um die Frage, welche Kriterien bei der Bewertung tatsächlich tragfähig sind und wie digitale Werkzeuge helfen könnten, Abweichungen, Routinen und unausgesprochene Erwartungen sichtbar zu machen. Damit berührt die Studie einen Kernbereich der juristischen Ausbildung.
Für Referendarinnen und Referendare ist das Thema besonders relevant, weil die Klausuren im zweiten Staatsexamen über Berufschancen, Verbesserungsversuche und oft auch über den weiteren Karriereweg entscheiden. Wer mehrere fünfstündige Arbeiten schreibt, erwartet zu Recht, dass nicht nur das Ergebnis, sondern auch der Bewertungsweg plausibel bleibt. Das Projekt lenkt den Blick deshalb auf Strukturen, die bisher häufig erst im Widerspruchs- oder Überdenkungsverfahren greifbar werden und dann nur mühsam rekonstruiert werden können. »»»




Ein interessantes Urteil zum Zweiten Staatsexamen: Das Bundesverwaltungsgericht hatte 2012 in einem Fall aus Sachsen zu entscheiden, ob eine Klausur mit 0 Punkten bewertet werden darf, wenn die Kandidatin den Prüfer kontaktiert, der im Rahmen des Widerspruchsverfahrens seine Bewertung der Klausur nochmals zu überdenken hatte. Durch den Anruf wollte die Kandidatin erfahren, aus welchen Gründen der Prüfer zu seiner ursprünglichen Note kam. 

Wärme und Energie sind unser Beitrag zur Lebensqualität – jeden Tag aufs Neue.
Als BEW Berliner Energie und Wärme GmbH versorgen wir die Hauptstadt klimaschonend mit Strom und Wärme. Unser Fernwärmenetz ist mit mehr als 2.000 Kilometern Länge das größte Westeuropas. Wir beliefern etwa ein Drittel der Berliner Haushalte mit Wärme.
Mit dem Know-How unserer gut 2.300 Mitarbeitenden decken wir die gesamte Wertschöpfungskette der Fernwärme ab – von der Erzeugung über den Netzbetrieb und -ausbau bis hin zum Vertrieb. Mit Hochdruck arbeiten wir am Kohleausstieg bis 2030 und an einer klimaneutralen Erzeugung ab 2045. Damit unterstützen wir das Land Berlin maßgeblich beim Erreichen seiner Klimaziele.
Auf dem Weg dahin wollen wir einen höheren Anteil an erneuerbaren Energien und Abwärme realisieren. Dazu müssen wir viele unserer Standorte und Anlagen umgestalten. Für diese Herausforderung und die damit verbundenen Aufgaben brauchen wir Menschen, die sich mit ganzer Kraft für unser gemeinsames Ziel einer lokalen Wärmewende engagieren – Menschen wie Dich. 



Ein älterer Erfahrungsbericht

In unserer Artikel-Serie „Wer war eigentlich …“ nehmen wir einen weiteren Examenskommentar unter die Lupe und befassen uns mit Adolf Baumbach, dem Begründer des Beck’schen Kurzkommentars zum Handelsgesetzbuch. Dieser hieß lange „Baumbach/Hopt“ und erscheint seit der Umbenennung durch C.H. Beck nur noch unter dem Namen „Hopt“.

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