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  • RefNews - Der Blog von und für Rechtsreferendare


REFERENDARIATNEWS

REFNEWS
  Ausgabe 35/2026
Freitag, der 28.08.2026
     

Buch Top-Seller im Monat November

von

Wir möchten Euch hier einige unserer Top-Seller des Monats November vorstellen. Denn vielleicht ist ja auch etwas für Euch dabei?

Zivilrechtsstation:
Kurpat – Das Zivilurteil
Kaiser/Kaiser/Kaiser – Materielles Zivilrecht im Assessorexamen
Anders/Gehle – Das Assessorexamen im Zivilrecht  »»» 

Juristische Beratung durch einen Roboter

von

Der „Roboter-Anwalt“, veröffentlicht durch die Anwaltskanzlei Ratis aus Passau, wird Ende November 2017 auf der Euroforum-Konferenz Legal Tech präsentiert.

Kreiert wurde der Roboter-Anwalt zur Klärung wichtigster Fragen in Sachen Kündigung. Wem also gekündigt wurde, kann sich kostenlos und ohne Registrierung über die Internetseite der Kanzlei oder deren Facebookseite mittels eines Gesprächs mit dem Roboter Informationen einholen.  »»» 

Zulassungsverbot aufgrund von Unwürdigkeit?

von

Wegen Unwürdigkeit durfte sie zunächst nicht als Anwältin zugelassen werden – eine Juristin klagte in mehreren Instanzen, erst einmal erfolglos. Doch dann entschied das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe anders.

Aber wie kam es überhaupt dazu? Während ihres Referendariats ist die Frau verbal sehr ausfallend geworden. Sie beleidigte ihren Ausbilder bei der Staatsanwalt per Email, weil dieser sie angeblich unfair bewertet habe.  »»» 

Rechtsreferendar*in (m/w/d) für die Wahlstation im juristischen Referendariat im Projekt "Stärkung von Rechtsstaatlichkeit und Transparenz zur Förderung der sozialen Kohäsion" im Senegal

von Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Ein besseres Leben für alle und sinnstiftende Aufgaben für unsere Mitarbeiter*innen – das ist unser Erfolgsmodell. Seit mehr als 50 Jahren unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) als Unternehmen der Bundesregierung bei der weltweiten Umsetzung entwicklungspolitischer Ziele. Gemeinsam mit Partnerorganisationen in 120 Ländern engagieren wir uns in unterschiedlichsten Projekten. Wenn Sie etwas in der Welt bewegen und sich selbst dabei entwickeln möchten, sind Sie bei uns richtig. Die GIZ setzt im Sektor Governance u. a. Vorhaben zu den Themen Digitalisierung, Landrecht, Arbeitsrecht und Verwaltungsmodernisierung um. Die Vorhaben sind dabei in einer Hub-Struktur zusammengefasst, durch die die Bereiche Verwaltung, Finanzen, Logistik und Kommunikation gebündelt erbracht werden. Das Neuvorhaben "Stärkung von Rechtsstaatlichkeit und Transparenz zur Förderung der sozialen Kohäsion in Senegal" ergänzt das bestehende Portfolio und zielt darauf ab, durch eine Stärkung der Justiz sowie der Bekämpfung illegaler Finanzströme das Vertraün der Bevölkerung in den Staat und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Einsatzort ist Dakar. Der Einsatzzeitraum ist 01.04.2026 - 31.03.2028. Die Art der Anstellung ist Vollzeit. Die Bewerbungsfrist ist der 17.12.2027.

Rechtsreferendar auf Polizeifahrt leicht verletzt

von

Neuss (Nordrhein-Westfalen) – die Polizei war zusammen mit einem Rechtsreferendar auf dem Weg zu einer angeblichen Schlägerei am Hauptbahnhof, als der Streifenwagen plötzlich aus einer Rechtskurve flog und mit einem anderen entgegenkommenden Auto zusammenstieß. Zwei Polizisten, der Referendar und die 52-jährige Fahrerin des anderen Autos, welche später noch in ein Krankenhaus kam, wurden leicht verletzt.   »»» 

Erhöhung der Unterhaltsbeihilfe in Berlin

von

Wie es am 18.10.2017 auf der Seite Berlin.de bekannt gegeben wurde, wird die Unterhaltsbeihilfe rückwirkend ab 01.08.2017 erhöht. Und das recht deutlich! Der Betrag von 1.170,38€  wurde auf 1.245,38€ angehoben, das sind ganze 75€ mehr!   »»» 

Justizminister Guido Wolf setzt sich für Teilzeitreferendariat ein

von

Wir haben hier schon öfter davon berichtet – vom Rechtsreferendariat in Teilzeit. Nun setzt sich auch Guido Wolf (CDU), Justizminister vom Baden-Württemberg, auf Bundesebene dafür ein. Denn die Justiz müsse ihren Beitrag zum familienfreundlichen Arbeits- und Ausbildungsverhältnis leisten. „Auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf legen wir in der Justiz großen Wert“. Da aber eine Änderung der Juristenausbildung erforderlich ist und das Deutsche Richtergesetz geändert werden muss, erarbeitete Wolf mit seinem Ministerium ein entsprechendes Modell und brachte es eine Arbeitsgruppe der Justizminister-Konferenz ein. Dieses soll nun als Basis für einen Gesetzentwurf dienen.  »»» 

Studie zu Examensergebnissen in den einzelnen Bundesländern

von

Im September diesen Jahres wurde die Studie „Hängen die Ergebnisse der zweiten juristischen Prüfung vom Examensort ab?“ veröffentlicht, die sich mit dem Vergleich der Examensergebnisse in den einzelnen Bundesländern beschäftigt.

Ist es für das Ergebnis relevant, wo die Prüfung abgelegt wurde? Sind die Anforderungen in einem Bundesland höher als in einem anderen? Kann sich ein Bundeslandwechsel nach der ersten juristischen Prüfung auf die Examensnote positiv wie negativ auswirken?

Die Untersuchung von Lorenz Kähler, Uwe Engel und Franziska Ritter wertete Noten beider Staatsexamina von mehr als 18.400 Studenten von 2009 bis 2014 aus. Die nötigen Daten wurden von 10 Bundesländern geliefert, so ist es leider kein bundesweiter Vergleich geworden, wie ursprünglich geplant.   »»» 

Frust an Deutschlands Verwaltungsgerichten – SternTV berichtet

von

Dass die Verwaltungsgerichte aufgrund der Massen an zu bearbeitenden Asylverfahren total überlastet sind, berichteten wir ja schon einige Male hier in den RefNews. Am 11. Oktober 2017 wurde auch bei SternTV ein Beitrag dazu ausgestrahlt, den wir Euch hier zu Teilen etwas zusammenfassen möchten.

Die VG´s müssen über jeden einzelnen Asylfall entscheiden, in dem geklagt wurde. Denn jeder hat das Recht gegen die Entscheidung der Bundesrepublik Deutschland Klage einzureichen. Im zweiten Quartal 2017 taten das auch 62% der abgelehnten Asylbewerbern. Und das macht sich bemerkbar!  In VG Düsseldorf, dem zweitgrößten VG Deutschlands, liegt die Belastungsquote der Mitarbeiter bei über 270%. Hier werden bis zu 80% Asylverfahren bearbeitet, der Rest wird aufgeschoben.   »»» 

Blog – Wahlstation in Kenia

von

Wenn die Wahlstation ansteht, spielen sehr viele Rechtsreferendare mit dem Gedanken, diese im Ausland zu verbringen.

Wir haben einen interessanten Blog im Internet entdeckt, in dem eine Referendarin ihre ersten Tage ihrer Wahlstation in Nairobi, Kenia schildert. Dabei geht es bis jetzt noch gar nicht um ihre juristische Tätigkeit, sondern eher um Eindrücke des Landes, der Menschen und Verhaltensweisen.  »»» 

Richter auf Probe – welche Examensergebnisse sind notwendig?

von

Wir haben für Euch unsere Richterseiten auf den neusten Stand gebracht! So könnt Ihr unter juristenkoffer.de/richter alle wesentlichen Informationen zu den Einstellungsvoraussetzungen nachlesen, die aktuell je nach Bundesland gefordert werden. Aber auch Wissenswertes über die Bewerbung, das Bewerbungsverfahren und Besonderheiten in den Fachgerichtsbarkeiten haben wir Euch zusammengestellt.

Hier könnt Ihr Euch einmal einen Überblick über die Anforderungen der Examensergebnisse verschaffen, die in Berlin sogar gesenkt wurden. Fachgerichtsbarkeiten können abweichen.   »»» 

Es muss nicht immer die Anwaltskarriere sein

von

Finanzbeamter, Jurist in einem Unternehmen oder in einem Ministerium, Anwalt oder Richter – sie alle haben die gleiche Grundlage, das Jurastudium. „Dem Absolventen steht eine Vielzahl von Möglichkeiten offen“, so der Generalsekretär des Vereins Deutscher Juristentag Andreas Nadler. Denn der Großteil der Volljuristen sind zwar Anwälte, das muss aber nicht so sein. Wie wäre es mit dem Arbeiten in Rechtsabteilungen von Unternehmen und Verbänden oder einer Richter- oder Staatsanwaltstätigkeit? Oder wäre vielleicht die Lehre und Forschung oder eine Steuerberatungskanzlei interessant? Aber auch die Branche Legal Tech birgt neue Herausforderungen.  »»» 

Baldiges Aus für die Wahlstation in den USA?

von

Eine Auslandsstation gehört für viele Rechtsreferendare in der heutigen Zeit einfach dazu.  Es spricht ja auch einiges dafür. Man sammelt viel wertvolle internationale und kulturelle Erfahrung, die Fremdsprachenkenntnisse – insbesondere das Fachvokabular – werden vertieft und weiter ausgebaut und man erhält Einblicke in ein anderes Rechtssystem. Spätere Arbeitgeber, wie große Unternehmen, setzten einen Auslandsaufenthalt voraus bzw. bevorzugen diese Bewerber.  »»»