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Wie in meinem letzten Artikel versprochen, möchte ich euch noch über zwei Verhandlungen aus meiner Strafrechtsstation berichten, die mir am deutlichsten in Erinnerung geblieben sind:
Hier kommt er endlich, der versprochene Bericht über den Sitzungsdienst. Seit meinem letzten Bericht ist einige Zeit vergangen und die Station liegt – gefühlt – ewig lange zurück. Trotzdem will ich euch meine Erlebnisse nicht vorenthalten.
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Mittlerweile ist die Strafrechtsstation vorbei und ich möchte ein Fazit zur Ausbildung in dieser Station ziehen.
Die Strafrechtsstation gilt als die spannendste und abwechslungsreichste Station, ist aber auch mit dem wohl größten Sprung ins kalte Wasser verbunden – sofern man in der Einzelausbildung einem Staatsanwalt zugewiesen und zur Sitzungsvertretung eingeteilt wird. Weder im Studium noch in den übrigen Stationen des Referendariats trägt man als Rechtsreferendar eine so hohe Eigenverantwortung. Ich hatte zum Glück die Möglichkeit diesen Sprung ein bisschen sanfter vorzunehmen.
Wie im letzten Beitrag versprochen, hier nun mein exklusiver Bericht für Euch von meiner ersten Verhandlung als Sitzungsvertreter der Staatsanwaltschaft.

Nächste Woche wird es nun tatsächlich ernst und ich bin das erste Mal für eine Sitzungsvertretung bei der Staatsanwaltschaft eingeteilt. Die Akten haben wir alle bereits diese Woche bekommen. Es gibt jeweils eine Sitzungsmappe für einen Amtsgerichtsstandort und in dieser sind dann die Handakten für die unterschiedlichen zu verhandelnden Strafsachen enthalten. Die unterschiedlichen Fälle habe ich, neugierig wie ich bin, auch gleich ein bisschen durchgeschaut. 
Nachdem die erste Station beim Zivilgericht schon wie im Fluge vergangen ist, hatte man bei der Staatsanwaltschaftsstation das Gefühl, dass die gar nicht richtig angefangen hatte, da war sie auch schon wieder vorbei. Im Vorhinein hatte ich von fast allen, mit denen ich über das Referendariat gesprochen habe, gehört, dass die Station bei der Staatsanwaltschaft die spannendste Station des Refs werden wird. Da muss ich (leider) für mich sagen, dass das bei mir nicht zutraf!
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