Zur Vorbereitung auf das Assessorexamen reicht die praktische Ausbildung z. B. bei Gericht und der Besuch der Arbeitsgemeinschaft nicht aus. Wie auch beim Referendarexamen kommt es auf die Übung bei den schriftlichen Klausuren an. Viele Rechtsreferendare greifen daher zu Klausurenkursen, Übungsbüchern und Skripten.
Ein verbreitetes Skript ist „Die zivilgerichtliche Assessorklausur“ von Ralf Stoffregen, das bei Alpmann Schmidt erscheint. Die Rezension beruht auf einer Vorauflage; aktuell ist die 6. Auflage 2026. Der Autor ist Richter am Amtsgericht a. D. und hat langjährige Erfahrung als Leiter von Referendararbeitsgemeinschaften und als Repetitor. Das spiegelt sich im Skript durchaus wider. Der Autor erklärt gut und lässt keine Fragen offen, die sich beim Durcharbeiten stellen. Alle Ausführungen sind verständlich, sodass das Skript eine solide Grundlage für die Examensvorbereitung in Bezug auf die juristische Arbeitsweise bietet. »»»



In den meisten Ländern ist die Strafstation – meist bei der Staatsanwaltschaft – die zweite Pflichtstation im juristischen Referendariat; Reihenfolge und Dauer regelt das jeweilige Landesrecht. In Nordrhein-Westfalen etwa dauert die Strafstation drei Monate; reichen die Ausbildungsplätze bei den Staatsanwaltschaften des Bezirks nicht aus, kann sie bei einem Strafgericht abgeleistet werden (§ 35 Abs. 2 Nr. 2 JAG NRW). Normalfall bleibt aber die Ausbildung bei einem Staatsanwalt. Dies bietet sich in der Praxis natürlich auch an, da die strafrechtlichen Klausuren im zweiten Staatsexamen zumeist auch aus der Perspektive der Staatsanwaltschaft gestellt werden.
Rezension aus dem Jahr 2018 zur Erstauflage; Hinweise zur aktuellen 4. Auflage 2024 findest Du am Ende des Beitrags.
Wir sind Helmke-Becker & Kollegen, eine Frankfurter Rechtsanwaltskanzlei mit Spezialisierung auf Strafrecht. Für unser junges, dynamisches Team suchen wir fortlaufend kompetente und zielstrebige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unsere Karrieremöglichkeiten sprechen Interessierte an anspruchsvollen, vielseitigen Tätigkeiten im Straf-, Arbeits- oder Erbrecht an.
Das Buch „Öffentliches Recht im Assessorexamen“ von Roland Kintz ist in der JuS-Schriftenreihe bei C.H.Beck erschienen. Die Rezension beruht auf einer Vorauflage; aktuell ist die 12. Auflage 2024 (34,90 €, Stand: Oktober 2026). Das Buch ist
Die Vorbereitung auf die Prüfungen im Assessorexamen sollte möglichst früh beginnen. Schon zu Beginn des Referendariats empfiehlt es sich, über die Anforderungen Bescheid zu wissen und sich den Stoff anzueignen. Das hier vorgestellte Buch von Lasse Dinter und Christian Jakob (C.F. Müller, Reihe „Referendariat“) soll typisches Klausurwissen behandeln. Grundlage ist die von den Autoren vorgenommene Auswertung bereits gelaufener Examensklausuren im Strafrecht. Unsere Rezension stammt aus dem Jahr 2016 und bezieht sich auf eine Vorauflage; zur aktuellen Auflage siehe den Hinweis am Ende.
Das hier vorgestellte Skript behandelt examensrelevantes Wissen für das Assesorexamen im Bereich der rechtsgestaltenden Anwaltsklausuren. In vier Schritten wird der Leser an die Bearbeitung eines solchen Klausurentyps heran geführt.
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