Wenn man sich für den Justizdienst in Sachsen-Anhalt entschieden hat, geht die Bewerbung direkt an das Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz in Magdeburg. Die Postadresse lautet:
Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz des Landes Sachen-Anhalt
– Referat PM1 –
Domplatz 2-4
39104 Magdeburg
Man muss nicht warten, bis das zweite Examen komplett in der Tasche ist; eine Bewerbung ist bereits möglich, wenn die schriftlichen Ergebnisse der zweiten Staatsprüfung vorliegen.
Die Liste der einzureichenden Unterlagen ist zwar übersichtlich, muss aber vollständig sein, um einen reibungslosen Prozess zu gewährleisten. Erforderlich sind:
- Ein aussagefähiger Lebenslauf, der den bisherigen Werdegang gut widerspiegelt.
- Kopien der Zeugnisse über die Abiturprüfung.
- Kopien der Zeugnisse über die Erste Juristische Staatsprüfung.
- Kopien der Zeugnisse über die Zweite Juristische Staatsprüfung (oder die Bescheinigung über die schriftlichen Ergebnisse).
- Nachweise über die Ausbildungsstationen und die Leistungen in den Arbeitsgemeinschaften während des Referendariats.
- Gegebenenfalls Nachweise über sonstige Prüfungen oder Tätigkeiten (z.B. Promotion, Fachanwaltstitel oder relevante Auslandserfahrungen).
- Ganz wichtig: Eine Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Referendariats- und ggf. weitere Personalakten, inklusive der Angabe, wo diese Akten aktuell geführt werden.
Nach dem Eingang der Unterlagen verspricht das Ministerium eine unverzügliche Nachricht über den weiteren Fortgang. In Zeiten der Digitalisierung ist es zudem wichtig zu wissen, dass das Ministerium personenbezogene Daten gemäß der EU-DSGVO verarbeitet.



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