Wer in Baden-Württemberg den Weg zum Richteramt einschlägt, landet nicht in einem verstaubten Hinterzimmer, sondern an einer der zentralen Schaltstellen unseres Rechtsstaats. Jährlich stellt das Land rund 120 neue Köpfe ein, um die Justiz am Laufen zu halten. Das Tolle daran ist: Man hat es nicht mit einem langweiligen „Daily Business“ zu tun, denn jeder Fall ist anders und verlangt höchste Konzentration sowie objektive Entscheidungen. Die Unabhängigkeit ist dabei das höchste Gut – als Richter ist man gemäß Art. 97 GG und § 1 LRiStAG allein dem Gesetz unterworfen und niemanden sonst gegenüber weisungsgebunden.
Man entscheidet im Namen des Volkes über Schicksale, schlichtet Streitigkeiten zwischen Nachbarn oder prüft, ob Behörden korrekt gehandelt haben. In Baden-Württemberg wird man zu Beginn immer als Richter auf Probe eingestellt, egal ob man später lieber zur Staatsanwaltschaft oder ans Gericht möchte. Das Land legt großen Wert darauf, dass die Justiz modern und digital arbeitet, was durch elektronische Akten und ergonomische Arbeitsplätze unterstützt wird. Zudem wird massiv in die Vereinbarkeit von Beruf und Familie investiert, was die Justiz zu einem attraktiven Arbeitgeber macht, der auch in Krisenzeiten absolute Sicherheit bietet. Kurzum: Es ist ein Beruf mit Sinn, bei dem man vom ersten Tag an Verantwortung übernimmt.



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