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Das Blog zum Rechtsreferendariat

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REFERENDARIATNEWS
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  Ausgabe 14/2026
Sonntag, der 05.04.2026
     

Klausursachverhalte im November

Wir haben inzwischen auch die Hinweise aus dem Netz zu den Sachverhalten der Klausuren, die im November im Examen liefen, zusammengetragen und in die Kategorie „Was lief in den Klausuren“ eingestellt. Vergangenen Monat gab es bei den strafrechtlichen Klausuren den Klassiker: S1 war eine Anklage und S2 eine Revision. Mitte diesen Monats können wir dann auch wieder das Fazit ziehen, wie das Verhältnis von Revisionen zu Strafurteilen im Jahr 2010 war.

Update: LG Ellwangen bleibt als Referendarstandort erhalten
von

Wie wir bereits berichtet hatten, plagte sich das LG Ellwangen mit dem Ausbleiben der Rechtsreferendare herum, da sich nicht genügend Referendare für diesen Standort bewarben.

Seit Okotber 2009 konnten dort keine neuen Referendare mehr begrüßt werden. Nun aber die Kehrtwende: Wie aktuell in der „Schwäbischen Post“ zu lesen ist, wurde offenbar eine Lösung gefunden.  »»» 

Referendariat in OWL (17) – Verwaltungsstation(en)
von

Die Verwaltungsstation genießt allgemein nicht den besten Ruf. Dies liegt an der Befürchtung langer Präsenzzeiten in der Verwaltung, teilweise auch an den Gerüchten rund um verstaubte „Referendarakten“ aus dem Archiv, an denen sich schon Generationen von Referendaren austoben durften. Tatsächlich nimmt die Verwaltungsstation auch vermehrt Rücksicht auf die Bedürfnisse der Referendare. So ist es mittlerweile bei allen Kollegen so, dass nur 3 Tage die Woche gearbeitet werden muss (1 x AG und 1 x Lerntag).  »»» 

von FORIS AG
Die FORIS AG ist ein börsennotiertes Unternehmen mit Sitz in Bonn und hat die gewerbliche Prozessfinanzierung seit 1998 im deutschsprachigen Rechtsmarkt etabliert. Mit der Initiierung des ersten deutschen Prozessfinanzierungsfonds sind wir in 2024 den nächsten Schritt gegangen und suchen kreative Köpfe, die uns auf unserem Wachstumskurs begleiten. Unser Finanzierungsportfolio umfasst nationale und internationale Rechtsstreitigkeiten, vornehmlich im Bereich des Wirtschaftsrechts. Wir bieten Ihnen eine enge persönliche Betreuung durch unsere Rechtsanwälte und fördern gleichzeitig eine selbstständige juristische Bearbeitung der Ihnen übertragenen Fälle. Spezialisiert auf ein Rechtsgebiet (z.B. Erbrecht) oder breit aufgestellt (Vertragsrecht, Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht, Insolvenzrecht, Kartellrecht) – wir bieten Ihnen die Gelegenheit, sich umfassend mit zivilrechtlichen und prozessualen Fragen zu beschäftigen und den rechtlichen Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit selbst mitzubestimmen.
Update: Ein Rechtsreferendar erfindet eine neue Biermarke

Ende letzten Monats berichteten wir im RefBlog über den Berliner Rechtsreferendar Sebastian Koch, der seit gut einem Jahr ein Sozialbier („Quartiermeister“) verkauft.

Nun hat auch Spiegel-Online einen Artikel veröffentlicht, in dem es um das „Trinken für den guten Zweck“ geht. Erwähnung findet natürlich auch das Berliner Quartierbier. Der Artikel ist aber auch darüber hinaus sehr lesenswert!

Haus- und Werbeverbot am Landgericht für Repetitorien?
von

Wie Anfang des Jahres vom Verwaltungsgericht Göttingen (Az.: 4 B 10/10)  im Rahmen des vorläufigen Rechtsschutzes beschlossen, kann ein Werbeverbot und damit verbunden ein Hausverbot für kommerzieller Repetitorien in Universitäten gerechtfertigt sein. Begründet wurde dies damit, dass das kommerzielle Repetitorium in Konkurrenz zum universitären Angebot trete sowie den Eindruck erwecke, dass das Angebot der Universität nicht ausreichend sei.  »»» 

Referendariat am LG Kaiserslautern Teil 4
von

So endlich komme ich nochmal dazu Neuigkeiten zu schreiben. Ende September habe ich nun meine Zivilrechtsstation beendet und ich habe es im Stationszeugnis letztendlich doch noch auf 10 Punkte geschafft. Insgesamt gesehen war es aber auf keinen Fall so, dass großzügig bewertet wurde, wie man es aus anderen LG Bezirken hört. Oft wird ja am Ende der Station überlegt, ob man seinem Ausbilder etwas schenken soll. In meinem Fall war es so, dass mein Richter eine ihm angebotene Flasche Wein abgelehnt hat mit der Anmerkung, dass er es leider nicht dürfe… Naja dann hab ich die Flasche eben selbst getrunken 😉

Seit Oktober bin ich nun noch bis Ende des Monats beim Verwaltungsgericht. Hier macht mir die Arbeit viel Spaß und ich fange an mich für Verwaltungsrecht zu begeistern. Im Studium sah das ganze noch anders aus. Aber in der Praxis macht das Arbeiten eh meist mehr Spaß. Durfte jetzt auch schon 2mal mit auf Ortbesichtigungen fahren. Dies ist auch mal eine ganz schöne Abwechslung.

Vorbestraft fürs Referendariat bewerben?

In der „Volksstimme“ wurde über einen 33-jährigen betrügerischen Diplom-Juristen berichtet, der sich momentan unter anderem wegen Betrugs in 47 Fällen vor Gericht verantworten muss. Für angeblich verloren gegangene Pakete hatte er zum Beispiel von der Post Schadensersatz verlangt und so 10500 Euro „eingenommen“. Laut Bericht hat sich der Angeklagte aber momentan auch beim OLG Naumburg um einen Referendarplatz beworben. Da stellt sich doch die Frage, ob diese Bewerbung Aussicht auf Erfolg hat.  »»» 

Der “Knöringer” in Neuauflage erschienen

Nach dem Anders/Gehle ist mit dem Knöringer nun auch das zweite „Standard-Lehrbuch“ für die Zivilrechtsstation in neuer Auflage erschienen. Welches dieser beiden Bücher besser für die Ausbildung geeignet ist, ist sicherlich Geschmacksache.

Alle Bücher für die erste Station und speziell zum Urteilsaufbau findest Du im Referendarbuchladen. Dort gibts auch eine Liste mit Empfehlungen, welche Bücher für die Zivilrechtsstation besonders geeignet sind.

Klausurenkurs zur Vorbereitung auf das 2. Examen
von

Ich habe mich die letzten Wochen ausgiebig mit der Frage beschäftigt, welchen kommerziellen Klausurenkurs ich – zusätzlich zu den bei Gericht angebotenen Klausuren – buchen soll. In die Auswahl kamen dabei die üblichen Verdächtigen: Hemmer, Alpmann Schmidt, Kaiser etc.

And the winner is…. Alpmann Schmidt! Ich habe mich mit dieser Entscheidung wirklich schwer getan.  »»» 

…und ein weiteres Blog zum Rechtsreferendariat

Mit „cinema in my mind“ gibt es eine weitere Referendarin, die nicht nur aber auch über ihre Erlebnisse im Referendariat schreibt. Die Bloggerin ist erst im März 2010 ins Referendariat gestartet, was noch viele interessante Einträge erwarten lässt.

Empfehlen können wir euch aber nicht nur die Kategorie „Referendaralltag“, auch die anderen Einträge sind lesenswert und unterhaltsam!