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  Ausgabe 43/2018
Dienstag, der 23.10.2018
     

 / Nach dem Referendariat

Traumjob Richter!?

von

Viele Referendare liebäugeln mit einem späteren Job als Richter. In unserer Umfrage geben derzeit 62,5 % der RefBlog-Leser an, später Richter werden zu wollen.

Wir hatten bereits über das Blog einer jungen Proberichterin berichtet, die über ihren Arbeitsalltag schreibt. Nun hat sie in einem Beitrag beschrieben, wie bei ihr ein normaler Arbeitstag aussieht. Die Arbeitsbelastung ist offensichtlich ähnlich hoch wie in der freien Wirtschaft.

Arbeitsstart ist ca. 6 Uhr, manchmal erst um 7 Uhr. Ich fange früh im Zug an zu arbeiten, da ich noch fahren muss. Dort erledige ich so Sachen, wie Aktenspiegel erstellen bzw. Akten durcharbeiten, Urteile korrigieren, selten schreibe ich im Zug bereits Tatbestände. Wenn ich im Büro ankomme, erledige ich meinen Posteingang für maximal 1 Stunde. Das bedeutet, das ich pro Posteingang (Post gibt es immer zweimal am Tag) nur die schnellen Akten mache. Alles, was länger als 10 Minuten dauert, muss gestapelt werden.

Danach ist der Tagesablauf sehr unterschiedlich. […] Momentan schreibe durchschnittlich pro Woche 9 Urteile und 3-4 Voten, Verhandlungen sind an drei Tagen mit maximal 5 Verhandlungen.

Was an Restzeit übrig bleibt ist leider nicht viel. Ganz und gar nicht viel. Und die wird dann verwendet für PKH Sachen, umfangreichere Beschlüsse oder Aktenstudium mit Literaturrecherche. Abends um 21 Uhr fällt dann der Hammer und ich in der Regel eine halbe Stunde später ins Koma.

Vielleicht überdenkt der ein oder andere nach diesem Artikel nochmals seinen Berufswunsch. Im Referendariat habe ich den Gerichtsalltag als recht entspannt und angenehm empfunden.

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Allerdings ist jeder Jobeinstieg mit viel Arbeit verbunden, was natürlich auch für den Staatsdienst gilt. Und dass in der letzten Zeit aus finanziellen Gründen weniger Richter und Staatsanwälte eingestellt wurden, dürfte sicherlich auch dazu beitragen, dass die Richter deutlich mehr zu tun haben. Möglicherweise entscheidet sich dann aber der ein oder andere bei diesen Berichten doch für die freie Wirtschaft, in der das Gehalt – bei gleich viel Arbeit – deutlich höher ausfallen kann.

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Der Artikel wurde am 4. Juli 2011 von veröffentlicht. Michael ist ein ehemaliger Referendar aus NRW.