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REFERENDARIAT NEWS
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  Ausgabe 26/2017
Dienstag, der 27.06.2017
     

Alle Artikel der Kategorie "Ausland"
Deutsch-Südafrikanische Juristenvereinigung
von

Wer sich für eine Auslandsstation in Südafrika interessiert, dem seien die Seiten der Deutsch-Südafrikanischen Juristenvereinigung ans Herz gelegt: Hier finden sich aktuelle Aufstellungen über Ausbildungsstellen, Erfahrungsberichte und Infos als Linksammlung, die man für diesen Aufenthalt benötigt. Angefangen mit Einreisebestimmungen über Reiseführer bis hin zu einem Verzeichnis von Backpacker-Hotels in Südafrika bleiben kaum Fragen offen.  »»» 

Erfahrungsbericht: Verwaltungsstation am Deutschen Generalkonsulat in Osaka

clavisto-Talent Dr. Matthias Eiden hat am Japanprogramm für Rechtsreferendare der Robert-Bosch-Stiftung teilgenommen: Sowohl die Verwaltungs- als auch die Wahlstation des Referendariats bieten die Gelegenheit zur Ableistung dreier Monate im Ausland. Besonders beliebt dürften dabei die Auslandsvertretungen des Auswärtigen Amtes sein. Gleichsam weniger verbreitet dürfte für deutsche Referendare die Reise nach Japan sein. Dies überrascht, da der japanischen Rechtsordnung starke Übereinstimmungen mit dem deutschen (Zivil-)Recht zugestanden werden; tatsächlich sind in heutiger Zeit der Einfluss und die Ausstrahlung des anglo-amerikanischen Rechtskreises vorherrschend.

Motiviert durch das – mittlerweile eingestellte – Japanprogramm für Rechtsreferendare der Robert-Bosch-Stiftung machte ich mich also im Herbst 2015 auf nach Osaka, die drittgrößte Stadt Japans nach Tokio und Yokohama. Mich erwartete ein vergleichsweise kleines Generalkonsulat mit 5 deutschen Entsandten und 8 japanischen Ortskräften. Die Existenz des Generalkonsulats ist der enormen Wirtschaftskraft des Kansai-Ballungsraums, in dem sich u.a. die Städte Osaka, Kyoto und Kobe und damit rd. 18 Mio. Einwohner befinden, geschuldet.  »»» 

Das zweite und letzte LL.M.-Semester hat begonnen
von

…oder besser gesagt: es läuft mittlerweile schon auf Hochtouren und neigt sich (fast) schon wieder dem Ende zu. *Kinder, wie die Zeit vergeht*

Ende Januar starteten die Vorlesungen für mein zweites LL.M.-Semester. Die langen Semesterferien (November bis Ende Januar) habe ich u.a. genutzt, um mit der Masterarbeit zu beginnen und mit einer Freundin durch Südafrika zu reisen. Die Kurse für das Semester habe ich auch recht schnell und ohne großartige Überlegungen festgelegt. Von zwei Kommilitoninnen aus dem letzten Semester (für die das letzte Semester schon das zweite und somit letzte war, weil sie den LL.M. im Januar 2016 begonnen hatten) bekam ich einige Unterlagen (u.a. ein Buch) für die Kurse, die mich in diesem Semester vom Stundenplan her spontan am meisten angesprochen haben. Der Einfachheit (oder vielleicht auch Faulheit 😉 ) halber – und damit man nicht wieder Stunden damit verbringen muss sich die Unterlagen zusammenzusuchen und zu kopieren – bin ich dann auch einfach bei diesen Kursen geblieben (zu 90% passt es vom Material auch, nur ein paar Aufsätze wurden ausgetauscht).  »»» 

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Das erste LL.M.-Semester
von

…ist schon vorbei. Und es fühlt sich einerseits so an, als wäre ich noch gar nicht wirklich lange hier, aber andererseits ist die ganze Umgebung und der Alltagsablauf auch so normal geworden, dass es mir manchmal schon deutlich länger vorkommt als „erst“ 4,5 Monate die ich in Südafrika bin.

Als ich ankam war hier gerade Winter und nach wie vor kann es abends ab und an recht frisch werden. Man merkt aber, dass der Sommer nun mit großen Schritten heranschreitet und die Tage am Strand/Pool werden häufiger. Bald kann man hoffentlich ins Wasser hüpfen, ohne die ersten Sekunden in eine Schockstarre zu geraten. 😀

Halbzeitfazit

Das Semester hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen und ich habe es bisher noch keine Sekunde bereut, mich noch für den LL.M-Studiengang entschieden zu haben. Womit ich mich nach wie vor nicht so richtig anfreunden kann ist allgemein wieder zur Uni zu gehen. Das Studentenleben ist „ok“, aber den richtigen Mega-Spaß und die große Freude wieder theoretische Sachen zu lernen und zu Vorlesungen zu gehen (und Klausuren zu schreiben) habe ich nicht.  »»» 

Die ersten Wochen in neuer Umgebung
von

Und hier ist er, der erste Beitrag aus dem fernen Südafrika. :-)

Der Abflug aus Deutschland
Glücklicherweise flog ich erst abends ab, so dass ich nicht allzu früh in den Tag starten und noch in Ruhe einiges erledigen konnte. Am Flughafen in Deutschland passierte dann allerdings, was nicht passieren sollte: der Reißverschluss am Koffer riss (zum Glück nicht von dem großen Hauptfach, aber trotzdem…auch vorne waren Dinge drin, die ich gerne behalten wollte ;-)). Was also nun? Ich kam auf die Idee, den Koffer in Plastikfolie einwickeln zu lassen – leider war die Maschine hierfür nur vormittags besetzt. Also Plan B: Fix in einen Laden im Flughafen gegangen, eine Rolle Tesa-Powerklebeband geholt und den Koffer damit mehrfach umwickelt…es sah zwar nicht schön aus, aber es hielt. 😉 Bei dem Handgepäck hatte ich die Menge etwas überschritten. Der Mitarbeiter am Schalter hat es aber zum Glück einfach durchgewunken und ich musste für das Übergepäck nichts bezahlen.  »»» 

Auf nach Südafrika
von

Let the LL.M.-year begin! 

Mein letzter Beitrag ist zwar schon fast zwei Monate her, aber in der Zwischenzeit ist auch nicht mehr wirklich viel passiert. Der wichtigste Posten war neben der Unizusage natürlich das Visum und das zu bekommen hat (wie ich im vorherigen Beitrag ausführlich berichtet habe) ja wirklich reibungslos und sehr schnell funktioniert. :-) Den Flug habe ich kurz nach Erhalt des Visums fest gebucht und die weiteren Dinge, wie die Untervermietung meiner Wohnung, auch recht schnell regeln können. Ich muss in meiner Wohnung zwar noch einige Sachen wegräumen und der Koffer für Südafrika muss auch noch gepackt werden, aber größere oder wichtige Dinge die noch zu erledigen wären stehen schon seit einiger Zeit nicht mehr an.  »»» 

Deine Meinung zählt

Wieviele Leute seid Ihr in der AG?

Erfahrungsbericht: Wahlstation bei Noerr in London

Jana Baumann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Corporate bei Noerr, hat Ihre Wahlstation in Ihrer Lieblingsstadt London absolviert. In ihrem Erfahrungsbericht erfährst Du mehr über Ihre spannende Zeit in einer der größten Wirtschaftsmetropolen, Tipps für Deine Auslandsstage inklusive.

Ganz bewusst habe ich mich frühzeitig bei Noerr für die Wahlstation in London beworben, da ich die Stadt einfach liebe und das Büro die einzigartige Möglichkeit bietet, zwar englischsprachig, aber doch im deutschen Recht tätig zu werden. Dies rührt daher, dass Noerr mit seinem Londoner Büro gar nicht erst versucht, in Konkurrenz zu den großen englischen Kanzleien zu treten, indem Noerr nun auch im englischen Recht beriete. Vielmehr tritt Noerr ganz bewusst als deutsche Kanzlei auf dem englischen Markt auf und fokussiert sich auf die Beratung englischer Mandanten bei grenzüberschreitenden Transaktionen oder sonstigen Geschäften mit Deutschlandbezug.  »»» 

Visumsbeantragung bei der Südafrikanischen Botschaft
von

Nachdem ich also nunmehr alle Unterlagen beisammen hatte, fuhr ich Anfang Mai zur Südafrikanischen Botschaft nach Berlin, um das study visa zu beantragen. Aufgrund einiger Aussagen, wie unfreundlich es da zuginge etc., machte ich mich schon auf das Schlimmste gefasst. Ich musste dann jedoch feststellen, dass die ganzen Befürchtungen total unbegründet waren.

Die Botschaft öffnet laut Internetseite um 9 Uhr und ich hielt es für klug, schon etwas früher da zu sein, um als eine der ersten nicht allzu lange warten zu müssen.  »»» 

Yippie-Ya-Yeah: Die Zusage der Universität ist da
von

Endlich war es so weit. Nachdem ich meine Bewerbung direkt zum Bewerbungsstart am 1. März online übermittelt und anschließend auf Anfrage des International Office noch weitere Unterlagen eingereicht hatte, hieß es: warten auf eine (hoffentlich positive) Rückmeldung. Doch die Warterei zog sich zäh wie Kaugummi unter einem Pfennigabsatz. :-( Ab Mitte April sank die Stimmung langsam schon in den Keller, weil man während der Warterei ja auch ziemlich in der Luft hing. Es gibt zwar noch zig Dinge zu regeln bevor man für 1 Jahr ins Ausland geht, aber das macht ja alles keinen Sinn sich damit schon konkret zu befassen, bevor nicht einmal die definitive Zusage der Universität vorliegt. Verrückt genug, dass ich schon lange vor der Bewerbung eine Unterkunft fest gebucht hatte – aber für alle weiteren Schritte: da wollte ich nun doch zunächst die Zusage schwarz auf weiß vor mir haben.  »»» 

Die LL.M.-Bewerbung
von

Der Monat März steht nicht nur für den Frühlingsanfang, sondern auch für die eröffnete Bewerbungsphase für den LL.M.-Studiengang in Stellenbosch. Endlich! Die Bewerbungszeit für den LL.M-Start im Juli läuft vom 1. März bis 31. März. Da ich auf diesen Monat sowieso schon eine Weile hingefiebert habe (natürlich auch wegen dem besser werdenden Wetter 😉 ), habe ich mich dann natürlich auch direkt am 1. März an den Laptop gesetzt, um mich online zu bewerben. Der Bewerbungsablauf selbst ist wirklich sehr unkompliziert.  »»» 

Als Anwalt in Saudi-Arabien arbeiten

Allen & Overy unterhält Büros in allen Teilen der Welt. Partner Johannes Bruski arbeitet schon ein paar Jahre in einem Kooperationsbüro von A&O in Riad, Saudi-Arabien. Was ist dort anders als in New York, London oder Frankfurt?

Ausgerechnet Saudi-Arabien. Als Johannes Bruski seinen Bekannten 2008 erzählte, dass er für Allen & Overy nach Riad zieht, hielt sich deren Begeisterung in Grenzen. Saudi-Arabien ist ein Land, bei dem man eher an strenge Gesetze denkt, als an spannende Mandate und Lebensqualität.  »»» 

Englischtest und Reiseimpfungen für das LL.M.-Jahr
von

Bei den Vorbereitungen für den Auslandsaufenthalt muss ja so allerlei erledigt werden. Mit einigen Dingen kann bzw. sollte man ruhig schon früh genug anfangen: wie mit dem Englischtest und den Reiseimpfungen.

Sprachkenntnisse
Sicherlich wird man durch ein Auslandsjahr seine Sprachkenntnisse verbessern und/oder noch weiter vertiefen. Für den LL.M. im englischsprachigen Ausland muss allerdings schon ein solides Grundgerüst an Sprachkenntnissen vorgewiesen werden, damit die Uni auch sichergehen kann, dass das englische Verständnis etwas tiefergehend ist als nur auf „hello, how are you?“ antworten zu können.  »»» 

Ran an den Speck!
von

Und los geht es mit den Vorbereitungen für das anstehende LL.M-Jahr.

Das A und O für ein LL.M-Studium ist natürlich, sich rechtzeitig und umfassend zu informieren, damit dem geplanten Auslandsaufenthalt auch nichts im Wege steht. Bis es soweit ist und man in der ersten Vorlesung sitzt, ist vorab nämlich allerlei zu erledigen. Auf meiner to-do-Liste stehen folgende Punkte:   »»» 

I am back again! – Emily goes abroad (Teil 2)
von

Oder: Was will die denn wieder hier im Blog? – Teil 2

[…und hier die Fortsetzung zum ersten LL.M.-Beitrag]

Der ideale Zeitpunkt für den LL.M.
Tja, der ideale Zeitpunkt. Gibt es den überhaupt? Irgendwas ist doch immer: Prüfungsstress, gerade erst in eine andere Stadt umgezogen oder einen Job begonnen, neu verliebt oder frisch getrennt…es scheint, als findet sich sowieso nie der „richtige“ Zeitpunkt. Richtig ist aber doch eigentlich eh nur, was ihr draus macht. Habt ihr Lust auf einen LL.M. und es ist irgendwie realisierbar? Dann macht es! Tut es für euch und nicht für Freunde/Familie/Partner oder den Nachbar-Hamster. Klar kann so ein Jahr für eine Beziehung eine schwierige Hürde sein, aber hey: es ist „nur“ ein Jahr und damit ein Klacks verglichen mit den Jahrzehnten die vor euch liegen (sollten). Eine gute Beziehung wird das aushalten – und die Möglichkeit sich zu besuchen gibt es ja auch. :-) Hält es die Beziehung nicht aus, war es das auch nicht wert. Wer weiß schon was die Zukunft bringt?   »»»