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  • RefNews - Der Blog von und für Rechtsreferendare


REFERENDARIATNEWS

REFNEWS
  Ausgabe 43/2026
Montag, der 19.10.2026
     

Haftpflichtversicherung – keine Mitversicherung für Referendare

von

Während des Jurastudiums verschwendeten die Meisten gar keinen Gedanken an das Thema Haftpflichtversicherung. Zu recht – der Großteil war einfach bei den Eltern mitversichert! Anders war das beispielsweise oft nur bei älteren Studenten und Verheirateten.

Aber nach Ende des Studiums, während der Übergangszeit zum Referendariat und auch während des Referendariats sieht die Situation anders aus: Die Mitversicherung bei den Eltern endet und man sollte eine eigene Haftpflichtversicherung abschließen. Als Angehöriger des öffentlichen Dienstes haben Referendare noch einen Vorteil: Es gibt Anbieter, die hier günstigere Tarife haben. Dies gilt übrigens nicht nur für die Haftpflichtversicherung! Viele Versicherer bieten spezielle Tarife für Angehörige des öffentlichen Diensts an.

Referendarparty in Berlin am 27.11.2009

von

An dieser Stelle möchte ich auf die nächste Referendarparty, organisiert vom Personalrat der Referendare am KG Berlin und dem Referendarrat Brandenburg, hinweisen.

20091127_RefParty

Sie findet statt am Freitag, den 27.11.2009 um 21 Uhr im Salz Club Berlin (Salzufer 20) unter dem Motto „Snowy+Salty“. Karten kosten im Vorverkauf 3 Euro, an der Abendkasse 5 Euro. Weitere Infos findet Ihr hier.

„Das Insider-Dossier: Karriere in der Großkanzlei“

Für diejenigen, die sich vorstellen können, nach dem Referendariat bei einer Großkanzlei zu arbeiten, ist möglicherweise das Buch von Caspar Behme und Nicolas Nohlen „Das Insider-Dossier: Karriere in der Großkanzlei“ interessant. Das Buch soll „Berufseinsteigern den entscheidenden Wissensvorsprung im Hinblick auf eine zielorientierte Karriereplanung, eine erfolgreiche Bewerbung sowie einen gelungenen Einstieg in der Großkanzlei“ geben.

Zwar wurde bereits über das Erscheinen des Buchs im Netz berichtet (so zB hier bei jurabilis), viele Rezensionen findet man im Netz bislang nicht. Bei Amazon gibt es insgesamt vier Kundenrezensionen, alle haben das Buch mit 5 von 5 Sternen bewertet. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich die Bewertungen ernst nehmen sollte, wenn Bekannte der Autoren diese abgeben:

[…] Die Autoren, die ich noch aus dem Studium kenne, […]

Eine differenzierte Rezension findet man dann aber noch im buc.blog.  Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass die Autoren nicht unbedingt neutral über die Kanzleien berichten:

Gleichzeitig haben sie sich von diesen Anwälten gut zwei Drittel ihres Buchs schreiben lassen und ihnen Anzeigen im Buch verkauft – schlaue Sache.

Die letzten knapp einhundert Seiten sind mit Image-Anzeigen der achtzehn beteiligten Unternehmen gefüllt.

Insgesamt fällt das Fazit aber dann doch auch hier recht positiv aus:

Wer noch nie einen solchen Laden von innen gesehen hat und ernsthaft mit dem Gedanken einer solchen Karriere spielt, dem kann das Buch hier weiterhelfen. Denn es wird tatsächlich sehr plastisch geschildert, was die da eigentlich den ganzen Tag machen. […]

Wer es […] mit Freshlinks, Noerrlutz und McOvery wirklich ernst meint, wird vielleicht einen Blick hineinwerfen wollen.

Vielleicht werde ich mir demnächst dieses Buch auch mal zulegen und hier dann meine eigene Bewertung dazu abgeben. Bei Amazon gibts das Werk gebraucht schon ab 17 Euro (Neupreis: 24,95 Euro).

Rechtsreferendariat

von Kreis Stormarn
Gerne bieten wir dir als angehender Juristin oder angehendem Juristen die Möglichkeit, einen Teil der Referendariatsausbildung in der Kreisverwaltung Stormarn abzuleisten. Du kannst bei uns die Verwaltungsstation mit einer Daür von 4 Monaten oder die Wahlstation im Schwerpunkt Staat und Verwaltung mit einer Daür von 3 Monaten absolvieren.

Einstellungsorte und -termine OLG Hamm 2010

von

Das OLG Hamm hat auf seiner Internetseite die voraussichtlichen Einstellungsorte mit den entsprechenden Terminen für das Jahr 2010 veröffentlicht. Hiernach werden am LG Münster in den Monaten Februar und Juni keine Arbeitsgemeinschaften gebildet. Hier gab es sonst in jedem Monat eine AG.  Dafür wurde der nicht allzu beliebte Standort LG Arnsberg mit 4 Einstellungsterminen im Jahr 2010 bedacht.

Die Verteilung sieht künftig so aus, dass bis auf die Monate Juni und Oktober immer ein kleines (und bei den meisten unbeliebtes) Landgericht dabei ist. Der Termin sollte also mit bedacht ausgewählt werden! 😉

Richtereinstellung – Licht und Schatten

Wir haben mal wieder für Euch die Internetseiten der Justizministerien und Oberlandesgerichte durchstöbert und unsere Infoseiten zu den Richter-Einstellungsvoraussetzungen aktualisiert. Man will es kaum glauben, aber mit Sachsen-Anhalt und Thüringen gibt es noch zwei Länder, die weiterhin online keine Infos dazu anbieten, ob man Chancen hat, als Richter auf Probe eingestellt zu werden und wie ggf eine Bewerbung zu erfolgen hat. Da werden wir dann demnächst eine neue Anfrage per Email starten.

Ansonsten ist diesmal die Entwicklung uneinheitlich: Positives gibt es aus NRW und Niedersachsen zu berichten, (etwas) schlechter sieht es zur Zeit in Bayern und Sachsen aus…

Niedersachsen

Die Infos zur ordentlichen Gerichtsbarkeit haben sich zwar nicht geändert. Trotz der Haushaltssperre werden aber offenbar Ersatzeinstellungen vorgenommen, und das sogar in der Verwaltungsgerichtsbarkeit! So sind seit kurzem auf der Seite des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts konkrete Stellen für Richter auf Probe ausgeschrieben:

In der niedersächsischen Verwaltungsgerichtsbarkeit können ab sofort 7 Richterinnen und Richter auf Probe eingestellt werden.

Nordrhein-Westfalen

In NRW gibt es auch eine (kleine) gute Nachricht. So hatte das Landesarbeitsgericht Köln viele Monate lang bekannt gegeben, dass wegen des Rückgangs der Eingänge in nächster Zeit keine Einstellungen mehr in die Arbeitsgerichtsbarkeit erfolgen werden. Nunmehr findet sich aber auch dort eine konkrete Ausschreibung für immerhin 3 Proberichter:

Im Bezirk des Landesarbeitsgerichts Köln sind voraussichtlich drei Stellen für

            Richterinnen/ Richter auf Probe  (R1)

zu besetzen.

Die Bewerberinnen/ Bewerber sollten beide Staatsexamen möglichst mit vollbefriedigend absolviert haben. Von Vorteil ist ein Bezug zum Arbeitsrecht in der Ausbildung oder bisherigen Berufstätigkeit.

Bayern

Eine gegenteilige Entwicklung lässt sich dagegen in Bayern ablesen. Wurden im Zusammenhang mit dem Examenstermin 2008/II noch landesweit 40 Richter und Staatsanwälte eingestellt, werden es im Zusammenhang mit dem Termin 2009/I nur noch 25 sein. Ein deutlicher Rückgang! Das geringere Angebot an Stellen verbunden mit einem wohl höheren Andrang an Bewerbern schlägt sich auch in den Einstellungsvoraussetzungen nieder: Waren bislang „nur“ 8,0 Punkte im zweiten Examen für eine Bewerbung erforderlich, sind es jetzt 8,5 Punkte.

Sachsen

Richtig schlecht sieht es offenbar in Sachsen aus. Dort werden schon keine konkreten Infos mehr zu den Voraussetzungen einer Bewerbung genannt. Es findet sich dagegen der folgende (eindeutige) Hinweis:

Auf Grund der Stellensituation können bis auf weiteres keine Einstellungen in den höheren Justizdienst erfolgen.

Unser Tipp für alle, die Richter oder Staatsanwalt werden wollen:

DAS „INSIDER-DOSSIER“ – RICHTER / STAATSANWALT WERDEN

Möchte man als Richter oder Staatsanwalt arbeiten, muss man sich auf die Bewerbung und das folgende Vorstellungsgespräch beim Gericht bzw. Justizministerium optimal vorbereiten.

EXKLUSIV NUR AUF JURISTENKOFFER.DE!

» Informationen zu den tatsächlichen Einstellungsvoraussetzungen vieler Bundesländer,
» nützliche Hinweise zum Bewerbungsverfahren sowie insbesondere
» detaillierte Protokolle von Juristen, die bereits ein solches Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben.

Sichere Dir jetzt das Insider-Dossier und erreiche so das Ziel, Richter bzw. Staatsanwalt zu werden! Alle Infos zum Insider-Dossier findest Du auf dieser Seite.

Neuer Personalrat am LG Düsseldorf

Inzwischen ist die Wahl des Personalrates für 2009/2010 am Landgericht Düsseldorf abgeschlossen. Immerhin 88 Referendare haben sich an der Wahl beteiligt; 2 davon haben es geschafft, einen ungültigen Stimmzettel abzugeben :-).

Wir gratulieren den 8 neuen Mitgliedern des Personalrats und wünschen eine erfolgreiche Amtszeit!

20 Jahre Mauerfall: Die Juristenausbildung in der DDR

von

Aus aktuellem Anlass widmet sich dieser Artikel der Ausbildung von Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten in der DDR. Hier gibt es schon verschiedene Kuriositäten und Lächerlichkeiten, ein fader Beigeschmack aber bleibt…

Beginnen wir also von vorn: Bis ca. 1950 gab es in der DDR die zweistufige Juristenausbildung, wie wir sie auch jetzt kennen, bestehend aus Studium und Referendariat. Dieses System wurde in den 50er Jahren abgeschafft und durch die Ausbildung zum Diplomjuristen ersetzt, also eine einstufige Ausbildung ohne Referendariat, die, nach erfolgreichem Abschluss zur Ausübung juristischer Berufe ermächtigte. Die Ausbildung an den Hochschulen fand getrennt nach dem angestrebten Beruf statt: Auf der einen Seite die Rechtsanwälte, auf der anderen die Richter und Staatsanwälte. Ein Praxisjahr mussten künftige Richter und Staatsanwälte zusätzlich absolvieren. Dies ist wohl mit dem Referendariat vergleichbar, nur gab es kein 2. Staatsexamen.

An 4 Universitäten fand die Ausbildung statt. Interessant ist hierzu, dass es noch eine 5. Möglichkeit gab, Diplomjurist zu werden: An der Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit in Potsdam. Hier standen keine juristischen, sondern politische Themen im Vordergrund. Daher wundert es kaum, dass die an dieser Hochschule erworbenen juristischen Diplome nicht zur Neu- oder Wiederaufnahme eines gesetzlich geregelten juristischen Berufes nach dem Ende der DDR befähigen. Allerdings wurde vom Entzug im Jahre 1990 bereits erteilter Zulassungen abgesehen.

Abschließend soll hier noch Walter Ulbricht, ehem. Staatsratsvorsitzender der DDR zitiert werden, um das Bild der DDR-Juristenausbildung ins rechte Licht zu rücken: „Unsere Juristen müssen begreifen, dass der Staat und das von ihm geschaffene Recht dazu dienen, die Politik von Partei und Regierung durchzusetzen.“

Examensklausuren im November

Inzwischen gibt es im Netz auch die ersten Hinweise auf die Sachverhalte der Zivilrechtsklausuren, die letzte Woche geschrieben wurden. Zusammenfassungen davon haben wir bereits in unsere Kategorie „Was lief in den Klausuren“ eingestellt. Natürlich werden wir dort auch die Sachverhaltshinweise zu den Strafrechts- und Verwaltungsrechtsklausuren veröffentlichen, die dann ab morgen geschrieben werden. Wir wünschen allen Kandidaten viel Erfolg!

Speyer-Semester: Info-Veranstaltung für Thüringer Referendare

Wer sich für das Ergänzungsstudium an der DHV Speyer interessiert, kann sich zunächst einmal über die Homepage der DHV sowie über unsere Info-Seite zum Speyer-Semester informieren. Es geht aber natürlich nichts über die Berichte von Referendaren aus dem eigenen Bundesland, die selbst ein Semester an der DHV verbracht haben.

In Thüringen bietet der Referendarsverein eine Info-Veranstaltung an, bei der der Referent für die Thüringer Referendare in Speyer, Herr RiVG Groschek, AG-Leiter in der Verwaltungsstation, sowie Thüringer Referendare, die die Verwaltungsstation in Speyer verbracht haben, über die Möglichkeiten und Chancen berichten, welche die DHV für die Referendarausbildung bietet:

Informationsveranstaltung zur Ausbildung an der DHV

Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften, Speyer – Speyer bietet viel mehr als Verwaltungsrecht und Party!

Der Referent für die Thüringer Referendare in Speyer, Herr RiVG Groschek, AG-Leiter in der Verwaltungsstation, sowie Thüringer Referendare, die die Verwaltungsstation in Speyer verbracht haben, berichten über die Möglichkeiten und Chancen, welche die DHV für die Referendarausbildung bietet.

Das ist DIE Gelegenheit, um sich aus erster Hand über die Vorzüge der Station in Speyer – auch über Examensrelevanz und Kosten – zu informieren!

Zeit: 18. November 2009 um 15.00 Uhr
Ort: Thüringer Landesverwaltungsamt, Weimar, Raum 2404, Haus 2

Die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten um kurzfristige Anmeldung zur Veranstaltung beim Thüringer Landesverwaltungsamt,

Frau Neudel, unter Telefon 03 61 / 37 73 72 20.

Sicherlich eine sehr informative Veranstaltung! Ob sowas auch in anderen Bundesländern zur Information interessierter Referendare angeboten wird, wissen wir allerdings nicht…

Alles weitere zu dieser Veranstaltung sowie viele weitere interessante Veranstaltungstipps für Referendare findest Du beim Stationsradar – dem Portal für Stationsangebote, Nebenjobs und Veranstaltungen für Referendare!

Stellenbörse am 24. November 2009 im DAV-Haus in Berlin

Nachdem unsere letzten Veranstaltungshinweise doch recht kurzfristig waren, möchten wir Euch schon heute auf eine Stellenbörse im DAV-Haus in Berlin hinweisen. Diese Verantsaltung ist die ideale Möglichkeit, Anwälte für die Anwalts- oder Wahlstation kennenzulernen oder Kontakte zu Kanzleien aus Berlin und Umgebung für den späteren Jobeinstieg zu knüpfen!

Die Praktikums- und Stellenbörse wird bereits zum 10. Mal vom DAV, dem Berliner Anwaltsverein, dem Forum Junge Anwaltschaft Berlin, den rechtswissenschaftlichen Fakultäten der beiden Berliner Universitäten sowie dem Personalrat der Referendare Berlin ausgerichtet. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist sowohl für die ausstellenden Kanzleien als auch für die Besucher kostenlos.

Auf der Seite des Anwaltvereins gibt es die offizielle Ankündigung der Stellenbörse:

10. Praktikums- und Stationsstellenbörse im DAV-Haus Berlin

Am Dienstag, dem 24. November 2009, 18.00 Uhr wird die 10. Praktikums- und Stationsstellenbörse im DAV-Haus, Littenstraße 11, 10179 Berlin stattfinden.

Der DAV bietet Ihnen gemeinsam mit dem Berliner Anwaltsverein, dem Forum Junge Anwaltschaft Berlin, den rechtswissenschaftlichen Fakultäten der beiden Berliner Universitäten sowie dem Personalrat der Referendare Berlin die Gelegenheit, mit Kanzleien aus Berlin und Umgebung ins Gespräch zu kommen und sich den Anwältinnen und Anwälten vorzustellen.

Studierende und Referendare werden gebeten, sich telefonisch unter +49 30 7 26 15 21 88 oder per Mail buchholz [at] anwaltverein.de anzumelden, damit für sie entsprechende Namensschilder vorbereitet werden können. Wer bei seinen anwaltlichen Gesprächspartnern einen bleibenden Eindruck hinterlassen möchte, wird gebeten, Bewerbungsunterlagen mitzubringen.

Weitere Infos kannst Du diesem Flyer entnehmen. Eine Liste der Kanzleien, die an der vorigen 9. Stellenbörse im April 2009 teilgenommen haben, kann hier als PDF-Dokument eingesehen werden.

Alles weitere zu dieser Veranstaltung sowie viele weitere interessante Veranstaltungstipps für Referendare findest Du beim Stationsradar – dem Portal für Stationsangebote, Nebenjobs und Veranstaltungen für Referendare!

arko GmbH sucht Referendare für die Wahlstation

Die arko GmbH hat uns gebeten, auf ihr Ausbildungsangebot für Referendare aufmerksam zu machen. Und dem kommen wir natürlich gerne nach. Da das Unternehmen seinen Sitz in Wahlstedt hat, ist die Ausschreibung insbesondere für Referendare aus Schleswig-Holstein und Hamburg interessant!

Rechtsreferendare haben die Möglichkeit, ihre Wahlstation in der „Rechts- Expansions- und Franchiseabteilung“ des Unternehmens zu absolvieren. Gesucht werden laufend

engagierte Referendarinnen und Referendare mit breit gefächerten Rechtskenntnissen und Verständnis für wirtschaftliche Betrachtungen und Zusammenhänge.

Der Aufgabenbereich umfasst natürlich vor allem das Vertragswesen. Darüber hinaus zählt zu den Tätigkeiten:

  • die Vorbereitung, Erstellung und Verwaltung von Miet-, Untermiet-, Franchise- und Dienstleistungsverträgen sowie deren Nachträge,
  • Bearbeitung von Mängel- und Schadensfällen,
  • Prüfung der wettbewerbsrechtlichen Zulässigkeit von bestimmten Marketingmaßnahmen,
  • gerichtliche sowie außergerichtliche Korrespondenz in Miet- und Franchiseangelegenheiten,
  • Bearbeitung von Fristenkontrollen und Wiedervorlagen,
  • Überwachung und Kontrolle der eingetragenen Marken.

Wer Interesse hat, findet die vollständige Ausschreibung – inklusive Angaben zum Ansprechpartner für Bewerbungen – auf dieser Seite der arko GmbH…

Viele weitere interessante Angebote findest Du beim Stationsradar – dem Portal für Stationsangebote, Nebenjobs und Veranstaltungen für Referendare!

Fazit zur Verwaltungsstation

Die Verwaltungsstation hat den Ruf, die langweiligste aller Stationen im Referendariat zu sein – wenn man diese 3 Monate nicht gerade an der DHV Speyer oder im Ausland verbringt. Natürlich ist es spannender zivilgerichtliche Urteile zu schreiben oder die Staatsanwaltschaft in Strafverfahren zu vertreten, als den Widerspruch gegen einen Hundesteuerbescheid der Gemeinde xy auf Rechtmäßigkeit hin zu überprüfen.

Und da auch ich nicht das „Speyer-Semester“ gemacht habe oder in der Verwaltungsstation im Ausland war, kann ich das folgende Fazit sehr gut nachvollziehen:

Im Übrigen bleibt der Eindruck, nichts in der Zeit gelernt zu haben. Alle in den 4 Klausuren zu findenden Probleme wurden durch die Kand. selbst erarbeitet oder von der Vertretung angesprochen. Die 2. Klausur musste abgebrochen werden, da sie einen elementaren Fehler enthielt – eine Gesetzesnovellierung wurde gänzlich übersehen. […]

Obwohl das Verwaltungsrecht immer zu meinen Lieblingsgebieten gehörte bzw. gehört, war die AG ernüchternd. Um im Examen zufrieden stellende Leistungen zu erbringen absolut nicht geeignet.

Ich habe zwar ein solches Fazit nicht an die Referendarabteilung geschickt ;-). Inhaltlich kann ich dem aber nur zustimmen. Die Verwaltungsrechts-AG war mit Abstand die AG, die für die Examensvorbereitung und für die Erarbeitung des Stoffs am wenigsten gebracht hat. Meine Lösung des „Problems“ bestand darin, Fußball-Quiz und Schiffeversenken mit meinen Tischnachbarn zu spielen und so viel Urlaub wie nur möglich in diese Station zu legen!