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  • RefNews - Der Blog von und für Rechtsreferendare


REFERENDARIATNEWS

REFNEWS
  Ausgabe 42/2026
Donnerstag, der 15.10.2026
     

Deutlicher Anstieg der Wartezeit in Berlin

Diejenigen, die gerne in Berlin ins Referendariat einsteigen möchten, ihr erstes Examen aber außerhalb von Berlin abgelegt haben, müssen nun deutlich länger auf einen Referendariatsplatz warten, als noch vor einem halben Jahr. Die Wartezeit stieg in diesem Zeitraum deutlich von 6 Monate auf nunmehr 14 Monate an!

Die Referendariatsplätze in Berlin werden zunächst zu 20 % über die Leistungsliste an Bewerber vergeben, die im ersten Examen 10 Punkte oder mehr erreicht haben.  »»» 

Referendariat in OWL (13) – Sitzungsvertretung Teil 1

von

Am Anfang der StA-Station war ich – zugegebenermaßen – nervös, was die Frage der Sitzungsvertretung anging. Jeden Mittwoch kommt der Sitzungsplan per Email und zunächst hoffte ich inständig (1) nicht drauf zustehen und (2) nur am AG in der Stammdienststelle, nicht in einem weit entfernten AG, draufzustehen. In der 3. Woche der StA-Station war ich noch nicht dran (andere Kollegen schon) und in der 4. + 5. Woche war es dann soweit. Zum Glück am Ort der Stammdienststelle und nicht im entlegensten Mini-Amtsgericht.  »»» 

Brandenburg: Unterhaltsbeihilfe wurde erhöht

Gute Nachrichten für alle Brandenburger Referendare: Die Unterhaltsbeihilfe wurde bereits zum zweiten Mal im Jahre 2010 erhöht! Nach unseren Informationen stieg das Referendarsgehalt von 960,80 € auf nunmehr 1046,25 €.

Brandenburger Referendare verdienen damit überdurchschnittlich gut im Vergleich zu den Kollegen aus anderen Ländern, wie man an der Grafik zu den aktuellen Unterhaltsbeihilfen der Rechtsreferendare ablesen kann.

Referendare (m/w/d)

von WISSING HEINTZ Rechtsanwälte PartGmbB
Wir sind eine Kanzlei in Landau in der Pfalz und beraten Privatpersonen sowie Unternehmen. Unsere Fachanwälte arbeiten fachübergreifend zusammen. Wir suchen fortlaufend Referendare (m/w/d) für die Anwaltsstation, die Wahlstation oder eine Nebentätigkeit während anderer Stationen.

68. Deutscher Juristentag

von

Vom 21. bis 24. September 2010 findet der 68. Deutsche Juristentag in Berlin statt, damit feiert dieser sogar sein 150-jähriges Bestehen.  Im vielfältigen Fachprogramm finden sich neben aktuellen juristischen Themen und Fragestellungen auch Veranstaltungen für Studenten und Rechtsreferendare.

Am 21. 09.  findet um 12:00 Uhr im Maritim Hotel eine von ELSA organisierte Einführungsveranstaltung statt, bei der die Teilnehmer auch die Gelegenheit haben, sich bei einem Snack kennen zu lernen.  »»» 

Auch dem Land Berlin fehlen Richter

Bekanntermaßen wurden in der Krise in vielen Bundesländern Stellen für Richter und Staatsanwälte gestrichen. Dementsprechend verwundert es nicht, wenn nun darüber berichtet wird, dass sich viele Prozesse in die Länge ziehen oder gar komplett liegen bleiben, weil es einfach zu wenig Personal an den Gerichten gibt, die diese Fälle bearbeiten.

Kai hatte im RefBlog bereits über die (zukünftig) fehlenden Richter im OLG-Bezirk Hamm geschrieben. Dort sollen allein im Jahr 2010 über 100 neue Richter eingestellt werden –  bei einer Gesamtzahl an Richtern von 1.800 im Bezirk eine sehr gute Quote!  »»» 

Referendariat in OWL (12) – Strafrecht I AG

von

Die Strafrechtsstation ist bei Referendaren geliebt und gefürchtet zu gleich: Denn im Unterschied zu der Tätigkeit im Zivilgericht und in der Verwaltungsstation ist man nicht bloß vorgebildeter Zuschauer eines Rechtsstreits. Man ist als Sitzungsvertreter der StA plötzlich ein wichtiger Teil der Hauptverhandlung , an dem z.B. bei Einstellungen (§§ 153 ff. StPO) kein Weg vorbei geht. Man dürfte nun meinen, dass die Einführungs-AG auf die Sitzung gut vorbereitet. Schließlich steht man in traditionell schwarzer Robe  im Blickpunkt der (Gerichts-)Öffentlichkeit.  »»» 

“Genialer Kniff” eines Rechtsreferendars

Oftmals stellt man sich ja die Frage, ob die geleistete Arbeit dem Ausbilder bzw. der Ausbildungsstelle tatsächlich weiterhilft. Im Zeugnis steht bestenfalls: „Die Entwürfe des Referendars waren praktisch verwertbar“. Und das kann eigentlich alles bedeuten von „man konnte die Entwürfe 1:1 übernehmen und rausschicken“ bis zu „ein kleiner Gedanke des Entwurfs war schließlich Bestandteil des endgültigen Schriftsatzes“.

Schön also, wenn man als Referendar in der Verwaltungsstation eine Arbeit abliefert, die schließlich von der Presse sogar als „genialer Kniff“ bezeichnet wird.  »»» 

Journalist und Jurist: Der kleine Advokat

von

Seit 1995 gibt es ihn – den kleinen Advokaten. Hier verwirklichen sich hauptsächlich journalisitisch interessierten Jurastudenten, aber auch Rechtsreferendare aus Leipzig und dem Umkreis. Es handelt sich um eine zwei mal jährlich erscheinende Zeitschrift, in der Artikel zu aktuellen Rechtsproblemen, spannende Interviews und Rezensionen, unterteilt in diverse Rubriken, veröffentlicht werden. Gerichtet ist die Zeitschrift vor allem an Jurastudenten, Artikel veröffentlichen und sich an der Redaktionsarbeit beteiligen kann aber jeder, der Lust dazu hat. Organisiert ist das Ganze als eingetragener Verein.  »»» 

GPA-Bezirk: Keine Kautelarklausuren bis Mitte 2012

Im Mai fand die Jahreskonferenz der Prüfungsamtspräsidenten statt. Eines der wichtigen Themen war dort die Frage, ob bzw. wann die Länder – möglicherweise sogar einheitlich – mit der Einführung von Klausuren mit rechtsgestaltendem Schwerpunkt beginnen. Bislang sind die Länder in dieser Hinsicht eher zurückhaltend. Obwohl schon seit mehreren Jahren über diesen Klausurtyp gesprochen wird und dieser auch schon – zumindest am Rande – Bestandteil der Referendarausbildung ist, stellen momentan nur Niedersachsen und Bayern regelmäßig Kautelarklausuren.

Die Präsidentin des Gemeinsamen Prüfungsamtes der Länder Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein hat nun über die Ergebnisse der Konferenz berichtet.  »»» 

Referendariat in OWL (11) – Mentalitätswechsel

von

Die Zivilstation ist nichts gegenüber der Strafstation. Das merkt man schon deutlich nach 2 Wochen (!!!). Zivilstation scheint mir Referendariat „light“ zu sein. Die Zivil-AGs I + II waren recht locker; die Stoffvermittlung erfolgte deutlich ohne Stress. Der Anders/Gehle wurde im gemächlichen Trott in den 5 Monaten besprochen. Es blieb viel Zeit für das Vorbereiten von Vorträgen, eine 30 minütige Frühstückspause und fast immer waren wir schon vor 1 wieder auf dem Weg nach Hause. Daran konnte man sich gewöhnen.

Der Einführungslehrgang für die Tätigkeit bei der StA war das genaue Gegenteil. Innerhalb von 5 Unterrichtstagen (zum Glück über 2 Wochen) wurde viel Formalkram „durchgeprügelt“.  »»» 

Spitzensportler im Referendariat

von

Nach Britta Kamrau haben wir bald wieder eine Spitzensportlerin im Referendariat: Die Hockeynationalspielerin Christina Schütze. Wie auf den Seiten der Hockeyliga zu lesen ist, wechselt sie nicht nur in sportlicher Hinsicht nach Hamburg, sondern möchte dort auch promovieren und das Referendariat beginnen.

Wir wünschen dann schon mal viel Erfolg im sportlichen und juristischen Bereich! Die bisherigen sportlichen Erfolge können sich jedenfalls sehen lassen: Gewinn der Europameisterschaft auf dem Feld und in der Halle, dritter Platz bei der Hallen-WM und Teilnahme an den Olympischen Spielen 2008.

Referendarparty des Personalrats in Berlin

von

Am Freitag, den 27.08.2010 ist es endlich wieder so weit: Der Personalrat der Referendare in Berlin veranstaltet die nächste Referendarparty. Ab 21 Uhr in der Kulturbrauerei (NBI Club), Schönhauser Allee 36 in Berlin-Prenzlauer Berg sind alle Referendare und Referendarinnen aus Berlin und Brandenburg  herzlich eingeladen.

Freunde und Bekannte dürfen natürlich auch mitgebracht werden. Karten können im Vorverkauf im Personalratsbüro in der Salzburger Straße 21-25 in Berlin erworben werden für 3,00 Euro. An der Abendkasse gibt´s die Karten dann für Kurzentschlossene zum Preis von  5,00 Euro.