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  Ausgabe 14/2026
Sonntag, der 05.04.2026
     

Werden die Klausuren im 2. Examen bald am Computer geschrieben?

Ein Thema, das immer wieder diskutiert wird: Sollten die Klausuren im 2. Examen nicht besser am Computer geschrieben werden? Die Zeiten von Sehnenscheidenentzündungen wäre vorbei; auch könnte so ausgeschlossen werden, dass Prüflinge aufgrund einer schlechten Handschrift (bewusst oder unbewusst) von den Korrektoren abgestraft werden. Zudem wäre es schlicht praxisnäher, wenn das zu erstellende Gutachten mit der praktischen Ausfertigung von zB Anklage oder Urteil am Computer geschrieben wird.

Zuletzt hatten wir Anfang 2017 über die Bestrebungen hier in den RefNews berichtet, das Nutzen eines PC im Examen zuzulassen. Laut zweier Berichte der LTO aus dieser Woche wird schon bald in Sachsen-Anhalt das Examen am Computer eingeführt; auch Hamburg treibt das Thema zumindest voran, ohne aber ein konkretes Datum zur Umsetzung zu nennen.  »»» 

Forum nun für mobile Geräte optimiert
von

Das Forum „Zur letzten Instanz“ ist das einzige speziell auf Themen Rund um den juristischen Vorbereitungsdienst ausgerichtete Forum in Deutschland. Nach einer optischen Überarbeitung ist die Plattform nun auch auf die Darstellung auf Smartphones und Tablets ausgerichtet. So ist es auch nun auch unterwegs ohne Probleme möglich, sich an Diskussionen zu beteiligen.

Unter anderem werden jeden Monat die Sachverhalte der Klausuren im 2. Staatsexamen gepostet und Lösungen hierzu von den Referendaren, die jeweils gerade die Klausuren schreiben, diskutiert. Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall!

Das Referendariat als Nachwuchsgewinnung für den Staatsdienst

In den letzten Monaten wurde bereits oft und viel darüber berichtet, dass einige Bundesländer vor einer großen Pensionierungswelle von Richtern und Staatsanwälten stehen werden. Diese Länder stehen vor der großen Herausforderung, sich bereits jetzt darum zu kümmern, geeignete Nachwuchsjuristen auszubilden. Im besten Falle schaffen es die Länder das Rechtsreferendariat derart attraktiv zu gestalten, dass viele gute Juristen sich dazu entscheiden, in dem jeweiligen Bundesland ihren juristischen Vorbereitungsdienst abzuleisten. Zudem können während des Vorbereitungsdienstes Angebote geschaffen werden, die den angehenden Volljuristen den Beruf des Richters bzw. Staatsanwalts schmackhaft machen.

Die Legal Tribune Online ist genau dieser Frage nachgegangen: Was tun die Bundesländer jetzt, um dem demnächst auftretenden Nachwuchsmangel in der Justiz entgegen zu wirken. Und wenn Du Dich über die aktuellen Einstellungsvoraussetzungen als Richter bzw. Staatsanwalt informieren möchtest, empfehlen wir Dir darüber hinaus Dich auf unseren Infoseiten zur Einstellung in den Staatsdienst zu informieren.

von retarus GmbH
Retarus betreibt seit 1992 Software- und Infrastrukturlösungen für die digitale Kommunikation von Unternehmen. Zu unseren Kunden zählen über 40 Prozent der im S&P Global 100 gelisteten Unternehmen sowie Behörden und öffentliche Einrichtungen. Wir entwickeln unsere Cloud-Services selbst und betreiben sie in eigenen Rechenzentren weltweit. Als inhabergeführtes Unternehmen in Privatbesitz entscheiden wir unabhängig von externen Geldgebern: auf langfristiges Wachstum ausgerichtet, im Sinne unserer Kunden und Mitarbeiter. Mit rund 500 Kollegen in 19 Niederlassungen auf vier Kontinenten denken wir global und handeln lokal. Unsere Teams sind länderübergreifend organisiert und eng vernetzt. Bei Retarus erwartet dich also ein spannender, interkultureller, sicherer Arbeitsplatz, geprägt von echtem Teamspirit und Innovationsgeist.
20 % Rabatt auf alle Skripte aus 2. Hand im Referendarbuchladen!

Der Referendarbuchladen ist die Anlaufstelle für alle Rechtsreferendare, die auf der Suche nach der richtigen und kostengünstigen Literatur für den Vorbereitungsdienst sind. Denn nur im Referendarbuchladen findet man alle Bücher für Referendare übersichtlich kategorisiert, sodass man sich einen vollständigen Überblick darüber verschaffen kann, welche Bücher es zu einem bestimmten Thema oder einer bestimmten Station gibt.

Bis morgen, den 27.09.2018, kann man darüber hinaus bei den vielen kostengünstigen gebrauchten Skripten nochmals 20 % sparen! Der zusätzliche Rabatt gilt für alle gebrauchten Skripte (nicht Kommentare) aus der Kategorie „2. Hand“. Jetzt stöbern, sparen (Code: JKShop20 – einfach im Feld „Anmerkungen zur Bestellung“ eintragen) und Deinen Freunden weitersagen!

Trotz Beleidigung des Ausbilders: Juristin erhält nach 4 Jahren Zulassung

Über diesen Fall hatten wir bereits zwei Mal (hier und hier) in den RefNews berichtet: Eine Referendarin fühlte sich durch ihren Ausbilder in der Strafrechtsstation ungerecht behandelt und beleidigte diesen im Rahmen einer E-Mail: „Sie sind ein provinzieller Staatsanwalt, der nie aus dem Kaff rausgekommen ist, in dem er versauert. Ihr Weltbild entspricht dem des typischen deutschen Staatsbürgers von 1940. Als Sie mich vor sich hatten, sind Sie vor Neid fast erblasst. Ich konnte Ihren Hass geradezu sinnlich wahrnehmen. Am liebsten hätten Sie mich vergast, aber das ist ja heute out. Also taten Sie das einzige, wozu Ihnen Ihre begrenzte Position die Möglichkeit gibt: Sie stellten mir ein wirres Zeugnis aus, das an jeder Realität vorbeigeht.“  »»» 

Vorauflage Kopp/Ramsauer ab jetzt erhältlich!

Der Kopp/Ramsauer ist in den meisten Bundesländern im schriftlichen Examen des 2. Staatsexamens als Hilfsmittel zugelassen. Dementsprechend sollte man auch im Vorfeld des Examens diesen Kommentar bereits zur Bearbeitung der verwaltungsrechtlichen Übungsklausuren nutzen. Hierbei reicht – wie bei allen Kommentaren – die günstigere Vorauflage vollkommen aus, da die Übungsklausuren, die bei Gericht geschrieben werden, einige Jahre alt sind.

Ab sofort ist die Vorauflage des VwVfG-Kommentars (18. Auflage 2017) im Juristenkoffer.de-Shop erhältlich!

Schreibzeitverlängerung bei Hitze

Derzeit haben wir einen Jahrhundert-Sommer! Die Temperaturen liegen konstant bei um die 30 Grad, manchmal auch darüber – und das nun schon seit Wochen.

Eine Gruppe Bonner Referendare, die im August am OLG Köln ihre Klausuren zum 2. Examen schreiben, sahen aber durch die Hitze die Chancengleichheit im Examen gefährdet. Denn während der Klausurraum beim OLG Köln unklimatisiert unter dem Dach des Gebäudes liegt, können alle Referendare, die beim OLG Düsseldorf zur gleichen Zeit dieselben Klausuren schreiben, sich auf durch Klimanlagen gekühlte Räume freuen.  »»» 

Wer bezahlt die versprochenen 2.000 neuen Stellen in der Justiz?
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Dass sich im Personalwesen der Justiz etwas ändern muss, ist klar. Wir berichteten hier ja schon einige Mal über Richter- und Staatsanwaltsmangel, überforderte Gerichte usw. Nun sehen die Union und SPD einen „Pakt für den Rechtsstaat“ vor, der mindestens 2.000 neue Stellen für Richter und Staatsanwälte bei den Gerichten der Länder und des Bundes beinhaltet. Klingt erstmal gut, oder? Nur die Geldfrage ist noch lange nicht geklärt. Wer soll das bezahlen – der Bund oder die Länder?   »»» 

Restplätze in NRW
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Ihr sucht noch kurzfristig einen Ausbildungsplatz in NRW?
Diese Referendarstellen werden außerhalb der Rangfolge vergeben und sind im regulären Zuteilungsverfahren unbesetzt geblieben.  »»» 

Ein Referendariat in Teilzeit – ist das die Zukunft?
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Justizminister Guido Wolf setzte sich auf Bundesebene für ein Rechtsreferendariat in Teilzeit ein, da auch in der Justiz Wert auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelegt werden sollte. Für die erforderliche Änderung der Juristenausbildung und des Deutschen Richtergesetzes erarbeitete er mit seinem Ministerium ein Modell, welches als Basis für einen Gesetzentwurf dienen sollte. So berichteten wir bereits im Oktober 2017 hier in den RefNews. Doch jetzt die Enttäuschung: Die Länder Brandenburg und Niedersachsen, die sich Ende 2016 für eine Öffnung des Deutschen Richtergesetzes einsetzten, lassen dieses Thema aufgrund des kürzlich erfolgten Regierungswechsels in Hannover erst einmal ruhen.   »»»