Die Strafrechtsstation ist bei Referendaren geliebt und gefürchtet zu gleich: Denn im Unterschied zu der Tätigkeit im Zivilgericht und in der Verwaltungsstation ist man nicht bloß vorgebildeter Zuschauer eines Rechtsstreits. Man ist als Sitzungsvertreter der StA plötzlich ein wichtiger Teil der Hauptverhandlung , an dem z.B. bei Einstellungen (§§ 153 ff. StPO) kein Weg vorbei geht. Man dürfte nun meinen, dass die Einführungs-AG auf die Sitzung gut vorbereitet. Schließlich steht man in traditionell schwarzer Robe im Blickpunkt der (Gerichts-)Öffentlichkeit.
Die Zivilstation ist nichts gegenüber der Strafstation. Das merkt man schon deutlich nach 2 Wochen (!!!). Zivilstation scheint mir Referendariat "light" zu sein. Die Zivil-AGs I + II waren recht locker; die Stoffvermittlung erfolgte deutlich ohne Stress. Der Anders/Gehle wurde im gemächlichen Trott in den 5 Monaten besprochen. Es blieb viel Zeit für das Vorbereiten von Vorträgen, eine 30 minütige Frühstückspause und fast immer waren wir schon vor 1 wieder auf dem Weg nach Hause. Daran konnte man sich gewöhnen.
Heikel ist die Frage, ob man seinem Ausbilder nach der Station eine kleine Anerkennung zukommen lassen möchte. Immerhin hat sich der Ausbilder in den letzten Monaten häufig viel Mühe gegeben. Umfangreiche Kritik an den angefertigten Arbeiten bzw. die Beantwortung meiner Fragen hat einige Zeit und Nerven (!) gekostet. Hat man sich wohl gefühlt, ist es berechtigt, dies auch nach außen auszudrücken.
von JT International Germany GmbH · Stationsangebot
JTI in Deutschland Als größter Arbeitgeber unserer Branche in Deutschland und mehrfach ausgezeichneter Top Employer, bieten wir eine offene und inklusive Arbeitsumgebung mit spannenden Aufgaben in einem herausfordernden Umfeld. Neben unseren Auszeichnungen als Top Employer zählt JTI auf kununu zu den besten fünf Prozent der Arbeitgeber und wurde 2025 erstmals im Rahmen der …
Die Referendarsfahrt ist in der Referendarsausbildung von Anfang an präsent. So wird der Gruppensprecher eines Ref-Durchgangs vor allem deshalb gewählt, damit er sich um das Organisatorische rund um diese Fahrt kümmern kann. Einmal sind Angebote von verschiedenen spezialisierten Anbietern einzuholen; zudem ist die Genehmigung …
Unglaubliches ist den Bochumer Referendaren passiert, die diesen Monat die Klausuren für das 2. Examen geschrieben haben. Lief bei den Zivilrechts- und Strafrechtsklausuren noch alles glatt, wurden am Montag und Dienstag die abschließenden Verwaltungsrechtsklausuren wegen Feuers im Landgericht Bochum abgebrochen und die Referendare aus den Klausurräumen evakuiert!
Die Einstellungssituation für Referendare in NRW hat sich in den letzten Jahren deutlich entspannt. Das sieht man allein an den aktuellen Wartezeiten und den zurzeit von den Oberlandesgerichten angebotenen Restplätzen. So kann man im OLG-Bezirk Hamm mit einer Einstellung zum 01. Oktober rechnen, wenn man heute seine …
Überraschend - und damit für Referendare nicht ganz unpassend - hat die Justiz in den nächsten 5 Jahren scheinbar einen hohen Bedarf an engagierten Richtern auf Probe. Noch vor 5 Jahren, also zu Beginn des Studiums, war noch überall zu hören, dass ein Job als Richter quasi ein 6-er im Lotto sei. Die Konkurrenz groß und das …
Letzte Woche war es soweit. Nach § 10 GVG durfte ich die Leitung der Sitzung in einem Verkehrsunfall übernehmen, wobei Beschlüsse etc. wieder von der Richterin übernommen wurden. Und vorab gesagt, es war eine echte Erfahrung. Vor allem deshalb, weil es nicht so wie geplant lief. Die Vorbereitung der Sitzung durch das Votum war …
Ich weiß nicht so recht, ob ich mich über meine erste "richtige" Sitzungsleitung in der Zivilstation freuen soll. Mein Richter legte mir letzte Woche eine Akte mit einem Lächeln vor und meinte, diese könne ich ja mal verhandeln. Es handelt sich um einen Verkehrsunfall - ohne Zeugen - und es geht auch nur um einen Restbetrag …
Als Referendar in der Zivilstation hat man zumindest einen Tag pro Woche Sitzung. Sofern der jeweilige Ausbildungsrichter aber 2 Sitzungstage in der Woche hat, kann es auch sein, dass man dementsprechend 2-mal pro Woche Sitzung hat. Das hat dann den Vorteil, dass man viel erlebt, weil Sitzungen oft kurzweilig und unterhaltsam …
Das Oberlandesgericht Hamm gibt auf seiner Internetseite bekannt, dass zum 01. August 2010 beim LG Dortmund "aus organisatorischen Gründen" keine Einstellungen erfolgen werden. Was genau diese organisatorische Gründe sind, ist uns nicht bekannt.
Für Kurzentschlossene gibt es aber zum 01. Juli 2010 noch Restplätze. Beim Landgericht Hagen sind zu diesem Termin noch Ausbildungsplätze zu vergeben...
Der Vortrag stellt im mündlichen Assessorexamen die "Visitenkarte" des Rechtsreferendars dar. Neben dem Ausbildungsrichter und der privaten AG spielt der Vortrag deshalb auch in der wöchentlichen Zivilrechts-AG eine bedeutsame Rolle (er wird benotet und fließt damit in die "B-Note" der dienstlichen Beurteilung ein):