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  • RefNews - Der Blog von und für Rechtsreferendare


REFERENDARIATNEWS

REFNEWS
  Ausgabe 18/2026
Freitag, der 01.05.2026
     

Ausgezeichnete Rechtsreferendare

Die Berliner Rechtsreferendare Matthias Frohn und Peter Reineke wurden für ihr Projekt „Tele-Jura“ auf der Bildungsmesse didacta in Köln mit dem „digita-Preis 2010“ ausgezeichnet! Sie erhielten die Auszeichnung in der Kategorie „Förderpreis“. 

Honoriert werden mit dem digita Lehr- und Lernangebote, die digitale Medien in vorbildhafter Weise einsetzen und sowohl inhaltlich als auch formal als hervorragend gelten. Schirmherrin des digita 2010 ist die Nordrhein-Westfälische Ministerin für Schule und Weiterbildung Barbara Sommer.

Aus der Würdigung der Jury: „Telejura zeigt überzeugende Alternativen für die juristische Kompetenzentwicklung, indem Streitfragen in unterhaltsamen Kurzfilmen fachlich fundiert dargestellt werden. Die Produzenten erheben mit ihrem Angebot keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auch wird niemand allein mit Telejura zum Juristen. Aber das Verständnis von Sachverhalten und die Motivation zum Lernen zu befördern – dies gelingt mit den Internetfilmen hervorragend. Sie überzeugen durch ihren Witz und den Charme der Low-Budget-Produktion – auch wenn bisweilen der Witz dem Inhalt den Rang abzulaufen droht.“

Wir gratulieren!

FAZ-Hochschulanzeiger: „Juristen im Porträt“

Für diejenigen, die noch unschlüssig sind, was denn nach Abschluss des Referendariats kommen und wohin beruflich die Reise hingehen soll, ist möglicherweise der im FAZ-Hochschulanzeiger erschienen Beitrag „Juristen im Porträt“ interessant. Vorgestellt werden in diesem Artikel die Tätigkeit dreier Juristen, die unterschiedliche berufliche Wege eingeschlagen haben.

Pauline Groß beispielsweise ist Unternehmensjuristin bei Hochtief und berät die Niederlassungen der Projektentwicklungsgesellschaft des Unternehmens „in allen Phasen eines Immobilienprojekts – vom Grundstücksankauf über die Vermarktung bis hin zum Investorenkaufvertrag“. Dr. Dirk Pehl berichtet von seiner Tätigkeit als Insolvenzverwalter in der Kanzlei Schultze & Braun. Und Gabriele Janlewing schließlich ist Partnerin in einer Kanzlei und Fachanwältin für Familien- und Insolvenzrecht.

Ein sicherlich lesenswerter Artikel. Als Volljurist hat man tatsächlich viele Möglichkeiten, was man anschließend beruflich macht. Und sich letztlich zu entscheiden, ob man Unternehmensjurist, Rechtsanwalt oder Insolvenzverwalter wird, ist wirklich eine weitreichende und schwierige Entscheidung!

Wer später im Bereich der Insolvenzverwaltung arbeiten möchte, sollte sich auch den Artikel „Insolvenzen schaffen Jobs“ aus dem FAZ-Hochschulanzeiger durchlesen…

Ranking: Anzahl an Prädikatsexamina im 2. Examen 2008

Nachdem wir Euch letzte Woche das Ranking zu den Durchfallquoten im zweiten Staatsexamen 2008 präsentiert hatten, gibts heute nun die Liste, in welchem Bundesland die meisten Prädikatsexamina (VB und besser) im zweiten Examen vergeben wurden bzw. werden.

Auch dieses Jahr ganz oben: Hamburg mit insgesamt 36,0 % der Kandidaten, die ein VB oder eine noch bessere Note schafften. Auffällig ist wieder einmal das Verhältnis der West- und der Ost-Länder: In Ostdeutschland ist es deutlich schwieriger, ein Prädikatsexamen zu schaffen. Die 5 neuen Länder belegen die fünf letzten Plätze in diesem Ranking. Im Einzelnen:

  1. Hamburg: 36,0 % (Veränderung zu 2007: + 1,9 %)
  2. Rheinland-Pfalz: 23,0 % (+ 1,2 %)
  3. Bremen: 21,6 % (+ 8,0 %)
  4. Berlin: 21,2 % (+ 1,1 %)
  5. Nordrhein-Westfalen: 19,6 % (+ 2,3 %)
  6. Hessen: 16,1 % (- 3,0 %)
  7. Bayern: 15,9 % (+ 0,2 %)
  8. Niedersachsen: 15,4 % (+ 0,1 %)
  9. Baden-Württemberg: 14,8 % (+ 3,1 %)
  10. Saarland: 14,7 % (- 3,0 %)
  11. Schleswig-Holstein: 12,7 % (- 4,1 %)
  12. Sachsen-Anhalt: 12,1 % (+ 5,4 %)
  13. Thüringen: 11,8 % (+ 1,6 %)
  14. Brandenburg: 10,6 % (- 2,1 %)
  15. Sachsen: 9,4 % (+ 1,4 %)
  16. Mecklenburg-Vorpommern: 9,2 % (+ 3,2 %)

Rechtsreferendar Medienrecht (m/w/d)

von Axel Spinger SE - Legal
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