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  • RefNews - Der Blog von und für Rechtsreferendare


REFERENDARIATNEWS

REFNEWS
  Ausgabe 42/2026
Freitag, der 16.10.2026
     

Studienfahrt

Der Veitsdom auf der Prager BurgFrisch und munter ging es am Montag los, mit der Deutschen Bahn nach Prag. Bereits am Ausgangsbahnhof die erste Ernüchterung, der Zug hat 15 Minuten Verspätung und die erste Umsteigezeit sollte 9 Minuten dauern. Selbstredend wurde dieser Anschlusszug verpasst. Also auf ins Deutsche Bahn Reisezentrum und eine Alternativ-Route suchen. Diese wurde uns auch ermöglicht, die Verspätung sollte nicht mehr als eine Stunde dauern.  »»» 

Bayern: Statistiken zum 2. Examen 2012 veröffentlicht

Das Justizministerium in Bayern hat nun auch die Statistiken zum 2. Examen 2012 veröffentlicht. Danach sank die Durchfallquote im vergangenen Jahr leicht auf nunmehr 13,63 % (2011: 15,1 %). Insgesamt 15,23 % der Kandidaten schlossen mit VB oder besser ab. 2011 waren es mit 14,1 % noch etwas weniger.

Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt werden in Bayern weniger Prädikatsexamina vergeben, es fallen aber auch weniger Kandidaten durch das 2. Examen.  »»» 

Probeklausur

Die Zivilstation neigt sich bereits so langsam dem Ende zu und die Spannung steigt. Wir mussten bereits schon vor 2-3 Wochen unseren Wunsch bezüglich der Strafstation angeben. Mir hat zwar die Arbeit am Gericht sehr gefallen und ich habe wirklich überlegt, die Strafstation auch an einem Gericht zu machen. Ich habe mich aber letztendlich dagegen entschieden. So bleibt mir die Möglichkeit, auch für andere Klausurtypen als Urteilsklausuren zu üben.  »»» 

Rechtsreferendar*in (m/w/d) für die Wahlstation im juristischen Referendariat im Projekt "Stärkung von Rechtsstaatlichkeit und Transparenz zur Förderung der sozialen Kohäsion" im Senegal

von Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Ein besseres Leben für alle und sinnstiftende Aufgaben für unsere Mitarbeiter*innen – das ist unser Erfolgsmodell. Seit mehr als 50 Jahren unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) als Unternehmen der Bundesregierung bei der weltweiten Umsetzung entwicklungspolitischer Ziele. Gemeinsam mit Partnerorganisationen in 120 Ländern engagieren wir uns in unterschiedlichsten Projekten. Wenn Sie etwas in der Welt bewegen und sich selbst dabei entwickeln möchten, sind Sie bei uns richtig. Die GIZ setzt im Sektor Governance u. a. Vorhaben zu den Themen Digitalisierung, Landrecht, Arbeitsrecht und Verwaltungsmodernisierung um. Die Vorhaben sind dabei in einer Hub-Struktur zusammengefasst, durch die die Bereiche Verwaltung, Finanzen, Logistik und Kommunikation gebündelt erbracht werden. Das Neuvorhaben "Stärkung von Rechtsstaatlichkeit und Transparenz zur Förderung der sozialen Kohäsion in Senegal" ergänzt das bestehende Portfolio und zielt darauf ab, durch eine Stärkung der Justiz sowie der Bekämpfung illegaler Finanzströme das Vertraün der Bevölkerung in den Staat und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Einsatzort ist Dakar. Der Einsatzzeitraum ist 01.04.2026 - 31.03.2028. Die Art der Anstellung ist Vollzeit. Die Bewerbungsfrist ist der 17.12.2027.

TV-Tipp: Reportage zum Arbeitsalltag von Richtern

Hier noch auf die Schnelle ein TV-Tipp für heute Abend: Um 21.50 Uhr auf der ARD läuft unter dem Titel „Ich sag jetzt nichts mehr! – Der ganz normale Wahnsinn am Amtsgericht“ eine Reportage über den Arbeitsalltag von Richtern. Aus der Ankündigung:

„Leipzig – das größte Amtsgericht in den neuen Bundesländern. Im Stundentakt wird hier Recht gesprochen. Bei den Richtern stapeln sich die Akten.  »»» 

Literatur für die Zivilrechtsstation: Bis zu 70 % sparen!

Im Referendarbuchladen gibt es nicht nur alle Skripte für die Ausbildung übersichtlich nach Stationen und Kategorien sortiert. Darüber hinaus kannst Du dort Bücher aus 2. Hand erwerben und bis zu 70 % sparen!

Neben Vorauflagen der Kommentare für die Ausbildung bei Gericht werden auch aktuelle Auflagen und Vorauflagen von Skripten angeboten. Derzeit sind zum Beispiel im Referendarbuchladen erhältlich:  »»» 

Mehr Geld für Referendare aus Niedersachsen

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Wie sich der Mitteilung der OFD Niedersachsen entnehmen lässt, hat der Niedersächsische Landtag am 29.05.2013 das Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz 2013 beschlossen, so dass Referendare in Niedersachsen künftig mit mehr Unterhaltsbeihilfe rechnen können. Die Anwärtergrundbeträge werden demnach um 50 Euro angehoben.

Bisher sah die Rechnung für Rechtsreferendare folgendermaßen aus:  »»» 

Termin beim Rechtspfleger / Ende der Strafrechtsstation

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Noch ein weiterer spannender Termin kurz vor Stationsende:

In Hessen sollen Referendare während der Strafrechtsstation einen Termin beim Rechtspfleger wahrnehmen, um von diesem zu erfahren, welche Aufgaben ein Rechtspfleger insbesondere bei der Staatsanwaltschaft hat und wie er „hinter den Kulissen“ für einen reibungslosen Ablauf der Verfahren sorgt. Die Rechtspfleger bei der StA sind hauptsächlich mit der Vollstreckung der Verfahrensausgänge betraut.  »»» 

Der 1. Tag im Referendariat

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Endlich hatte ich den langersehnten Brief erhalten. Ich hatte mich für verschiedene Gerichtsbezirke beworben und vor Monaten die „Bewerbung“ abgeschickt. Nun hatte ich endlich meine Zusage und wusste es geht bald los. Dem Schreiben war eine Zusage beigefügt, welche ich ausfüllen sollte. Nach dem Absenden der Zusage hat es nochmal ungefähr zwei Wochen gedauert, bis ich einen neuen Brief mit etlichen Infoblättern und Formularen erhalten hatte. Verschwiegenheitserklärung, Auskünfte und und und.  »»» 

Familienrecht im 2. Examen

Es gibt Rechtsgebiete, bei denen die Referendare in weiten Teilen Deutschlands auf Lücke setzen können. Dazu zählen vor allem Arbeitsrecht und Familienrecht. Beides Rechtsgebiete, auf die man im 1. Examen regelmäßig treffen kann, die aber im 2. Staatsexamen nahezu nie Gegenstand der Klausuren sind. Dies gilt zumindest für die meisten Bundesländer.

Getroffen hat es aber diesen Monat die Referendare, die in Hessen die Klausuren schreiben.  »»» 

Anwaltsstation: Wer hat Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen?

Referendare erhalten in der Anwaltsstation oftmals vom ausbildenden Unternehmen oder der ausbildenden Kanzlei eine zusätzliche Vergütung. Auf diese – neben der Unterhaltsbeihilfe – gezahlten Vergütung sind Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen. Die Frage ist nur: Wer muss diese abführen?

Mehr als naheliegend ist es, dass dazu das Unternehmen bzw. die Kanzlei verpflichtet sind. Dem ist aber nach Urteil des LSG Hamburg nicht so!  »»» 

Baden-Württemberg streicht vermögenswirksame Leistungen

Schlechte Nachrichten für Referendare aus Baden-Württemberg: Seit diesem Jahr zahlt das Land Referendaren keine vermögenswirksamen Leistungen mehr. Darauf wurden wir von einer Referendarin hingewiesen. Vielen Dank dafür.

Leider passt sich in diesem Punkt Baden-Württemberg lediglich anderen Ländern an. Denn in den meisten Ländern werden weder Weihnachtsgeld noch vermögenswirksame Leistungen gezahlt.  »»» 

Referendariat und Verbesserungsversuch

Drei Monate sind bisher seit April, der Beginn des Referendariats für mich, vergangen und die ersten Hürden sind genommen. Der Einführungslehrgang (der sich wohl nicht von anderen Bundesländern unterscheidet; siehe der Beitrag von Melli), die ersten Wochen mit dem Ausbilder und die Planung der AG-Fahrt.

Leider gibt es in meinem Durchlauf zu viele Referendare am LG Mannheim, weswegen zwei Arbeitsgemeinschaften gebildet werden mussten.  »»»