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Das Blog zum Rechtsreferendariat

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REFERENDARIATNEWS
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  Ausgabe 14/2026
Sonntag, der 05.04.2026
     

Erfahrungsbericht: Anwaltsstation bei Weil, Gotshal & Manges im Bereich Litigation

clavisto-Talent Sandra Kühn über ihr Referendariat bei Weil: Vor dem Referendariat hatte ich noch keine Erfahrungen zur Tätigkeit in einer Großkanzlei gesammelt. Umso mehr freue ich mich im Nachhinein, dass ich meine Anwaltsstation im Münchener Office von Weil, Gotshal & Manges im Bereich Litigation absolvieren durfte.

Während der Zeit in der Kanzlei wurde ich in eine Vielzahl spannender Projekte eingebunden. Dabei reichten die Arbeitsaufträge von kniffligen Rechercheaufgaben bis hin zum Entwurf von Klagen und der intensiven Mitarbeit an Schriftsätzen aller Art. Egal ob ich die Aufgaben allein oder in Zusammenarbeit mit Associates oder anderen Referendaren erledigte, nie war es ein Problem, wenn einmal eine Frage aufkam. Stets erhielt ich von allen Mitarbeitern freundliche Unterstützung, falls ich einmal Hilfe benötigte.

Gleichzeitig durfte ich aber auch an Telefonkonferenzen mit Mandanten, Besprechungen mit dem Frank- furter Büro der Kanzlei sowie Verhandlungen vor dem Landgericht München teilnehmen.  »»» 

Das Rechtsreferendariat in Teilzeit kommt

Wir hatten in den RefNews bereits desöfteren darüber berichtet, dass die Einführung eines Teilzeit-Referendariats geplant ist. Nachdem erste Anstrengungen in diese Richtung letztlich nicht umgesetzt wurden, hat das Bundesjustizministerium nun einen Referentenentwurf vorgelegt, der diese Reformbestrebung wieder aufgreift. Die dazu erforderlichen Änderungen des Deutschen Richtergesetzes sind enthalten in Artikel 2 des „Gesetzes zur Modernisierung des notariellen Berufsrechts und zur Änderung weiterer Vorschriften“.

Geplant ist es zu ermöglichen, den Vorbereitungsdienst in Teilzeit zu absolvieren. Der regelmäßige Dienst wird hierfür um ein Fünftel reduziert. Die Dauer des Vorbereitungsdienstes in Teilzeit beträgt dann statt zwei Jahre insgesamt zweieinhalb Jahre.  »»» 

Strafrechtsangebot – Jetzt wieder verfügbar

Sowohl im Referendarbuchladen als auch im Juristenkoffer.de-Shop findest Du die Vorauflagen der Kommentare für die Referendarausbildung bei Gericht zum günstigen Preis.

Nachdem wir zwischenzeitlich ausverkauft waren, ist nun wieder das Strafrechtsangebot online: Die Vorauflage des Fischer in der 66. Auflage 2019 sowie der Meyer-Goßner/Schmitt in der 62. Auflage 2019 zum Preis von nur 69 € (statt 78 € bei Einzelkauf)!

Außerdem ist gerade erhältlich: Die Vorauflage des Baumbach/Hopt in der 38. Auflage 2018.

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Fall des Monats Juni 2020

UrteilDas Diesel-Urteil des BGH wird in den nächsten Wochen und Monaten in den mündlichen Prüfungen rauf und runter geprüft werden. Obwohl es – wenn wir das an dieser Stelle so sagen dürfen – moralisch mehr als gerechtfertigt ist, dass VW einen „auf den Deckel“ bekommen hat, so muss ein Gericht – und auch ein Prüfling in der mündlichen Prüfung – gut begründen können, warum dies nach dem Gesetz auch so richtig ist. Und dies ist in den Diesel-Fällen gar nicht mal so einfach. Ein Grund mehr, warum sich die Entscheidungen zum Abgas-Skandal perfekt für mündliche Prüfungen eignen.

Dieser Fall des Monats, der ab sofort auf der Seite protokolle-assessorexamen.de abrufbar ist, ist eine Pflichtlektüre für alle, die demnächst mündliche Prüfung haben!

Prädikatsexamen im 2. Examen 2018 – Das Ranking

Nach dem Ranking zu den Durchfallquoten im Jahr 2018 gibt es heute das Ranking über die Anzahl derjenigen, die das 2. Staatsexamen mit einem Prädikat abgeschlossen haben.

Insgesamt wurden im Jahr 2018 ein paar mehr Prädikate vergeben als noch 2017. Der Bundesdurchschnitt stieg um 0,8 % von 18,7 % auf 19,5 %.

Das Ranking in Bezug auf die Anzahl an Prädikatsexamina („vollbefriedigend“ oder besser) sieht folgendermaßen aus:  »»» 

Durchfallquoten im 2. Examen 2018 – Das Ranking

Kürzlich wurden vom Bundesjustizamt die Zahlen zum 2. Staatsexamen 2018 veröffentlicht. Wir haben die aktuellen Zahlen aufbereitet und insbesondere bereits unsere Infoseiten zum Rechtsreferendariat aktualisiert. Dort findet Ihr zu jedem Bundesland auch einen Verlauf der Examensergebnisse der letzten 10 Jahre.

Nun haben wir ein Ranking zu den Durchfallquoten aufgestellt und uns die Entwicklung zu 2018 angeschaut.  »»» 

Fall des Monats Mai 2020 – Öffnungsverbot großflächiger Einzelhändler

Jeden Monat erscheint auf protokolle-assessorexamen.de ein Fall, der besonders geeignet für eine mündliche Prüfung ist bzw. bereits häufig von Prüfern zum Gegenstand ihrer Prüfung gemacht wird.

Nachdem im März wegen der Corona-Pandemie viele mündliche Prüfungen abgesagt wurden, werden seit Ende April wieder Prüfungen von den JPAs der Länder abgenommen. Die ersten Protokolle, die wir erhalten haben, zeigen, dass einige Prüfer auf aktuelle Corona-Entscheidungen eingehen – so wie zB die Eilanträge gegen das Öffnungsverbot von Einzelhändlern mit einer Verkaufsfläche von mehr als 800 qm.  »»» 

Richterassistenz – Neue Möglichkeiten für Rechtsreferendare in Niedersachsen

richterassistenzDas Land Niedersachsen steigert weiter die Attraktivität des juristischen Vorbereitungsdienstes und bietet ab Herbst 2020 Referendaren die Möglichkeit, vertiefte Einblicke in die Arbeit bei Gericht zu erlangen. Geplant ist es, an allen drei Oberlandesgerichten Stellen für Richterassistenten einzurichten.

Bewerbungen sind ab August 2020 möglich. Die Tätigkeit der Richterassistentinnen und Richterassistenten beginnt dann mit dem Anfang der 3. Pflichtstation (9. Monat der Ausbildung, erstmals November 2020) und endet spätestens mit Ablauf der 4. Pflichtstation (20. Monat der Ausbildung). Man erhält einen auf maximal ein Jahr befristeten Arbeitsvertrag und eine Vergütung nach der Entgeltgruppe E13, was ca. 400 € netto bedeutet bei einer Arbeitszeit von sechs Stunden pro Woche. Über die Tätigkeit wird selbstverständlich ein Arbeitszeugnis ausgestellt, das bei einer späteren Bewerbung für den Justizdienst sicherlich von Vorteil ist.  »»» 

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Rechtsreferendariat und die zweite juristische Staatsprüfung
von

Wir leben gerade in außergewöhnlichen Umständen. Ausgangsbeschränkungen wurden verhängt, Schulen, Unis und Kindergärten sind geschlossen, das öffentliche Leben wurde radikal reduziert. Und das hat nicht nur Auswirkungen auf Nudeln, Mehl und Toilettenpapier, sondern auch auf das gesamte Rechtsreferendariat.
Arbeitsgemeinschaften fallen aus oder werden in digitaler Form fortgesetzt, Einstellungen werden verschoben, da die Einführungslehrgänge nicht stattfinden können.  »»» 

Angebot: Online-Kurs zur Staatsanwaltsklausur

Aufgrund der aktuellen Situation ist Lernen zu Hause angesagt. Das „AssRep“ hat dazu ein spezielles Angebot für Referendare:

„Wir haben für Referendare einen sehr aufwendigen Online-Kurs produziert, mit dem sie sich – von zu Hause – auf die Staatsanwaltsklausur vorbereiten können. Wegen des Coronavirus haben wir uns dazu entschieden, den Kurs für die Hälfte des regulieren Kurspreises, mithin für 10 € anzubieten. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.assrep.de.“

Der Gutschein-Code lautet: #wirbleibenzuhause