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REFERENDARIATNEWS

REFNEWS
  Ausgabe 36/2026
Sonntag, der 06.09.2026
     

Alle Artikel der Kategorie "Strafrechtsstation"

Erste Sitzungsvertretung!

von

Nachdem die meisten meiner AG-Kollegen bereits kurz nach Ende des Einführungslehrgangs der Strafrechtsstation ihren ersten Auftritt vor Gericht als Staatsanwalt hatten, war nun ich letzte Woche als eine der letzten unserer AG dran!

Einen Tag vor dem Sitzungstag bin ich zunächst einmal zu der Verwaltung gegangen, um mir eine passende Robe zu sichern. Offenbar sind diese immer recht schnell vergriffen oder manche Größen gar nicht vorhanden, da die entsprechenden Roben gerade in der Reinigung sind. Ich hatte aber Glück und habe eine passende Robe ergattert. Ist glaube ich schon mal ganz wichtig gut auszusehen, wenn man schon rechtlich nicht die größte Ahnung von der Strafprozessordnung hat 🙂 Anschließend habe ich mir dann die Akten im Büro des Strafrichters eingesehen, da in den Handakten der Staatsanwaltschaft in der Regel nur die Anklageschrift sowie der BZR-Auszug drin sind. Ich empfehle es auf jeden Fall jedem – egal wie einfach der Fall erscheint -, einen Blick in die Akten zu werfen und sich das Wesentliche rauszuschreiben!

Am nächsten Tag ging es dann früh morgens zum Verhandlungssaal. Nach einer kleinen Foto-Session mit Robe (dieser Moment muss ja festgehalten werden!) stieg die eh schon vorhandene Nervosität, als den Saal eine komplette Schulklasse betrat, die sich die Strafverhandlungen an diesem Tag anschauen wollte! Das war ja klar, dass die sich genau meinen Verhandlungstag und meinen Sitzungssaal aussuchen.

Inhaltlich waren die Verfahren alle nicht allzu schwierig. Es ging um viele Trunkenheitsfahrten, einen Ladendiebstahl und eine BTM-Sache. Alle Sachverhalte waren unstreitig und ohne Überraschungen – noch nicht einmal Zeugen, die spontan im Zuschauerraum aufspringen so wie bei Barbara Salesch 😉 Meine Plädoyers sind dann auch allesamt gelungen, die zu beantragenden Geldstrafen hatte ich vorab sowieso mit meinem Staatsanwalt detailliert besprochen, allerdings ist dann der Strafrichter bei allen Verfahren unterhalb der von mir beantragten Strafen geblieben. Froh war ich nur, dass nicht etwas Unvorhergesehenes passierte und ich nicht zu meinem Staatsanwalt während der Verhandlung musste, um mir beispielsweise eine Einstellung absegnen zu lassen.

Wie so oft, war die Sitzungsvertretung dann doch unspektakulärer als vorab gedacht. Mal sehen, wann ich das nächste Mal ran muss und welche Verfahren dann auf mich warten. Ich werde berichten!

Beginn der Strafrechtsstation

von

Seit Anfang dieses Monats bin ich nun schon in der zweiten Station meines Referendariats – die Zeit rennt! Und bislang macht mir auch diese Station Spaß, auch wenn ich mich mit den Feinheiten der StPO noch nie so intensiv beschäftigt hatte, wie wir es jetzt machen. Denn zum ersten Examen habe ich, was das Strafprozessrecht angeht, vollkommen auf Lücke gelernt.

Schon jetzt steht fest, dass auch die Strafrechtsstation sehr interessant werden wird: Nicht nur, dass inzwischen manche meiner Kollegen für den Sitzungsdienst der Staatsanwaltschaft eingeteilt sind (ich selbst habe noch keinen Termin zugeteilt bekommen und bin froh, nicht als Erste ran zu müssen :-)). Unser AG-Leiter hat uns schon angekündigt, dass wir – wenn wir wollen – an einer Obdultion teilnehmen können, wir die Gelegenheit bekommen, eine Polizeifahrt mitzumachen und schließlich noch die JVA besuchen werden. Und das alles in nur 3 Monaten!

Schließlich gibt es ja noch die Möglichkeit, einen „Trinktest“ zu machen, den wir aber dann wohl selbst organisieren müssen. In jedem Fall werde ich hier im RefBlog über alles berichten!

Affäre mit dem Oberstaatsanwalt – Update

von

Nach nunmehr über 16.000 Aufrufen steht fest: Die Referendarin hat von ihrem Ausbilder einen Korb bekommen, ist also nichts mit der Affäre mit dem Oberstaatsanwalt geworden. Tja im wahren Leben gibt es halt nicht immer Storys mit Happy End.

Auch wenn ich – wie bereits angekündigt – einen Antrag bei meiner Referendarabteilung stellen werde, mir einen äußerst attraktiven Staatsanwalt als Ausbilder in der Strafrechtsstation zuzuteilen, kann ich sagen, dass sowohl mein momentaner Ausbilder am Amtsgericht (Kategorie 50+) als auch mein AG-Leiter (zwar deutlich jünger, aber nicht wirklich gut aussehend, worüber wir Frauen aus der Arbeitsgemeinschaft uns übrigens auch einig sind!) auf keinen Fall für eine Affäre in Betracht kommen!

Referendare für die Rechtsanwalts- oder Wahlstation (m/w/d) am Standort Bielefeld

von HLB Stückmann
HLB Stückmann ist die führende selbstständige Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft in Ostwestfalen-Lippe und Teil des globalen Netzwerks HLB International. Mit 23 Partnerinnen und Partnern und über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeiten wir an den Standorten Bielefeld, Hamburg und München für Unternehmen unterschiedlichster Größe. Es besteht eine enge, durch Personalunion im Partnerbereich und räumliche Nähe verstärkte Kooperation mit der Rechtsanwaltskanzlei BKS Rechtsanwälte. Im Mittelpunkt stehen für uns der persönliche Austausch, fachliche Exzellenz und Lösungen, die nachhaltig und praxisnah sind. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Affäre mit dem Oberstaatsanwalt

von

Im Forum von Juraexamen.com ist momentan ein Beitrag ganz oben, in dem eine Referendarin über eine mögliche Affäre mit ihrem Ausbilder, einem OSta, berichtet. Über 13.000 Aufrufe sprechen für sich – der Thread ist lesenswert!

Ich jedenfalls werde die Tage bei meiner Referendarabteilung den Antrag stellen, mir einen besonders gut aussehenden Staatsanwalt als Ausbilder zuzuweisen!