Reformmodell der Juristenausbildung vorgestellt
Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft stellte Ende März 2010 sein Reformmodell für die Juristenausbildung in Deutschland vor. Hierzu wurde bereits 2007 eine Expertenkommission damit beauftragt, die derzeitige Juristenausbildung im internationalen Vergleich zu analysieren und hieraus ein Reformmodell zu erarbeiten. Herausgekommen ist das Positionen-Heft "Neue Wege in der Juristenausbildung".
Kern des Modells ist der dreijährige Bachelorstudiengang, welcher mit dem Bachelor of Law endet. Für die Berufsgruppen Richter und Staatsanwalt, Rechtsanwalt und Notar soll es aber weiterhin eine einheitliche staatliche Prüfung geben, welche gleichzeitig Eingangsprüfung für das Referendariat ist. Wer an dieser Prüfung teilnehmen möchte, soll aber zusätzliche Studienleistungen im Umfang von mindestens einem Studienjahr vorweisen. Diese sollen in einem speziellen einjährigen Masterprogramm erbracht werden oder innerhalb eines anderen Masterstudiums mit juristischem Bezug.
Ein gedrucktes Exemplar der 40-seitigen Publikation kann kostenlos bestellt werden per E-Mail: nicole.ruth@stifterverband.de
Nachdem sich alle das Gesamtwerk zu Gemüte geführt haben, kann an dieser Stelle über Sinnhaftig- und Sinnlosigkeit des Modells diskutiert werden.
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